- Anzeige -

Radsport

Tour de France: Del Toro gewinnt zweite Etappe - Vingegaard in Gelb

Aktualisiert:

von SID

ran racing DTM

DTM: Erfahrung schlägt Jugend! Er ist der Dominator am Norisring

Videoclip • 01:12 Min


Bei der zweiten Etappe der 113. Tour de France hat sich der mexikanische Rad-Star Isaac del Toro den Tagessieg gesichert.

Tadej Pogacar drückte Isaac del Toro fest an sich, dann hob der Dominator seinen Edelhelfer in die Luft. In einer Demonstration der Stärke hat der Titelverteidiger seinem Teamkollegen den Sieg auf der zweiten Etappe der Tour de France geschenkt.

Nach dem empfindlichen Rückschlag zum Auftakt flog der Weltmeister beim stimmungsvollen Finale den legendären Olympia-Berg Montjuic in Barcelona gemeinsam mit dem Mexikaner hinauf zum Doppelsieg - und gewährte del Toro die Vorfahrt.

"Es ist unglaublich. Sie können sich gar nicht vorstellen, was der Sieg meiner Heimat und mir bedeutet. Es ist wie ein Traum", sagte Tour-Debütant del Toro sichtlich bewegt. Für die Führung in der Gesamtwertung reichte es aber nicht. Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) verteidigte das Gelbe Trikot als zeitgleicher Vierter erfolgreich, der Vorsprung des Dänen auf den Slowenen Pogacar (UAE Emirates-XRG) schrumpfte aber von zwölf auf sechs Sekunden.

Lipowitz hat schwer zu kämpfen

Dritter nach klassikerähnlichen 168,5 Kilometern zwischen Tarragona und der Hauptstadt Kataloniens wurde Florian Lipowitz' Co-Kapitän Remco Evenepoel, der auch im Klassement auf Rang drei vorrückte. Lipowitz dagegen hatte gegen die explosive Konkurrenz schwer zu kämpfen. Der Vorjahresdritte rollte letztlich auf Rang 16 ein, zehn Sekunden hinter Sieger del Toro. Im Gesamtklassement bleibt der Ulmer vom deutschen Rennstall Red Bull-Bora-hansgrohe auf Platz acht, 45 Sekunden hinter Spitzenreiter Vingegaard. Frankreichs Hoffnungsträger Paul Seixas (Decathlon-CMA CGM) zog als Etappen-Neunter mit drei Sekunden Rückstand auf die UAE-Doppelspitze aber an Lipowitz vorbei.

"Am Ende geht die Lücke auf, ich verliere ein paar Sekunden. Aber grundsätzlich kann ich zufrieden sein", sagte Lipowitz, der gestand, sich vor der Etappe angesichts des Profils ein paar Sorgen gemacht zu haben.

In der Abendsonne bejubelten Pogacar und del Toro den erst zweiten Etappensieg eines Mexikaners nach Raúl Alcalá im Jahr 1989 ausgelassen. "Heute Abend haben wir etwas zu feiern", sagte Helfer Nils Politt in der ARD. Del Toro sicherte sich zudem das grüne und weiße Trikot, Pogacar musste das Bergjersey an den Niederländer Alex Molenaar abgeben.

- Anzeige -
- Anzeige -

Mehr Videos


Frühe Attacke des deutschen Meisters Engelhardt

Der Doppelsieg war auch eine Reaktion auf Vingegaards Ansage vom Samstag beim Grand Départ, als der Sieger der Ausgaben 2022 und 2023 nach 1077 Tagen wieder ins Maillot jaune gestürmt war.

Für die ersten Stunden lag der Fokus aber unter anderem auf Felix Engelhardt. Der deutsche Meister initiierte durch eine frühe Attacke die erste Fluchtgruppe des Tages, wurde knapp 31 Kilometer vor dem Ziel aber gestellt.

Mit der Einfahrt in den Rundkurs in Barcelona, der dreimal gefahren werden musste, erhöhten die Favoriten spürbar das Tempo. In der Folge fielen viele weitere Fahrer zurück, ehe es auf der letzten Rampe zum Ziel am Olympiastadion zum großen Showdown mit bemerkenswertem Ende kam.

Die nächsten Livestreams

  • Bald verfügbar

    Montag, 06.07. 12:00 • Radsport

    Tour de France im Livestream: 1. Etappe

    Verfügbar auf Joyn

    300 Min

    Bald verfügbar

    Montag, 06.07. 12:00 • Radsport

    Tour de France im Livestream: 1. Etappe

    Verfügbar auf Joyn

    300 Min

  • Bald verfügbar

    Montag, 06.07. 20:15 • Fussball

    WM 2026 live: Portugal - Spanien im Stream

    Verfügbar auf Joyn

    195 Min

    Bald verfügbar

    Montag, 06.07. 20:15 • Fussball

    WM 2026 live: Portugal - Spanien im Stream

    Verfügbar auf Joyn

    195 Min


Nun wartet die erste Bergankunft

Nach dem Team-Zeitfahren zum Auftakt und einer Klassiker-Etappe wartet am Montag bereits die erste kleine Bergankunft auf die Fahrer.

Auf den 195,9 Kilometern von Granollers nach Les Angles in den Pyrenäen verlässt der Tour-Tross Spanien und begibt sich ins Mutterland der Großen Schleife. Insgesamt stehen vier gewertete Anstiege auf dem Programm, der Schlussanstieg (1,7 km, 6,5 Prozent im Schnitt) bietet viel Raum für taktische Möglichkeiten.

Aufgrund eines sich rasch ausbreitenden Waldbrands in der Nähe des Zielorts muss das Rennen auf französischem Boden allerdings ohne Zuschauer ausgetragen werden, das gab der Präfekt des Département Pyrénées-Orientales bekannt. Auch eine Anpassung bzw. Verkürzung der Streckenführung war zuvor erwogen worden.

- Anzeige -
- Anzeige -

Mehr News