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NFL: Mit Aaron Donald wären die Los Angeles Rams das Maß aller Dinge - Kommentar

Veröffentlicht:

von Raman Rooprail

NFL

NFL: Kryptische Botschaft! Aaron Donald heizt Comeback-Gerüchte an

Videoclip • 01:08 Min


Die Gerüchte um ein Comeback von Aaron Donald halten sich hartnäckig. Sollte der Superstar wirklich zurückkehren, wären die Rams vor dem Heim-Super-Bowl kaum aufzuhalten. Ein Kommentar.

NFL-Gerüchte im Sommer sind so normal wie Sand am Meer.

Die perfekt durchgetaktete Liga fällt nach dem Draft Ende April in ein kleines Loch, weshalb sie gerne jedes noch so unwahrscheinliche Gerücht aufbauscht, damit auch im Sommer über die NFL gesprochen wird.

Die Gerüchte um eine mögliche Rückkehr von Aaron Donald kamen da natürlich allen Beteiligten entgegen. Nur, dass die Geschichte wohl deutlich ernster ist, als sich wohl jeder NFL-Fan vor paar Monaten hätte vorstellen können.

Seit Wochen hält sich hartnäckig die Spekulation, dass die größte Defensiv-Maschine der vergangenen Dekade noch einmal aus dem Ruhestand zurückkehren könnte. Ausgerechnet in der Saison, in der der Super Bowl wieder in Los Angeles stattfindet.

Das wäre Hollywood. Und es könnte die Machtverhältnisse in der NFL komplett verschieben. Denn eines ist klar: Die Rams brauchen Aaron Donald eigentlich gar nicht. Genau das macht die Vorstellung so absurd.

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Garrett und Donald würden Gegner vor große Probleme stellen

Mit Myles Garrett haben die Rams den wohl besten Verteidiger der NFL verpflichtet. Allein dieser Transfer macht die Defensive zu einer der furchteinflößendsten der Liga. Kommt jetzt auch noch Donald zurück, entsteht ein Problem, das Offenses kaum lösen können.

Jahrelang bestand der Gameplan gegen Donald darin, ihn permanent zu doppeln. Teilweise standen sogar drei Offensive Linemen gegen einen einzigen Defensive Tackle. Anders ließ sich der Ausnahmeathlet kaum kontrollieren.

Doch genau das wäre heute kaum noch möglich, denn auf der anderen Seite wartet Garrett.

Wer Donald doppelt, lässt Garrett häufiger im Eins-gegen-Eins. Wer Garrett doppelt, gibt Donald genau die Räume, die er in seiner Karriere nur selten hatte. Defensive Coordinators träumen von solchen Luxusproblemen – Offensive Coordinators bekommen Albträume.

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Aaron Donald bekommt große Unterstützung von der Offensive

Natürlich ist Donald inzwischen 35 Jahre alt. Niemand weiß, ob er nach fünf Jahren Pause noch der dominierende Spieler von einst wäre. Wahrscheinlich nicht.

Aber genau das muss er auch gar nicht sein.

2021 musste Donald die gesamte Defensive tragen. Heute wäre er nur noch ein Teil eines Star-Ensembles. Statt 60 Snaps pro Spiel könnten 25 oder 30 hochintensive Spielzüge reichen. Und genau darin könnte seine größte Stärke liegen: Frisch, explosiv und fast ausschließlich in Eins-gegen-eins-Duellen.

Und dann ist da noch die Offensive, die ohnehin zu den gefährlichsten der Liga gehört. Mit dem amtierenden MVP Matthew Stafford, Davante Adams und Puka Nacua als Receiver-Duo, einer stabilen Offensive Line und einem starken Running-Back-Gespann besitzt Los Angeles kaum erkennbare Schwächen auf der anderen Seite des Balls.

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Aaron Donald macht Los Angeles Rams zu klarem Favoriten

Schon vergangene Saison gehörten die Rams zur absoluten Spitze der NFL. Das Aus im Championship Game gegen Seattle war denkbar knapp. Seitdem hat Los Angeles mit Garrett massiv aufgerüstet, während die Konkurrenz an einigen Stellen Substanz verloren hat.

Mit Donald würde aus einem Super-Bowl-Kandidaten der kompletteste Kader der gesamten Liga werden.

Natürlich gewinnt man Titel nicht auf dem Papier. Verletzungen, Formschwankungen oder ein schlechter Tag in den Playoffs können jede Saison beenden.

Aber wenn Aaron Donald tatsächlich noch einmal das Trikot der Rams überstreift und auch nur annähernd an sein früheres Niveau herankommt, dann gibt es in der NFL kein Team, das personell besser aufgestellt wäre.

Dann wäre der Super-Bowl-Sieg, wie 2021 in Los Angeles, nicht weit weg. Es wäre eine filmreife Geschichte – ausgerechnet vor den Türen Hollywoods.

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