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Australian Open 2026 - Verletzungsdrama um Lorenzo Musetti: Novak Djokovic glücklich im Halbfinale
Aktualisiert:
von SIDran Mehr Sport
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Videoclip • 01:20 Min
Tragik im Viertelfinale der Australian Open: Lorenzo Musetti musste beim Stand von 2:0 in den Sätzen verletzungsbedingt aufgeben.
Drama in Melbourne: Novak Djokovic hat auf der Jagd nach seinem 25. Grand-Slam-Titel auf glückliche Weise das Halbfinale erreicht - weil sein Gegner Lorenzo Musetti nach einer 2:0-Satzführung im Viertelfinale der Australian Open aufgeben musste. Beim Stand von 6:4, 6:3, 1:3 aus seiner Sicht beendete der Italiener, der sich kurz zuvor am Oberschenkel verletzt hatte, die Partie vorzeitig.
Djokovic, der selbst mit einer großen Blase am Fuß zu kämpfen hatte, darf damit weiter auf seinen insgesamt elften Titel bei seinem Lieblingsturnier hoffen. Schon im vergangenen Jahr hatte der Altmeister (38) bei allen vier Grand Slams das Halbfinale erreicht. Insgesamt steht er zum 54. Mal in der Vorschlussrunde bei einem der vier wichtigsten Tennisturniere.
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Musetti hingegen verpasste auf ganz bittere Weise sein drittes Halbfinalticket bei einem Major. Es hätte am Freitag ein italienisches Duell mit dem Titelverteidiger Jannik Sinner, der später am Tag auf Ben Shelton trifft, auf ihn warten können. So droht nun Djokovic die Herausforderung gegen Sinner.
Australian Open: Djokovic im Verletzungsglück
Dem Serben schienen gegen Musetti zunächst auch die zusätzlichen zwei Tage Pause keinen Vorteil zu verschaffen. Djokovic hatte kein Achtelfinale spielen müssen, weil sein Gegner Jakub Mensik verletzungsbedingt zurückzog. Die bereits bekannte Blase am Fuß machte ihm abermals zu schaffen, nach dem zweiten Satz ließ er sich neue Verbände anlegen.
Kurz darauf aber war es plötzlich sein Gegner, der behandelt werden musste. Musetti hatte Probleme mit den Adduktoren im rechten Oberschenkel. Danach versuchte der Italiener, der zuvor überragend gespielt hatte, die Ballwechsel kurz zu halten - er spielte aber sichtlich gehemmt. "Das ist nicht sein Spiel - ich bin mal gespannt, wie lange das gut geht", sagte Ex-Bundestrainerin Barbara Rittner bei "Eurosport". Es ging nicht lange gut - nach 2:08 Stunden war die Partie beendet.
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