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Alexander Zverev von Trainer-Ikone in Schutz genommen: "Wenn andere verletzt sind, ist das ihr Pech"

Aktualisiert:

von SID/ran.de

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Tennis: Sinner fällt für den Rest der Saison aus – Zverev rückt näher

Videoclip • 01:13 Min


Der designierte Weltranglistenerste Alexander Zverev rückt Spitzenreiter Jannik Sinner im ATP-Ranking immer näher. Eine Trainer-Ikone nimmt die deutsche Nummer eins derweil in Schutz vor seinen Kritikern.

Nach seinem Einzug ins Halbfinale beim Masters in Shanghai hat Alexander Zverev in der am Montag veröffentlichten Rangliste 10.070 Punkte auf dem Konto. Jannik Sinner führt mit 10.950 Punkten das Ranking noch an, hat seine Saison aber wegen einer Knieverletzung bereits vorzeitig beendet und wird die Führung abgeben.

In dieser Woche pausiert auch Zverev (29) nach der Absage des Showturniers Six Kings Slam in Saudi-Arabien. Ob er in der kommenden Woche beim Hallenturnier in Wien wie geplant spielt, ließ er in China zunächst offen. "Ich denke, eine Pause ist jetzt dringend notwendig", sagte Zverev. Den ersten Platz wird er aber ohnehin noch in diesem Jahr übernehmen und auch über den Jahreswechsel halten.

Mehr als 10.000 Punkte im ATP-Ranking sind ein weiterer Meilenstein in Zverevs Karriere: Seit der Punkteverteilungsreform der ATP von 2009 haben es bislang lediglich sieben Spieler in diese Sphären geschafft: Novak Djokovic, Rafael Nadal, Sinner, Carlos Alcaraz, Andy Murray, Roger Federer und Daniil Medwedew.

Der größte Sprung in der ATP-Weltrangliste gelang am Montag dem Spanier Alejandro Davidovich Fokina, gegen den Zverev in Shanghai in drei Sätzen im Halbfinale verloren hatte. Davidovich Fokina holte sich anschließend den Titel und kletterte von Platz 26 auf 13 - so hoch stand er nie zuvor im Ranking. Sein Finalgegner und Landsmann Rafael Jodar liegt auf Platz elf kurz vor dem Sprung unter die Top 10.

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Hat Alexander Zverev nur von den Ausfällen von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz profitiert?

Obwohl Zverev in Kürze die Nummer eins der Welt wird, gibt es noch immer Kritiker, welche den Deutschen kritisieren. Manche Stimmen meinen, dass Zverev nur von den Verletzungsausfällen seiner härtesten Konkurrenten Sinner und Alcaraz profitieren würde. Auch gegen Spieler aus den Top 10 der Welt tat sich der Deutsche bislang immer relativ schwer.

Sinner verkündete, dass er diese Saison nicht mehr spielen und sich voll und ganz auf seine Regeneration konzentrieren wolle. Auch der Spanier Alcaraz fehlte einige Monate und konnte damit zu einigen Turnieren nicht antreten.

Alexander Zverev im Halbfinale der Shanghai Masters

Bild: IMAGO/Xinhua


Alexander Zverev wird laut Trainer-Ikone nicht umsonst Weltranglistenerster

Nun äußert sich Trainer-Legende Patrick Mouratoglou auf seinem YouTube-Kanal zu dieser Thematik: "Zverev ist vielleicht nicht der beste Spieler, aber er ist die Nummer eins der Welt und verdient das auch", so der Franzose.

Für den langjährigen Coach von Serena Williams sind auch die Verletzungen der Konkurrenten keine Ausreden, die die Performance von Zverev schmälern: "Wenn andere verletzt sind, ist das ihr Pech. Gesundheit und Fitness sind Teil des Wertes eines Spielers", so die Trainer-Ikone.

Seine zwei Grand-Slams Titel hat er sich laut Mouratoglou verdient: "Technisch gesehen konnten 128 Spieler das Turnier gewinnen - und er hat es zweimal geschafft", betont der 56-Jährige.

Zverev ist vielleicht nicht der beste Spieler, aber er ist die Nummer eins der Welt und verdient das auch.

Trainer-Legende Patrick Mouratoglou
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Fünf weitere Deutsche in den Top 100 im Tennis neben Zverev

Neben Zverev (Hamburg) gehören drei weitere Deutsche zu den besten 100 Spielern der Welt: Jan-Lennard Struff (58./Warstein), Yannick Hanfmann (59./Karlsruhe) und Daniel Altmaier (65./Kempen).

Bei den Frauen sind es nur zwei: Tamara Korpatsch (56./Hamburg) und Tatjana Maria (69./Bad Saulgau). An der Spitze bleibt US-Open-Siegerin Jelena Rybakina (Kasachstan) vor Aryna Sabalenka (Belarus) und Mirra Andrejew (Russland).

Von Rang 22 auf elf ging es für die Polin Maja Chwalinska nach ihrem Sieg beim 1000er Turnier in Wuhan nach oben. Ein noch größerer Sprung gelang ihrer Finalgegnerin Sonay Kartal. Die Britin, die in dieser Saison monatelang verletzt gefehlt hatte, kletterte um 121 Plätze auf Rang 49.

Team Germany, Alexander Zverev, Davis Cup Germany vs. Croatia, Heristo Arena, Halle/Westf., Germany Tennis - Davis Cup 20026 - - Heristo Arena - Halle/West - Northrhine Westphalia - Germany - 20 September 2026. *** Team Germany, Alexander Zverev, Davis Cup: Germany vs. Croatia, Heristo Arena, Halle West, Germany Tennis Davis Cup 20026 Heristo Arena, Halle West, North Rhine-Westphalia, Germany September 20, 2026 Copyright: xJuergenxHasenkopfx

Bild: IMAGO/Hasenkopf


Legt Zverev nun eine Pause ein?

In der kommenden Woche erhält der deutsche Topspieler eine unfreiwillige, aber wohl benötigte Pause: Das Show-Turnier "Six Kings Slam" in Saudi-Arabien, bei dem Zverev neben anderen Stars wie Alcaraz und Djokovic aufschlagen sollte, wurde aufgrund der tödlichen Huthi-Angriffe in der Region auf Ende Dezember verschoben.

Ob er ab dem 26. Oktober beim ATP-Turnier in Wien an den Start geht, ließ Zverev zudem vorerst offen. Seine Teilnahme am Masters in Paris, welches am 2. November beginnt, gilt hingegen als relativ sicher.

Auch interessant: "Bin kein Roboter" - Zverev vor Tennis-Pause? Und: Zverev im Dauereinsatz: Niemand stand 2026 so viel auf dem Platz

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