WM
WM 2026 - Iran droht mit Spielabbrüchen: "Haben es der FIFA bereits mitgeteilt"
Aktualisiert:
von Justin Kraftran Fußball
WM 2026 - Somalischer Schiri mit Einreiseverbot! Völler reagiert
Videoclip • 03:12 Min
Der Iran droht der FIFA mit Spielabbrüchen bei der WM 2026, sollte es zu Protesten gegen die islamische Regierung kommen.
Der iranische Sportminister Ahmed Donjamali hat laut dem Sportportal "Varzesh3" eine Drohung an die FIFA ausgesprochen, falls es in den Stadien bei der WM 2026 zu einem Protest gegen die islamische Regierung des Iran kommen sollte.
Man habe dem Weltverband "bereits mitgeteilt, dass die Verantwortlichen des Teams das Spiel abbrechen würden, sobald wir in den Stadien politische Parolen hören".
Selbiges gelte demnach, wenn die alte persische Flagge zu sehen wäre. Der iranische Fußballverband hatte den Weltverband schon mehrfach dazu aufgefordert, ausschließlich die offizielle Flagge der islamischen Republik im Stadion zuzulassen.
Monarchistische Oppositionsgruppen bevorzugen die alte Flagge mit Löwen- und Sonnenemblem, die auch bei Protesten im Ausland häufig verwendet wird. Sie gilt als Symbol für die Ablehnung des islamischen Systems. Ob ein Verbot wirklich durchsetzbar wäre, ist allerdings zweifelhaft.
WM-Livestreams auf Joyn
Bald verfügbarDonnerstag, 11.06. 21:00 • Fussball
WM Auftakt live: Mexiko - Südafrika im Stream
120 Min
Bald verfügbarDonnerstag, 11.06. 21:00 • Fussball
WM Auftakt live: Mexiko - Südafrika im Stream
120 Min
Bald verfügbarFreitag, 12.06. 20:15 • Fussball
WM Auftakt live: Kanada – Bosnien und Herzegowina im Stream
195 Min
Bald verfügbarFreitag, 12.06. 20:15 • Fussball
WM Auftakt live: Kanada – Bosnien und Herzegowina im Stream
195 Min
Bald verfügbarSamstag, 13.06. 21:00 • Fussball
WM Auftakt live: Katar - Schweiz im Stream
120 Min
Bald verfügbarSamstag, 13.06. 21:00 • Fussball
WM Auftakt live: Katar - Schweiz im Stream
120 Min
WM: Konflikt zwischen USA und Iran verschärft Situation
Der Iran absolviert zwei seiner Vorrundenspiele in Los Angeles, wo ein Großteil der persischen Diaspora lebt. Für sie wäre die Weltmeisterschaft eine ideale Gelegenheit, um ihren Protest auf die ganz große Weltbühne zu bringen.
Der militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran sorgt für weitere Brisanz. Der iranische Verband hat sein Hauptquartier bei der WM bereits nach Mexiko verlegt. Laut dem iranischen Botschafter in Mexiko darf das Team nur an Spieltagen in die USA einreisen.
Am 16. Juni (3 Uhr gegen Neuseeland) und am 21. Juni (21 Uhr gegen Belgien) spielt der Iran jeweils in LA. Das letzte Gruppenspiel findet am 27. Juni (um 5 Uhr gegen Ägypten) in Seattle statt.
Auch interessant: WM 2026: ran-Startelf des DFB-Teams - ohne Neuer, Musiala und Sane Und: Fußball WM 2026: Das Kimmich-Rätsel - gibt es einen Plan B?












