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NFL Draft: Nach Skandal um Shedeur Sanders - NFL mit Maßnahmen gegen Prank Calls
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Die NFL will beim diesjährigen Draft Prank Calls vermeiden. Dafür greift die Liga zu besonderen Maßnahmen.
Die NFL ergreift besondere Maßnahmen, um Prank Calls beim diesjährigen Draft zu vermeiden.
Nachdem die Liga die Telefonnummern der Draft-Kandidaten im vergangenen Jahr in E-Mails an Tausende Kontakte verschickte, soll in diesem Jahr alles anders sein.
"Die entsprechenden Kontaktdaten werden von der National Football League an eine einzelne Ansprechperson im Bereich Football Operations des Klubs übermittelt", erklärte ein NFL-Sprecher gegenüber "Pro Football Talk" per E-Mail. "Diese Person ist dafür verantwortlich, die Daten sicher zu verwahren."
Beim Draft 2025 wurde Shedeur Sanders Opfer eines fiesen Prank Calls, der ihm weismachte, dass er in der 2. Runde mit dem 40. Pick von den New Orleans Saints ausgewählt würde. Es stellte sich jedoch heraus, dass am Telefon nicht der General Manager der Saints war, sondern Jax Ulbrich, der Sohn von Falcons-Defensive-Coordinator Jeff Ulbrich. Dieser fand die Nummer von Sanders zufällig auf einem iPad beim Besuch seiner Eltern.
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NFL: Sanders nicht einziges Opfer von Prank Calls
Die Falcons wurden anschließend von der Liga mit einer Geldstrafe über 250.000 Dollar belegt und Ulbrich zu einer Geldstrafe von 100.000 Dollar. Dieser entschuldigte sich anschließend öffentlich bei Sanders und sprach von einer "peinlichen und beschämenden" Aktion. Sanders landete schließlich erst mit dem 144. Pick bei den Cleveland Browns.
Sanders war aber nicht der einzige Spieler, der Opfer eines Prank Calls wurde: Auch der spätere Nummer-3-Pick Abdul Carter bekam einen Anruf, dass die Jacksonville Jaguars hochgetradet hätten und ihn mit dem 2. Pick auswählen würden. Running Back Ashton Jeanty bekam nach dem Draft einen Anruf, dass die Las Vegas Raiders ihn zu den Dallas Cowboys getradet hätten.
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