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NFL Draft 2026: Diese College-Spieler sind "Red Flags" für die Teams
Veröffentlicht:
von Kai EsserNFL
NFL: Mendoza beim Pro Day! Top-Prospect liefert Highlight
Videoclip • 01:00 Min
Im NFL Draft tummelt sich auch in diesem Jahr massig Talent. Aber was, wenn dieses Talent mit Einschränkungen kommt? Auch in diesem Jahr gibt es sehr risikoreiche Spieler, bei denen die Teams aufpassen müssen.
Es gibt sie in jedem Draft. Die Spieler, deren Talent unbestritten ist, wäre da nicht diese eine kleine Einschränkung.
Sei es Verletzungsanfälligkeit, eine aktuelle, schwere Verletzung, Charakterschwäche oder schlichtweg wenig Erfahrung.
Auf wen müssen die Teams in diesem Jahr besonders aufpassen? Wer ist ein Spieler, der "High Risk, High Reward" verspricht? ran hat eine Auswahl.
NFL Draft 2026: Nur brave Jungs?
Eins vorweg: Es gibt in diesem Jahr mutmaßlich keine "Bad Boys", die für Eklats oder Ähnliches verantwortlich sind.
Kein Jalen Carter, kein Randy Moss - wie NFL-Experte Bucky Brooks schreibt, ist die Draft-Klasse 2026 eine der nettesten und diszipliniertesten der vergangenen Jahre. Keine Anklagen, Vorwürfe oder großen Sperren bei den Top-Talenten.
Jordyn Tyson, Wide Receiver, Arizona State
Einer der besten Wide Receiver der diesjährigen Klasse ist Jordyn Tyson. Verletzungsbedingt konnte der Passempfänger 2025 nur neun Spiele absolvieren, in denen glänzte er mit 715 Total Yards und neun Touchdowns. Tyson ist ein klares Erstrunden-Talent.
Allerdings ist er quasi in seiner ganzen College-Karriere durchgehend verletzt. Von 51 möglichen Spielen verpasste er ganze 17, also ein Drittel. In jeder Spielzeit plagte er sich mit verschiedensten Blessuren.
Er war nicht beim Scouting Combine und hat kein Pro-Day-Workout absolviert. Ohne seine ständigen Verletzungen wäre er wohl ein unbestrittener Top-10-Pick. So ist es gut möglich, dass er erst an Tag zwei genommen wird.
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Caleb Banks, Defensive Tackle, Florida
Drei mickrige Spiele absolvierte Caleb Banks in der vergangenen Saison. Und dennoch wird er als potentieller First Round Pick gehandelt. Wer Banks bei den Florida Gators gesehen hat, der weiß auch, warum.
Der Defensive Tackle ist eine Wand in der Laufverteidigung, trotz seiner begrenzten Spielzeit und der insgesamt schwachen Saison der Gators stach er mit seiner unfassbaren Athletik heraus.
Eine Fußverletzung bremste ihn aus und verhindert, dass er früh im kommenden Auswahlprozess gepickt wird - wenn überhaupt.
Ty Simpson, Quarterback, Alabama
Ja, auch der mutmaßlich zweitbeste Quarterback im Draft hinter Fernando Mendoza ist eine potentielle Red Flag. Ty Simpson hat nur eine Saison als Starter bei den Alabama Crimson Tide absolviert.
Und, für Alabama-Verhältnisse, war es nicht einmal eine sonderlich gute Saison mit dem klaren Aus im Viertelfinale der Playoffs gegen die Indiana Hoosiers. Dennoch ist Simpson allein, was Talent angeht, zurecht in der Position, in der er aktuell ist als potentieller First Round Pick.
Er ist, was die Amerikaner gerne "Low Floor, High Ceiling" nennen. Er könnte der nächste Patrick Mahomes, Josh Allen oder Joe Burrow werden. Genau so gut kann er aber auch als nächster Josh Rosen oder JaMarcus Russell enden.
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Caleb Downs, Safety, Ohio State
Eigentlich werden Safeties nicht sonderlich hoch ausgewählt. Caleb Downs dürfte eine klare Ausnahme sein. Der Defensive Back der Ohio State Buckeyes ist ein absoluter Bluechip-Spieler, der alles mitbringt, was ein athletischer Passverteidiger mitbringen muss.
Warum ist er dennoch eine potentielle Red Flag? Zwar verpasste Downs kein Spiel und stieß mit den Buckeyes bis in die Playoffs vor, beim Combine wurde jedoch ein Meniskusschaden sowie ein potentiell degeneratives Kreuzband festgestellt. Beides im gleichen Knie.
Das heißt, dass die Langlebigkeit von Downs' Karriere sicherlich nicht ungefährdet ist - und Teams überlegen dürften, ihn so früh auszuwählen.
Jermod McCoy, Cornerback, Tennessee
Ein potentieller First Round Pick, obwohl der letzte Snap vor dem Jahreswechsel 2024 stattfand? Geht womöglich, wenn man Jermod McCoy ist.
Der Cornerback verpasste die gesamte Saison 2025. Ein Kreuzbandriss setzt ihn seitdem außer Gefecht. Zuvor jedoch stellte McCoy unter Beweis, wie gut er ist. Der Mann von den Tennessee Volunteers ist schnell, groß und glänzt mit hohem Football-IQ.
Wer jedoch seinen First Round Pick in ihn investiert, muss sich ob seiner Qualitäten schon ganz sicher sein. Und das Risiko lieben.






