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American Football: NFL-Spieler sterben laut Studie viermal häufiger an ALS, Demenz und Parkinson
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von ran.deNFL
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Videoclip • 02:34 Min
Eine medizinische Studie kommt zu einem für NFL-Spieler unschönen Ergebnis: Ihr Risiko für bestimmte Erkrankungen ist massiv erhöht.
Unschöne Nachrichten aus der NFL: Eine Studie des Gesundheitssystems Mass General Brigham, der Boston University und der Concussion & CTE Foundation kommt zu dem Schluss, dass NFL-Spieler ein fast viermal höheres Risiko haben, an neurodegenerativen Erkrankungen zu sterben, als die allgemeine Bevölkerung.
"Dies ist der eindeutigste Beleg auf Bevölkerungsebene, den wir je hatten, dass NFL-Spieler aufgrund neurodegenerativer Erkrankungen mit einer tatsächlich und messbar höheren Rate sterben", wird Dr. Daniel Daneshvar, Lehrstuhlinhaber für Physikalische Medizin und Rehabilitation am Mass General Brigham, zitiert.
Er ergänzt: "Diese Studie zeigt: Betrachtet man Sportler, die in einem NFL-Spiel gespielt haben – darunter fast 20.000 Spieler – und berücksichtigt dabei alle offiziellen Todesursachen, so ist das Ergebnis dasselbe: NFL-Spieler sterben drei- bis viermal häufiger an Demenz und Parkinson, als es zu erwarten wäre."
Der weit gefasste Begriff "neurodegenerative Erkrankungen" umfasst dabei ALS, Parkinson und Demenz.
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NFL-Spieler leben im Allgemeinen länger
Wichtig: Die Dauer der NFL-Karriere ist für das Risiko ein entscheidender Faktor. Spielen Athleten fünf oder mehr Spielzeiten in der NFL, haben sie ein "fast doppelt so hohes Risiko", an einer derartigen Erkrankung zu sterben, als jene, die nur ein bis vier Jahre gespielt haben.
"Eine Vervierfachung der Demenzraten aufgrund einer vermuteten umweltbedingten Ursache ist enorm – und die Studien deuten darauf hin, dass CTE die Hauptursache ist", sagte Dr. Jesse Mez, stellvertretender Direktor des Alzheimer-Forschungszentrums der Boston University.
Die gute Nachricht: NFL-Spieler leben im Allgemeinen aber länger als Nicht-NFL-Spieler.
Frühere Studie mit ähnlichem Ergebnis
So tragen den Studien zufolge "dieselben genetischen, umweltbedingten, medizinischen und verhaltensbezogenen Merkmale, die es Menschen ermöglichen, Profisportler zu werden – wie beispielsweise außergewöhnliche körperliche und kognitive Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit, Selbstdisziplin sowie eine geringere Raucherquote und weniger schwere frühzeitige Erkrankungen und Verletzungen –, auch zu einer längeren Gesamtüberlebensdauer bei".
Bereits eine frühere Studie mit 19.423 Spielern, die zwischen 1960 und 2019 mindestens ein NFL-Spiel bestritten hatten, kam zu dem Ergebnis, dass Profifootballspieler ein viermal höheres Risiko haben, an ALS zu erkranken.















