Schwimmen
Schwimm-EM: Deutsches Trio um Florian Wellbrock verpasst Podest
Aktualisiert:
von SIDNFL
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Videoclip • 01:30 Min
Die deutschen Schwimmer um Florian Wellbrock haben beim Knockout-Sprint eine Medaille verpasst. Florian Wellbrock, der über zehn und fünf Kilometern Gold gewann, belegt als bester Deutscher Platz sieben.
Freiwasser-Dominator Florian Wellbrock hat seine dritte Goldmedaille bei der Schwimm-EM in Paris klar verpasst. Nach seinen Siegen über zehn und fünf Kilometer kam der Vierfach-Weltmeister im Knockout-Sprint als bester Deutscher in der Seine im Finale in 6:18,8 Minuten nur auf Platz sieben. EM-Neuling Johannes Liebmann wurde Achter (6:19,8), der Olympia-Zweite Oliver Klemet belegte Rang neun (6:20,2).
Gold ging an den Ungarn David Betlehem (6:12,9). Damit kann Wellbrock auch mit einem Sieg am Samstag (10.00 Uhr) in der gemischten Staffel seinen historischen Vierfach-Triumph bei der WM in Singapur auf europäischer Ebene nicht wiederholen.
In der ersten Runde über 1500 m sowie im Halbfinale über 1000 m hatte das deutsche Trio noch Hoffnungen auf Podestplätze geweckt. Der 19 Jahre alte Liebmann, der im April mit seinem Europarekord über 800 m Freistil für Aufsehen gesorgt hatte und auf den langen Strecken im Becken in der nächsten Woche zu den Topfavoriten gehört, ließ unter anderem den ungarischen Olympiasieger und Titelverteidiger Kristof Rasovszky hinter sich.
Auch Wellbrock und Klemet, der zum Auftakt über zehn Kilometer Bronze gewonnen hatte, qualifizierten sich in ihren Rennen souverän für das Finale. Dort erwischte die Konkurrenz vor allem die Wende aber besser.
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Zuvor hatte sich die Olympiadritte Isabel Gose bei der Rückkehr nach Paris zur Europameisterin gekrönt. Die Staffel-Weltmeisterin, die vor zwei Jahren Bronze über 1500 m Freistil im Becken gewonnen hatte, schlug im Finale der Frauen nach 6:41,0 Minuten als Erste an und sicherte sich Gold vor der Ungarin Bettina Fabian (6:44,1) und der italienischen Vizeweltmeisterin Ginevra Taddeucci (6:44,8).
Die Freiwasserrennen am Freitag konnten wie geplant stattfinden, nachdem tags zuvor das Training wegen eines Ölfilms auf dem Wasser flussaufwärts abgesagt worden war. Bei weiteren Untersuchungen wurden die Grenzwerte nicht überschritten, nach einer letzten visuellen Kontrolle am frühen Morgen wurde die Strecke in einem Nebenarm der Seine unweit des Eiffelturms freigegeben.
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