Tennis
Alexander Zverev erneuert Kritik an US-Masters: "Sieben Wochen in Amerika sind einfach zu viel"
Veröffentlicht:
von ran.deran Mehr Sport
US-Open: Alexander Zverev kassiert Spitze von Kontrahenten
Videoclip • 01:05 Min
Alexander Zverev hat seine Kritik über die Länge der Masters-Turniere vor den US-Open, die zu Absagen zahlreicher Stars geführt haben, erneuert.
Alexander Zverev hat vor seinem Auftaktmatch sein Auftaktmatch beim Masters in Cincinnati gegen den Briten Cameron Norrie seine Kritik an den US-Turnieren erneut klar formuliert: "Sieben Wochen in Nordamerika sind einfach zu viel", sagte der French-Open-Sieger.
Der 29-Jährige wünscht sich, dass die ATP-Verantwortlichen ein Einsehen haben und "es so machen, wie es immer war: Jedes Masters nur eine Woche, das reicht. Dann bist du zwei Wochen hier, bevor die US Open beginnen."
Auf die Frage, ob er in diesem Fall auch weniger Preisgeld akzeptieren würde, entgegnete Zverev: "Ich habe 2017 das Masters in Rom in sechs Tagen gewonnen und knapp eine Million Dollar bekommen. Sieben Jahre später waren es 900.000 Dollar in neun Tagen."
Und weiter: "Es bedeutet also nicht zwangsläufig, dass man nur dann weniger verdient, wenn das Turnier kürzer ist. Die Ausgaben für alle steigen bei einer längeren Turnierdauer ja auch".
Mit Blick auf weniger Zuschauereinnahmen für die Veranstalter bei einer Kürzung der Turnierdauer sagte die deutsche Nummer eins: "Ich glaube aber, das ließe sich leicht regeln, was dann die Teilnahme der Topspieler angeht."
Die nächsten Livestreams auf Joyn
Bald verfügbarSonntag, 16.08. 06:00 • American Football
NFL Preseason im RELIVE: Carolina Panthers vs. Buffalo Bills
180 Min
Bald verfügbarSonntag, 16.08. 06:00 • American Football
NFL Preseason im RELIVE: Carolina Panthers vs. Buffalo Bills
180 Min
Bald verfügbarSonntag, 16.08. 08:25 • Mehr Sport
Leichtathletik-EM in Birmingham: Der letzte Tag im Livestream
215 Min
Bald verfügbarSonntag, 16.08. 08:25 • Mehr Sport
Leichtathletik-EM in Birmingham: Der letzte Tag im Livestream
215 Min
Zverev hat Verständnis für Masters-Absagen der Top-Stars
Nach den Absagen der Star-Spieler Jannik Sinner und Novak Djokovic für das Masters in Montreal hatte Zverev bereits erklärt, dies sei "ein Ergebnis des zweiwöchigen Masters-Events. Ich denke, es ist für einige Spieler einfach zu lang, zu viel vor den US Open."
Finanzielle Anreize seien für die Teilnahme an besagten Turnieren im aufgeblähten Kalender nicht entscheidend: "Das ist keine Raketenwissenschaft. Wir bekommen am Ende des Jahres Prämien, wenn wir alle neun Masters-Turniere spielen. Glaubst du, Novak interessiert es, ob er einen größeren Bonus bekommt? Ich schätze, der Typ hat - wenn ich raten müsste - weit über 400 Millionen auf seinem Bankkonto. Ich bin mir nicht sicher, ob ihm 50.000 mehr oder weniger etwas ausmachen würden", betonte Zverev.
Eine Kürzung der Länge der Masters-Turniere, wie noch vor 2023, könnte auch wieder mehr Stars anlocken: "Wenn man uns zwingt, während der Grand-Slam-Turniere zweieinhalb bis drei Wochen unterwegs zu sein, und dasselbe gilt dann auch für die Masters-Turniere, kann man uns nicht zwingen, zu spielen. Tut mir leid, das ist Unsinn".
Auch interessant: Alexander Zverev hat einen großen Traum: Erfüllt ihn der FC Bayern? Und: Alexander Zverev: Aus in Montreal zeigt, was ihm zur Nummer eins fehlt - ein Kommentar
Dir gefallen ran-News?
Mehr Tennis-News

ATP
Tennis heute live: Cincinnati Open 2026 mit Alexander Zverev gegen Cameron Norrie, aber ohne Alcaraz und Sinner - alle Infos zur TV-Übertragung, Ticker und Stream

Tennis
Jubel beim Deutschen Tennisbund: Zverev gibt langersehntes Comeback

ATP
Alexander Zverev: Gesamtes Preisgeld 2026 – er verdient zehnmal so viel wie Boris Becker

US Open
US Open live: TV-Übertragungen, Streams und Ticker - alle Infos zum letzten Tennis Grand Slam des Jahres 2026

Kritik an Zverev
Heftige Kritik an Alexander Zverev nach frühem Aus in Montreal

Tennis
US Open: Sinner und Alcaraz verletzt, Zverev zweifelhaft - gewinnt ein Außenseiter das Turnier?









