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NFL Power Ranking nach den Roster Cuts: Donald-Comeback macht Rams zum Titelfavoriten
Aktualisiert:
von Mike StiefelhagenNFL
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Die 53-Mann-Kader stehen, die ersten Waiver Claims sind erfolgt und bei mehreren Teams haben Verletzungen die Ausgangslage verändert. ran zeigt das aktuelle Power Ranking.
Die NFL-Teams haben ihre 53-Mann-Kader für die neue Saison zusammengestellt.
Seit den Roster Cuts gab es allerdings weitere Veränderungen. Spieler wechselten über die Waiver List den Klub, andere wurden auf die Injured-Reserve- oder PUP-Liste gesetzt.
Das Power Ranking berücksichtigt die Qualität der jeweiligen Stammformation, die Tiefe des Kaders, die Situation auf der Quarterback-Position und die aktuellen Verletzungen.
Besonders spannend ist die Lage bei den Los Angeles Rams. Aaron Donald arbeitet an seinem Comeback, während Myles Garrett ebenfalls noch nicht wieder das volle Trainingspensum absolviert.
Trotzdem besitzt kein anderes Team eine vergleichbare Kombination aus offensiver Qualität und defensivem Potenzial.
ran wagt eine Einordnung im Power Ranking.
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Platz 32: Miami Dolphins
Die Dolphins haben ihren Kader auch nach der Reduzierung auf 53 Spieler kräftig umgebaut. Auf der Quarterback-Position stehen Malik Willis, Kyle McCord und der über die Waiver-Liste verpflichtete Brady Cook im aktiven Aufgebot. Willis verletzte sich im letzten Preseason-Spiel gegen die Las Vegas Raiders, nähere Angaben zur Schwere der Verletzung gibt es bislang nicht.
Running Back Jarquez Hunter kam im Zuge des Trades um Wide Receiver Tutu Atwell nach Miami, schaffte es aber nicht in den aktiven Kader. Der 23-Jährige wurde anschließend in das Practice Squad aufgenommen. Die zahlreichen kurzfristigen Veränderungen verdeutlichen, wie viele offene Fragen bei den Dolphins vor dem Saisonstart bestehen.
Platz 31: Cleveland Browns
Deshaun Watson soll die Saison als Starter beginnen. Hinter ihm stehen Shedeur Sanders und Rookie Taylen Green bereit, während Dillon Gabriel auf der Injured-Reserve-Liste gelandet ist.
Defensiv besitzt Cleveland mit Jared Verse, Mason Graham und Denzel Ward weiterhin hochklassige Einzelspieler. Die Offensive verfügt allerdings weder auf der Quarterback-Position noch bei den Passempfängern über ausreichend Sicherheit. Bei Watson muss sich erst zeigen, ob er nach seiner langen Pause wieder konstant auf NFL-Niveau spielen kann.
Platz 30: Arizona Cardinals
Die Cardinals müssen zu Saisonbeginn auf James Conner verzichten. Der Running Back wurde auf Injured Reserve gesetzt und darf frühestens nach vier Spielen zurückkehren. Rookie Jeremiyah Love gehört trotz seiner Knöchelverletzung zum aktiven Kader, ob der Nummer-drei-Pick rechtzeitig für Week 1 vollständig einsatzfähig sein wird, ist jedoch nicht bestätigt. Im aktuellen Depth Chart steht Tyler Allgeier an erster Stelle.
Auch die Offensive Line muss einen schweren Ausfall verkraften. Rookie-Guard Chase Bisontis ist nach einer Knieverletzung für die gesamte Saison raus. Positiv ist dagegen die Aktivierung von Pass Rusher Josh Sweat. Auf der Quarterback-Position führt Jacoby Brissett das Depth Chart vor Gardner Minshew und Carson Beck an.
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Platz 29: New York Jets
Geno Smith ist der klare Starter, Rookie Cade Klubnik geht als Nummer zwei in die Saison. Die Jets führen lediglich diese beiden Quarterbacks im aktiven Kader. Sollte Smith ausfallen, müsste Klubnik sofort erhebliche Verantwortung übernehmen.
Mit Garrett Wilson und Breece Hall besitzt die Offensive gefährliche Playmaker. Die Besetzung hinter den Stammspielern wirkt an mehreren Positionen jedoch dünn. Deshalb bleiben die Jets trotz eines soliden Grundgerüsts im unteren Bereich des Rankings.
Platz 28: Tennessee Titans
Cam Ward bleibt das Zentrum des Neuaufbaus. Mitchell Trubisky ist sein Backup, während Will Levis und Hendon Hooker im Zuge der Kaderreduzierung entlassen wurden.
