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NFL-Stars wollen Rasen der Fußball-WM in den Stadien behalten
Veröffentlicht:
von Franziska WendlerNFL
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Videoclip • 01:09 Min
Nach dem Ende der Fußball-WM haben viele NFL-Stars nur einen Wunsch: den in den Stadien verlegten Naturrasen behalten.
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist vorbei. Was aber bleibt von dem Mega-Event? Geht es nach diversen NFL-Stars, dann dürfte zumindest der Rasen bleiben.
In unzähligen NFL-Stadien wurde für die Spiele der Kunstrasen durch einen Naturrasen ersetzt. Im Rahmen des Endspiels im New Yorker MetLife Stadium haben nun namhafe NFL-Profis ihren Wunsch geäußert, diese Änderung möge doch bitte dauerhaft sein.
George Kittle, Star-Tight-End der San Francisco 49ers, besuchte das WM-Finale und teilte in der Folge klar seine Meinung mit.
Demnach habe die WM bewiesen, dass in Stadien wie dem MetLife oder dem SoFi Stadium in Los Angeles das ganze Jahr über auf Naturrasen gespielt werden könnte, wenn es die Eigentümer der NFL-Teams wirklich interessieren würde.
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Kittle mit klarer Forderung an die NFL
"Der Rasen sieht immer noch toll aus! Lasst uns Naturrasen statt Kunstrasen verwenden, NFL. Bitte? Vielen Dank", schrieb er zu einem Foto von sich nahe des Spielfeldes.
Bereits im vergangenen Monat hatte der Niners-Star erklärt, er glaube, 90 Prozent der NFL-Spieler würden Naturrasen bevorzugen, wenn sie die Wahl hätten.
Zwar ist aktuell unklar, wie viele Spiele sich am Ende wirklich für einen Naturrasen aussprechen würden, der Rückhalt in der Spielergewerkschaft NFLPA ist aber in jedem Fall so hoch, um das Thema zu einem der wichtigsten Streitpunkte der Liga zu machen.
Bereits vor drei Jahren forderte die Gewerkschaft die NFL auf, die Stadien in Sachen Rasen komplett umzustellen. Am Final-Wochenende stellte sich der offizielle Account der NFLPA mit dem Hashtag #WorthTheCost erneut hinter die Forderungen.
So sei es von großer Bedeutung, in die Sicherheit der Spieler zu investieren und Kunstrasen flächendeckend abzuschaffen.
NFL-Stars äußern sich öffentlich
Neben Kittle äußerten sich derweil auch andere NFL-Größen zu der Thematik. Running Back Jonathan Taylor von den Indianapolis Colts formulierte: "Naturrasen ist kein unerreichbares Ziel! Das Gleiche sollte auch für die Priorisierung der Spieler gelten!"
Zudem äußerten sich unter anderem auch Bears-Quarterback Caleb Williams, Jets-Running-Back Breece Hall, Packers-Tight-End Tucker Kraft, Commanders-Tackle Laremy Tunsil und Panthers-Linebacker Devin Lloyd öffentlich.
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NFL-Stadion in New York immer wieder in der Kritik
Daten zu Verletzungen aus der NFL aus den Jahren 2012 bis 2018 zeigen, dass die Rate der kontaktlosen Verletzungen auf Kunstrasen um 28 Prozent höher war als bei Naturrasen. Vor allem Knie und Knöchel werden auf Turf stärker belastet.
Das MetLife Stadium, Austragungsort des WM-Finals, steht dabei schon lange im Fokus der Kritik. Mit Aaron Rodgers, Malik Nabers, Sterling Shepard, Kyle Fuller, Nick Bosa und Wan'Dale Robinson zog sich dort schon eine Vielzahl von Profis schwere Verletzungen zu.
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