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Leichtathletik-EM

Leichtathletik-EM 2026 - Smilla Kolbe schießt gegen Hater: "Erwarte mehr Respekt"

Veröffentlicht:

von ran.de

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Deutscher Sprinter holt erste 100-Meter-Medaille seit 40 Jahren

Videoclip • 01:40 Min • Ab 12


Hass-Kommentare in den sozialen Medien sind auch bei der Leichtathletik-EM ein großes Problem. Smilla Kolbe sorgt mit öffentlicher Kritik für Aufsehen.

Smilla Kolbe musste etwas loswerden. Das tat die 800-m-Läuferin allerdings nicht hinter den Kulissen, sondern wählte dafür die große Bühne: das "ZDF".

Im Interview ließ sie Frust ab. Frust über Kommentare in den sozialen Medien, die leider fast schon traditionell unter die Gürtellinie gehen.

So auch bei dieser Leichtathletik-EM.

"Ich lese so viele Kommentare und freue mich wirklich über den ganzen Support, den wir kriegen. Trotzdem sehe ich unter manchen Athleten in den Kommentarspalten echt krasse Kommentare", sagte Kolbe im "ZDF": "Ich würde mir wünschen, wir vertreten hier Deutschland und kriegen hier Support von allen, die zuschauen.”

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Kolbe wird deutlich: "...wenn ich nicht so weiß wäre"

Die deutsche 800-m-Meisterin hielt sich mit ihrer Kritik nicht zurück, wies auch auf Rassismus hin. "Ich erwarte da ein bisschen mehr Respekt und ich freue mich extrem, dass mich so viele supporten. Aber ich will mir nicht vorstellen, wie das wäre, wenn ich nicht so weiß wäre, wie ich bin. Das war mir wichtig zu sagen und ich erwarte da von allen Zuschauern den nötigen Respekt, um die tollen Leistungen von unseren Athleten zu feiern", sagte Kolbe.

Die ehemalige deutsche Sprinterin Lisa Mayer, inzwischen "ZDF"-Expertin, unterstützte Kolbe bei ihrer Kritik. "Es ist leider keine Seltenheit im Sport. Natürlich, wir sind präsent. Gerade bei Social Media ist alles so anonym, da rutscht ein Kommentar leichter raus. Es ist eine absolute Schande, das darf nicht sein", sagte sie.

Kommentare gegen Owen Ansah: "Will man gar nicht wiederholen"

Sie habe unter einem Post des EM-Dritten Owen Ansah auf Instagram Kommentare gelesen, die sie fassungslos machten. "Was man dort liest, will man gar nicht wiederholen. Das hat im Sport keinen Platz. Es ist wichtig, dass Athleten wie sie ihre Stimmen erheben und vor der Kamera auch nutzen."

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