Leichtathletik
Leichtathletik-EM 2026: Olympiasiegerin Mabry schießt gegen ARD-Duo Lufen und Busemann
Aktualisiert:
von ran.de:newstime
Erste deutsche Leichtathletik-Medaillen
Videoclip • 25 Sek • Ab 12
Da hat sich jemand extrem geärgert: Yemisi Mabry schoss nach ihrem Bronzegewinn am Montag bei der Leichtathletik-EM scharf gegen ARD-Moderator Claus Lufen und seinem Experten Frank Busemann.
Yemisi Mabry hat bei der Leichtathletik-EM in Birmingham Bronze im Kugelstoßen geholt. Eine Ausbeute, mit der die Olympiasiegerin zufrieden sein kann.
Geärgert hat sie sich trotzdem.
Die 27-Jährige nutzte am Mittwoch Instagram, um, Luft abzulassen. Dabei ließ sie kein gutes Haar an ARD-Moderator Claus Lufen und Experte Frank Busemann. Hintergrund ist ein Interview, das Lufen am Montag nach Mabrys Qualifikation mit ihr geführt hatte.
"Der Kollege Busemann hat herausgearbeitet, dass in diesem Jahr Frau Schilder aus den Niederlanden (Konkurrentin von Mabry, Anm. d. Red.) neun Mal vorn war und Yemisi einmal quasi bei den Bestleistungen mit dabei war. Was heißt das für das Finale heute Abend?"
Mabry schrieb dazu: "Finale erreicht und statt Rückenwind gibts erst mal eine Aufzählung deiner Niederlagen."
Mehr Videos

NFL
NFL: Mendoza eklärt - So viel lernt er von Kirk Cousins
Videoclip • 04:01 Min

NFL
Taylor Swift: Travis Kelce scherzt über Traumhochzeit im MSG
Videoclip • 01:15 Min

NFL
NFL: Irrer One-Hander! Bucs-Receiver liefert Highlight
Videoclip • 01:05 Min
Mabry sauer: "Wir sind Athleten. Keine Maschinen"
Mabry legte in einer weiteren Instagram-Story nach. "Du qualifizierst dich gerade für ein EM-Finale. Adrenalin. Erleichterung. Stolz. Nervosität. Alles gleichzeitig. Und wer sind die ersten Menschen, denen wir begegnen? Ihr. Die Journalisten. Und statt einem "Glückwunsch, du bist im Finale" kommt so etwas? Wir sind Athleten. Keine Maschinen. In diesen Momenten sind wir emotional und vielleicht selbst noch dabei, das Erlebte zu verarbeiten. Und dann wird nicht Mut gemacht, sondern erst mal die Statistik unserer Niederlagen ausgepackt?“
Busemann, Olympia-Zweiter von 1996, bekam auch sein Fett weg, als sie diejenigen ansprach, "die selbst einmal Athleten waren. Wie kann man sich da bewusst dafür entscheiden, einer Athletin unmittelbar vor ihrem Finale genau diese Statistiken vorzuhalten? Wo bleibt da das nötige Fingerspitzengefühl und die Empathie für den Menschen hinter der Leistung?"
Mabry wettert: "Auch danach: negative, provokante Fragen"
Mabry weiter: "Ich gewinne später die erste Medaille für Deutschland und auch danach: negative, provokante Fragen. Ihr redet davon, dass Deutschlands Athleten die Leichtathletik wieder groß machen sollen. Dann fangt bitte bei euch selbst an, einen positiven Beitrag zu leisten. Wir liefern Leistung unter Druck. Wir stellen uns Kritik. Wir geben euch unsere Zeit, unsere Emotionen und unsere Geschichten. Dann erwarte ich von euch genauso Leistung, Respekt und Professionalität. Vielleicht solltet ihr euch nach solchen Interviews nicht nur fragen, warum wir nicht besser waren, sondern auch, ob ihr selbst gerade eure beste Leistung gebracht habt. Denn ganz ehrlich: Das war keine journalistische Glanzleistung."
Was sagen die Gescholtenen? "Eigentlich wollte ich ihr den roten Teppich ausrollen, damit sie vollkommen befreit und ohne Druck stoßen kann und nicht, dass sie daran gemessen wird, dass sie Olympiasiegerin ist. Aber leider ist das wohl falsch bei ihr angekommen", sagte Busemann der "Bild".
Mehr News

Europameisterschaft
Schwimm-EM: Liebmann mit Europarekord zu Gold

Leichtathletik
Leichtathletik-EM: Neugebauer mit Traumstart

Europameisterschaft
Schicksalsschlag für Duplantis vor EM

Leichtathletik
Alica Schmidt nicht bei Leichtathletik-EM? "Katastrophal": Sie fällt vernichtendes Urteil

Europameisterschaft
Preisgeld bei Leichtathletik-EM 2026: So viel verdienen die deutschen Stars in Birmingham

Leichtathletik
Nach EM-Bronze: Darf Ansah seine Medaille behalten?








