WM
WM 2026: Spitze gegen Infantino - Blatter ruft zum Widerstand auf
Veröffentlicht:
von SIDran Fußball
WM 2026: Dani Olmos Freundin bekommt Hate-Kommentar wegen Pokalfoto
Videoclip • 01:13 Min
Ex-FIFA-Präsident Joseph Blatter ruft zum Widerstand gegen die Führung seines Nachfolgers Gianni Infantino auf.
Nach dem Ende der Fußball-WM hat der frühere FIFA-Präsident Joseph Blatter zum Widerstand gegen das Gebaren des Weltverbandes unter der Führung seines Nachfolgers Gianni Infantino aufgerufen. "Nun liegt es an den Fans, Spielern und nationalen Verbänden, den Fußball zurückzuerobern und ihn unter neuer Führung zu seinen Wurzeln zurückzuführen", schrieb der 90-Jährige am Dienstag bei "X".
Die längste WM der Geschichte sei zwar dank Spaniens Triumph über Argentinien (1:0 n.V.) mit dem "richtigen Weltmeister" zu Ende gegangen. "Doch auf dem Weg zum Schlusspfiff hatte das Turnier seine Glaubwürdigkeit verloren. Politik darf das Spiel nicht überschatten", betonte der Schweizer.
Blatter, in dessen Amtszeit ein beispielloses Korruptionsnetzwerk rund um die FIFA entstanden war, greift Infantino regelmäßig verbal an. Der aktuelle FIFA-Chef hatte im aufsehenerregenden "Fall Balogun" während des Turniers Kritik auf sich gezogen, durch die Begnadigung des US-Stürmers infolge eines Anrufs von US-Präsident Donald Trump war der Vorwurf der politischen Einflussnahme aufgekommen.
Infantino sitzt dennoch fest im Sattel. Vor der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr unterschrieben laut eines Berichts des Guardian mehr als 200 FIFA-Mitgliedsverbände ein Unterstützerschreiben. Die Organisation FairSquare hat Beschwerde gegen Infantino bei der FIFA-Ethikkommission eingereicht, sie wirft dem Präsidenten die Verletzung seiner politischen Neutralitätspflicht im Umgang mit Trump vor.
Auch interessant: Spanier schneiden Donald Trump aus Siegerfoto heraus
Mehr WM-News

WM
Hoeneß einst über Rodri: "Kenne den Spieler gar nicht“

WM
Zweimal Bayern, aber ohne Kane: Die Elf der WM 2026

WM
Nico Williams: Aus der Armut zum Weltmeister

WM
Doch kein Rot für Paredes! Aber die FIFA ermittelt

WM
Abstiegskampf statt WM-Finale: Klub verweigert Kapitän Reise

WM
Kommentar: Ballon d'Or? WM darf nicht allein entscheiden