WM 2026
Zwei Bayern-Stars, aber ohne Harry Kane: Die Elf der WM 2026
ran Fußball
WM 2026: Spanier feiern in Madrid - Rodri packt Moves aus
Videoclip • 01:04 Min
Das Ende der WM 2026 bedeutet auch, dass viele Redaktionen, die FIFA und die Fans ihre Elf des Turniers suchen. So auch ran.
Nach der WM ist vor der Elf des Turniers. Während die FIFA noch auf sich warten lässt, basteln viele Fans bereits ihre elf Spieler zusammen, die sie am meisten überzeugt haben.
Auch die ran-Redaktion hat die beste Elf der Weltmeisterschaft in Nordamerika zusammengestellt. Neben spanischer Dominanz sind auch zwei Profis des FC Bayern vertreten.
Tor: Unai Simon
Die Torhüterposition ist eine der schwersten bei dieser Weltmeisterschaft. Beide Finaltorhüter hatten ihre Unsicherheiten. Andere überzeugende Keeper wie Kap Verdes Vozinha oder Gregor Kobel kamen dann doch nicht weit genug.
Simon hat während der gesamten WM nur einen Gegentreffer kassiert, wehrte laut "Fotmob" über 90 Prozent der Abschlüsse ab. In seiner Rolle als spanischer Manuel Neuer hatte Simon auch einige spektakuläre Ausflüge zu bieten.
Rechtsverteidiger: Pedro Porro
Mit seinen Toren gegen Österreich und Frankreich trug der Spanier dazu bei, dass am Ende der Weltmeister-Titel heraussprang. Schnell, wendig, torgefährlich und defensiv mit guten Aktionen gegen starke Offensivreihen: Porro hat sich seinen Platz mehr als verdient.
Rechter Innenverteidiger: Dayot Upamecano
Frankreichs bester Mann war vielleicht gar nicht Kylian Mbappe. Upamecano war der Fels in der Brandung und mit seinen robusten Zweikämpfen der wichtigste Faktor für Frankreichs stabile Defensive. Bezeichnend, dass die Wende im Spiel um Platz drei für die Franzosen erst kam, als der Innenverteidiger des FC Bayern eingewechselt wurde.
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Linker Innenverteidiger: Pau Cubarsi
Von der FIFA wurde der Spanier als bester junger Spieler ausgezeichnet – was bereits deshalb ein Ritterschlag ist, weil solche Awards oft an Offensivspieler gehen. Nur Belgien schaffte es, an der spanischen Mauer vorbeizukommen. Einmal. Anteil daran hatte Cubarsi mit cleverem Vorwärtsverteidigen und viel Ballsicherheit.
Linker Verteidiger: Marc Cucurella
Wenn es über links gefährlich wurde, hatte der pfiffige Außenverteidiger immer seine Hand im Spiel – oder diesmal eher seine Füße. Cucurella verteidigte clever und unterstütze offensiv, wo es nur ging. In einer Welt, die Scorerpunkte und Spektakel nicht so stark gewichtet, hätte er sogar eine realistische Chance darauf, Spieler des Turniers zu sein. Weltklasse auf allen Ebenen.
Defensiver Mittelfeldspieler: Rodri
Wobei Cucurella da einige Konkurrenten im Team hat. Einer von ihnen: Rodri. Zu Beginn des Turniers wirkte er noch so wie auch zuletzt bei Manchester City: Sicher, aber nicht mit allzu großem Einfluss. In der K.-o.-Phase entwickelte er sich jedoch wieder zu der Version seiner Selbst, die einst den Ballon d'Or gewann: Dominant, unpressbar und mit allen Fäden in der Hand.
Zentraler Mittelfeldspieler: Jude Bellingham
Für England spielte er eher auf der Zehn, bei ran bekommt er den Platz auf der Acht mit vielen Offensivfreiheiten. Dass Bellingham der Engländer mit den meisten Toren wird, hatten vor der WM wohl nur wenige auf dem Schirm.
Der ehemalige BVB-Star traf siebenmal und damit nur einmal weniger als Messi. Harry Kane kam "nur" auf sechs Tore. Bellingham ging voran und überraschte einige, die ihm vor der WM unterstellten, er hätte nicht mal im Kader stehen sollen.
Offensiver Mittelfeldspieler: Michael Olise
Es war fast das perfekte Turnier des Stars vom FC Bayern: Sieben Assists sind der absolute Topwert bei dieser WM – und geteilter Rekord bei allen Weltmeisterschaften mit Maren Meinert. Die Deutsche kam 2003 ebenfalls auf sieben Assists.
Nur eine Sache fehlte Olise, um eine noch bessere Weltmeisterschaft zu spielen: Er vergab zahlreiche Chancen. Aus 2,5 erwarteten Toren gelang ihm kein einziges.
Rechter Flügel: Lionel Messi
Auch hier wurde etwas getrickst: Messi spielte eigentlich zentraler, ließ sich aber immer wieder auf die rechte Seite fallen. Von dort organisierte er auch das Comeback gegen England im Halbfinale.
Was für ein Turnier des wohl besten Spielers der Geschichte: Acht Tore und vier Assists steuerte er bei. Für eine weitere Krönung war Argentinien letztlich nicht stark genug, aber dass sie überhaupt im Finale standen, war vor allem Messi zu verdanken.
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Linker Flügel: Kylian Mbappe
Mbappe war ebenfalls eher zentral unterwegs, aber die Flügelspieler überzeugten bei diesem Turnier eher weniger. Der Franzose hingegen überragte. Im Halbfinale gegen Spanien war er zwar weitestgehend abgemeldet, doch in den restlichen Spielen zeigte Mbappe mal wieder, warum er Mr. WM ist: Zehn Tore und vier Vorlagen sprechen für sich.
Mittelstürmer: Erling Haaland
Der Norweger ruderte sein Team bis ins Viertelfinale und musste sich dort knapp gegen England geschlagen geben. Mit weniger Spielen als Mbappe, Messi und Bellingham gelangen ihm beachtliche sieben Tore. Haaland ist eine Urgewalt, kann aus dem Nichts ein Spiel drehen und entscheiden. Ganz nebenbei eroberte er auch noch das Internet. Nice.
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