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NFL - Miami Dolphins: Ryan Fitzpatrick rechnet mit einem Desaster

Veröffentlicht:

von ran.de

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Videoclip • 01:44 Min


Die Miami Dolphins sind mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet. Ryan Fitzpatrick geht davon aus, dass es so weitergeht – und in einem Desaster endet.

Ryan Fitzpatrick schwant Böses.

Der frühere Quarterback geht davon aus, dass die Miami Dolphins schlecht genug für eine 0:17-Saison sind. In Week 1 hatte das Team 13:27 gegen die Las Vegas Raiders verloren. Fitzpatrick glaubt, dass es in den kommenden Wochen und Monaten so weitergehen könnte.

"Ein Teil davon ist selbst verschuldet wegen des ganzen Dead Money", sagte Fitzpatrick dem "Miami Herald". "Sie haben mehr als 180 Millionen Dollar Dead Cap. Tua (Tagovailoa), Tyreek (Hill), Jaylen Waddle, (Bradley) Chubb, (Jalen) Ramsey, Minkah (Fitzpatrick) – all diese Jungs belasten noch die Bücher, stehen aber nicht mehr im Kader. Das ist ein Teil davon."

Miami Dolphins: Spielplan spielt eine Rolle

Auch der Spielplan spielt eine gewichtige Rolle. "Sie bekommen es mit der NFC North und der AFC West zu tun, und ich glaube, das ist wirklich wichtig. Ihre anderen Spiele sind auswärts in San Francisco, Indianapolis und Cincinnati. Die Jets sehen so aus, als würden sie besser sein. Ich habe einfach angefangen, das alles durchzurechnen, und dachte: 'Meine Güte, das ist wirklich möglich.'"

Hinzu kommt: Er weiß, wie sich solche sportlichen Abstürze anfühlen. 2019 hat er mit den Dolphins so etwas ähnliches erlebt. Damals startete das heillos überforderte Team 0:7, kam am Ende aber immerhin noch auf eine 5:11-Bilanz. "Die ersten vier Spiele haben wir mit durchschnittlich 34 Punkten Unterschied verloren. Pro Spiel! Uns wurde nicht einmal die Chance gegeben, erfolgreich zu sein", sagte Fitzpatrick.

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Miami Dolphins: Zwischen den Zeilen lesen

Deshalb weiß er auch, was man von den Aussagen des neuen Trainers halten kann. Jeff Hafley hatte im August erklärt, dass der Erfolg der Dolphins in der Saison 2026 nicht "an Siegen und Niederlagen gemessen" werde.

Zwischen den Zeilen habe das viel ausgesagt, erklärte Fitzpatrick. "Da passiert eine Menge, die mich an die Saison 2019 dort erinnert." Er hofft darauf, dass die Trainer und die Spieler einen Absturz verhindern, auch wenn der einen frühen Pick im Draft bringen würde. "Deshalb hoffe ich für sie, dass sie das Ganze vermasseln und einem Tanking in die Quere kommen. Aber ich halte 0:17 für realistisch."

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NFL: Drei Teams ohne Sieg

Eine Saison komplett ohne Sieg ist selbst in der NFL eine absolute Ausnahme. Seit Beginn der Super-Bowl-Ära passierte das – verkürzte Spielzeiten nicht mitgerechnet – lediglich drei Teams. Die Tampa Bay Buccaneers verloren 1976 alle 14 Partien. 2008 erwischte es die Detroit Lions, 2017 die Cleveland Browns, die jeweils mit 0:16 durch die Saison gingen.

Die Dolphins selbst hatten 2007 eine 0:16-Saison nur äußerst knapp verhindert, als sie am 15. Spieltag mit einem Sieg in Overtime gegen die Baltimore Ravens ihre einzige Partie gewannen und die Spielzeit mit einer 1:15-Bilanz abschlossen.

Ein 0:17 hat es dagegen noch nie gegeben, seitdem die NFL die Regular Season von 16 auf 17 Spiele aufgestockt hat.

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