NFL
Aaron Rodgers versöhnt sich nach zehn Jahren Zoff mit seiner Familie
Aktualisiert:
von Franziska WendlerNFL
NFL: Aaron Rodgers lädt Teamkollegen zu seinem "last rodeo" ein
Videoclip • 01:04 Min
NFL-Superstar Aaron Rodgers postet innige Fotos mit seiner Familie. Nach einem Jahrzehnt voller Zerwürfnisse ein großer Schritt.
Positive Nachrichten von Aaron Rodgers.
Nachdem der Steelers-Quarterback zu Beginn des Monats Zeit mit seinen Teamkollegen verbrachte, um den Zusammenhalt zu stärken, hat er nun auch wieder eine engere Bindung zu seiner Familie aufgebaut.
Ein Jahrzehnt lang hatte sich der 42-Jährige von seinen Eltern Ed und Darla sowie seinen Brüdern Luke und Jordan entfremdet. Nun postete er bei "Instagram" eine Reihe von Bildern mit seiner lange verloren geglaubten Familie.
Darauf zu sehen: Rodgers in inniger Umarmung mit seiner Mama, mit seinem Papa, mit Bruder Luke und seiner Nichte sowie seinem Neffen. Nur Bruder Jordan ist nicht zu sehen.
Dazu schreibt der Quarterback von einer "Bonding Week", einer Woche, um sich näher zu kommen. Sein Hashtag dazu: "Familie". Bruder Luke kommentierte die Bilder bereits mit zwei roten Herzen.
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Rodgers: Zerwürfnis mit Familie begann 2016
Im März hatte Rodgers in der "Pat McAfee Show" über den jahrelangen Streit mit seiner Familie gesprochen. "Wenn man sich die Geschichte mit meiner Familie ansieht, war sie jahrelang einseitig", sagte er seinerzeit.
"Sie haben in den Medien Sticheleien verbreitet und Unsinn erzählt. Ich habe nie etwas dazu gesagt, bis es so weit kam, dass ich mir dachte: 'Okay, jetzt reicht’s aber wirklich.'"
Die Entfremdung hatte im Jahr 2016 begonnen, als Bruder Jordan bei der US-Show "The Bachelorette" teilnahm.
Acht Jahre später sprach der viermalige NFL-MVP in der "Netflix"-Dokumentarserie "Aaron Rodgers: Enigma" über das Zerwürfnis und nannte die strengen religiösen Überzeugungen seiner Eltern als Problem.
Rodgers hatte Probleme mit seinen Eltern
"Ich bin in einer sehr weißen, dogmatischen Kirche aufgewachsen, und das hat mir einfach nicht wirklich gutgetan. Die Struktur war sehr starr. Ich bin kein starrer Mensch", so der 42-Jährige.
"Scham, Schuldgefühle, Verurteilung. Es war so: 'Wir haben die Wahrheit. Entweder so, wie wir es sagen, oder gar nicht. Unser Weg führt in den Himmel, euer Weg führt in die Hölle'", führte Rodgers aus.
Und weiter: "Selbst in den Gesprächen mit meinen Eltern war alles sehr schwarz-weiß. Es musste immer jemand Unrecht haben [und] jemand Recht. In der High School habe ich mich dann langsam davon gelöst."
Nun scheint ein Jahrzehnt voller Streitigkeiten und Entfremdung langsam aber sicher der Vergangenheit anzugehören.
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