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US Open - Ärger und Unruhe wegen Influencern: Wimbledon zieht Konsequenzen

Aktualisiert:

von ran.de

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US-Open: Alexander Zverev kassiert Spitze von Kontrahenten

Videoclip • 01:05 Min


Influencer sollen bei den US Open mehr Aufmerksamkeit erzeugen, sorgen aber für Ärger und Unruhe. Deshalb haben die Veranstalter in Wimbledon jetzt Konsequenzen gezogen.

Es ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite kann der Tennissport mehr Aufmerksamkeit gebrauchen. Im konkreten Fall Influencer, die dabei helfen sollen, eine neue, deutlich jüngere Zielgruppe zu erschließen.

Bei den US Open sorgen diese Influencer aber vermehrt für Ärger und Unruhe.

Wie zum Beispiel bei der Erstrundenpartie zwischen Naomi Osaka und Anastasia Zakharova im Arthur Ashe Stadium, die Schiedsrichter Kader Nouni unterbrechen musste, weil eine Gruppe von Influencern in einer Hospitality-Loge direkt hinter dem Stuhl des Schiedsrichters mitten im Ballwechsel mit ihrem Verhalten störte.

Das Thema wird rund um das Turnier heiß diskutiert, nachdem die Veranstalter rund 100 Influencer akkreditiert hatten. Die gewünschte Aufmerksamkeit gibt es tatsächlich auch, allerdings nicht so positiv, wie man sich das erhofft hatte.

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Influencer-Ärger bei US Open: Kritik von Spielern und Experten

"Ich finde, es ist eine Selbstverständlichkeit, sich über den Sport zu informieren. Vor allem über die Etikette", kritisierte Osaka und fügte hinzu: "Es kann eine gute Sache sein, wenn Leute den Tennissport bei ihrem Publikum populär machen. Aber ich denke, das muss viel besser gemanagt werden", so Osaka.

Coco Gauff wiederum meinte: "Wenn du zu einem roten Teppich eingeladen wirst, würdest du nicht in Jeans auftauchen. Ich denke, es geht einfach darum, die Etikette des Sports zu befolgen."

Auch Legende Boris Becker sparte nicht mit Kritik: "Da wären ein paar Bälle von mir hoch geschossen worden. Da kannst du sicher sein", sagte der einstige Wimbledonsieger scherzhaft bei "Sporteurope.tv", als er darauf angesprochen wurde, wie er als aktiver Spieler reagiert hätte.

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Influencer-Ärger bei US Open: Wimbledon macht Nägel mit Köpfen

Der All England Club hat mittlerweile Maßnahmen getroffen, denn in Wimbledon will man diese Kontroversen erst gar nicht aufkommen lassen und macht deshalb Nägel mit Köpfen.

Laut der "Press Association" wird es in Wimbledon im kommenden Jahr keine Sonderakkreditierungen für Influencer geben. Accessoires wie Ringlichter sind verboten. Auch andere Hilfsmittel, die dem Drehen von eigenen Videos dienen, sind demnach nicht zugelassen.

Das Turnier in London beginnt 2027 am 28. Juni und geht bis zum 11. Juli.

Auch interessant: Tennis: Alexander Zverev und Co. winkt bei den US Open ein Rekord-Preisgeld Und: Kommentar: Zverev kann sich nur noch selbst schlagen - unter einer Bedingung

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