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Radsport

Radsport: Finlay Tarling stirbt nach Unfall bei Portugal-Rundfahrt - offenbar Auto in Unglück verwickelt

Veröffentlicht:

von SID, ran.de

Wurde nur 19 Jahre jung: Trauer um Finlay Tarling

Bild: picture alliance / SIPA | PSNEWZ/SID


Der Radsport trauert um Finlay Tarling. Der 19-jährige Brite stirbt während der Portugal-Rundfahrt offenbar nach einem Zusammenstoß mit einem Auto. Die Organisatoren reagieren noch während des Rennens.

Der britische Radprofi Finlay Tarling ist bei der Portugal-Rundfahrt tödlich verunglückt. Der Bruder von Ineos-Star Joshua Tarling sei "bei einem schweren Unfall während der achten Etappe" ums Leben gekommen, teilten die Organisatoren am Freitag mit.

Der Fahrer vom NSN Development Team wurde nur 19 Jahre alt.

Das Team schrieb auf "Instagram": "Mit gebrochenen Herzen müssen wir den Tod von Finlay Tarling heute bei der Portugal-Rundfahrt verkünden. Fin war ein sehr beliebtes Mitglied unseres Teams und vor allem war er Sohn, Bruder und Freund von so vielen. Er wird sehr vermisst werden."

Und weiter: "Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Eltern Michael und Dawn, seinem Bruder Josh und allen, die so glücklich waren, ihn als Freund bezeichnen zu dürfen. Ruhe in Frieden, Fin."

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Tödlicher Unfall bei Portugal-Rundfahrt: Finlay Tarling stirbt

Nach einem Bericht des portugiesischen Senders "RTP", der die Rundfahrt im Fernsehen übertrug, soll Tarling in einen Frontalzusammenstoß mit einem Fahrzeug verwickelt gewesen sein. Demnach sei das Fahrzeug in der Nähe von Arcozelo auf der Gegenfahrbahn unterwegs gewesen und habe nicht zum Renntross gehört.

Laut der Zeitung "A Bola" hatte der Fahrer des Autos die Schilder der Behörden nicht beachtet. Eine offizielle Bestätigung dieser Darstellung durch die Organisatoren gab es zunächst nicht.

Nach der Tragödie gab das NSN Development Team seinen Rückzug von der Rundfahrt bekannt. Das Team des jungen Briten wird nicht mehr an den beiden noch ausstehenden Etappen teilnehmen.

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Nach Todesfall bei Portugal-Rundfahrt: Etappe abgebrochen und Siegerehrung abgesagt

Tiago Machado, Sprecher der portugiesischen Sicherheitspolizei GNR, bestätigte zumindest "eine Kollision zwischen einem Radfahrer und einem Fahrzeug im hinteren Bereich des Fahrerfeldes". Die genauen Umstände des Vorfalls seien aber "noch nicht bekannt. Wir werden den Sachverhalt untersuchen", sagte Machado vor Reportern und fügte hinzu, dass es während der gesamten Etappe eine "starke Polizeipräsenz" gegeben habe.

Die Etappe wurde etwa 20 Kilometer vor dem Ziel abgebrochen. Die Siegerehrung wurde "aus Respekt und Trauer" abgesagt, wie die Veranstalter mitteilten.

Tarlings älterer Bruder Joshua (22) ist Europameister im Einzelzeitfahren 2023, Sieger einer Etappe des Giro d'Italia 2025 sowie auf der Bahn Weltmeister im Punktefahren 2025.

Tödlicher Unfall mit Tarling: "Auf jeden Fall ist etwas schiefgelaufen"

Auch der portugiesische Premierminister Luis Montenegro sprach Tarlings Familie und seinem Team sein Beileid aus und erklärte auf "X", die Nachricht von seinem Tod "erschüttert uns zutiefst".

Zu Wort meldete sich auch Jose Marques, der bei der Portugal-Rundfahrt für die Sicherheit auf der Strecke verantwortlich ist. Er versuche stets, die Straßenbeschilderung vor den Etappen so anzupassen, dass die Athleten "den größtmöglichen Schutz" erhielten.

"Aber es gibt Dinge, die wir nicht beeinflussen können, wie zum Beispiel den Verkehr. Der Verkehr wird bis zu einem gewissen Grad von den Sicherheitskräften geregelt", sagte er gegenüber "RTP": "Wir werden später mehr wissen, aber auf jeden Fall ist etwas schiefgelaufen."

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