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Alexander Zverev: Ex-Wimbledon-Sieger traut Tennis-Star acht Grand-Slam-Titel zu und vergleicht ihn mit Legende

Aktualisiert:

von Dominik Hager

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Tennis: Alexander Zverev und Sophia Thomalla melden sich aus dem Urlaub

Videoclip • 01:08 Min


Alexander Zverev hat bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel geholt und in Wimbledon das Endspiel erreicht. Eine Legende traut dem Deutschen Großes zu.

Alexander Zverev spielt im Jahr 2026 so stark, konstant und erfolgreich wie nie zuvor.

Das deutsche Tennis-Ass konnte bei den French Open endlich seinen ersten Grand-Slam-Titel gewinnen und spielte nur wenige Wochen später in Wimbledon erneut groß auf.

Zwar verlor der 29-Jährige das Finale gegen Jannik Sinner, jedoch ist Rasen auch nicht der Lieblingsbelag der deutschen Nummer eins. Die Auftritte beim prestigeträchtigen Turnier untermauerten die spielerische und mentale Stärke von Zverev.

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Tennis: Krajicek traut Alexander Zverev acht Grand-Slam-Titel zu

Doch kann es Zverev tatsächlich gelingen, seine großen Rivalen Sinner und Carlos Alcaraz, die jeweils bei neun Grand-Slam-Siegen stehen, nachhaltig Paroli zu bieten? Tennis-Legende Richard Krajicek ist diesbezüglich durchaus optimistisch.

"In gewisser weise werden Sinner und Alcaraz das Herrentennis weiterhin dominieren", prophezeite Krajicek zwar im Gespräch mit "Tennis365", sieht dabei aber in Zverev einen ernstzunehmenden und "selbstbewussten" Rivalen.

Der Wimbledon-Champion aus dem Jahre 1996 hält es durchaus für möglich, dass der Knoten beim Deutschen so richtig geplatzt ist - so wie es einst bei einer Ikone des Sports der Fall war.

"Ich erinnere mich, als Lendl endlich seinen ersten Grand Slam gewann, fing er an, viele Grand Slams zu gewinnen", zog Krajicek einen spannenden Vergleich. "Am Ende waren es acht, die er gewonnen hat. Vielleicht kann so etwas auch passieren", führte der 54-Jährige weiter aus. Lendl war bei seinem ersten Grand-Slam-Titel allerdings erst 24 Jahre alt.

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Alexander Zverev: Sieben weitere Titel wohl nur unter besonderen Umständen möglich

Krajicek sieht in Sinner, Alcaraz und Zverev für die kommenden "drei, vier, fünf Jahre" ein Spitzentrio.

Sieben weitere Grand-Slam-Titel für Zverev hören sich auf dem ersten Blick vielleicht utopisch an, jedoch ist der Blick in die Zukunft immer ein unsicherer.

Sollten Alcaraz und Sinner in den kommenden Jahren Verletzungsprobleme haben, könnte der gebürtige Hamburger der Nutznießer sein. Ansonsten dürfte es für Zverev schwierig werden.

Im Falle von Alcaraz gibt es schon jetzt gewisse Fragezeichen, wie stark sein Comeback nach einer Handgelenksverletzung aus dem April ausfallen wird. Der Spanier soll zwar bei den US-Open wieder dabei sein, zu 100 Prozent sicher ist das aber noch nicht.

Krajicek glaubt allerdings nicht, dass sich Alcaraz lange von seinen Problemen aufhalten lassen wird. "Es dauert ein bisschen, aber er ist jung, und ich glaube, er hat eine gute Regenerationsfähigkeit. Ich mache mir auch keine Sorgen, dass er wieder zu seiner vollen Form zurückfinden wird", verdeutlichte der Niederländer.

Alacaraz hat aufgrund der langen Ausfallzeit Rang zwei in der Weltrangliste an Zverev verloren. Sinner steht hingegen weiterhin mit deutlichem Abstand an der Spitze.

Auch interessant: Alexander Zverev: Welche Turniere spielt die deutsche Nummer eins 2026 noch?

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