Tennessee hat die Offensive um Ward herum verbessert, muss die vielen neuen Teile aber erst zu einer funktionierenden Einheit formen. Der Kader besitzt Potenzial, bietet momentan jedoch zu wenige bewährte Leistungsträger für eine höhere Platzierung.
Platz 27: Las Vegas Raiders
Kirk Cousins führt die Quarterback-Gruppe vor Fernando Mendoza und Aidan O'Connell an. Dadurch müssen die Raiders ihren jungen Hoffnungsträger Mendoza nicht sofort einsetzen.
Mit Brock Bowers und Ashton Jeanty stehen zwei der interessantesten jungen Offensivspieler der Liga im Kader. Maxx Crosby bleibt das Gesicht der Defensive. Insgesamt fehlt Las Vegas aber weiterhin die Tiefe, um über eine gesamte Saison mit den stärksten Teams der AFC mitzuhalten.
Platz 26: Atlanta Falcons
Atlanta geht mit vier Quarterbacks in die Saison. Neben Michael Penix Jr. und Tua Tagovailoa schafften Cooper Rush und Jack Strand den Sprung in den Kader. Wer das Team in Week 1 anführen wird, hat der Klub bislang nicht eindeutig festgelegt.
Im Backfield setzen die Falcons auf Bijan Robinson und Brian Robinson Jr. Die Qualität der beiden steht außer Frage, hinter ihnen fehlt jedoch eine klassische dritte Option. Auch in der Defensive muss Atlanta zunächst beweisen, dass die neu zusammengestellte Einheit genügend Druck auf gegnerische Quarterbacks entwickeln kann.
Platz 25: New Orleans Saints
Tyler Shough führt die offizielle Quarterback-Reihenfolge der Saints an. Im Backfield erhält Alvin Kamara Unterstützung durch Travis Etienne Jr., wodurch New Orleans unterschiedliche Laufspiel-Varianten einsetzen kann.
Rookie-Receiver Jordyn Tyson wurde allerdings auf die Injured-Reserve-Liste gesetzt und fehlt mindestens vier Partien. Die Offensive besitzt interessante Ansätze, muss aber erst nachweisen, dass sie gegen stärkere Defenses konstant funktioniert.
Platz 24: New York Giants
Jaxson Dart geht als Quarterback in seine zweite NFL-Saison. Bei den Passempfängern ergänzen Odell Beckham Jr., Darnell Mooney, Darius Slayton und Rookie Malachi Fields die Gruppe um Malik Nabers.
Nabers trainierte zuletzt wieder ohne kontaktbegrenzendes Trikot, sein Belastungsumfang zum Saisonstart bleibt dennoch ein wichtiger Faktor. Defensiv muss New York den Abgang von Dexter Lawrence kompensieren. Der Kader ist talentierter als im Vorjahr, besitzt aber weiterhin deutliche Schwachstellen.
Platz 23: Carolina Panthers
Carolina setzt im Backfield auf Chuba Hubbard, Jonathon Brooks und A.J. Dillon. Trevor Etienne wurde auf die Injured-Reserve-Liste gesetzt, ist aber für eine Rückkehr im Saisonverlauf vorgesehen. Hubbard arbeitete sich zuletzt nach Oberschenkelproblemen wieder heran.
Bryce Young erhält mit Tetairoa McMillan einen potenziellen Nummer-eins-Receiver. Die Entwicklung des Quarterbacks bleibt der entscheidende Faktor. Liefert Young konstanter, können die Panthers die unteren Plätze verlassen.
Platz 22: Minnesota Vikings
Kyler Murray wurde bereits während der Vorbereitung zum Starter erklärt. Hinter ihm stehen J.J. McCarthy, Carson Wentz und Max Brosmer bereit. Minnesota leistet sich damit eine ungewöhnlich tief besetzte Quarterback-Gruppe.
Mit Justin Jefferson besitzt Murray einen der besten Passempfänger der Liga. Die Vikings haben ausreichend Qualität für einen Playoff-Angriff, müssen aber erst zeigen, wie schnell die neu zusammengestellte Offensive harmoniert.
Platz 21: Pittsburgh Steelers
Aaron Rodgers steht an der Spitze des offiziellen Depth Charts, Mason Rudolph ist als erster Ersatzmann eingeplant. Zusätzlich nahmen die Steelers Will Howard und Drew Allar in den 53-Mann-Kader auf.
Rodgers kann mit D.K. Metcalf und Michael Pittman Jr. auf erfahrene Passempfänger zurückgreifen. Der Kader ist konkurrenzfähig, hängt offensiv aber stark davon ab, wie konstant der Quarterback über eine komplette Saison - in seiner letzten - spielen kann.
Platz 20: Washington Commanders
Die Commanders müssen vorerst auf Left Tackle Laremy Tunsil und Defensive Tackle Jer'Zhan Newton verzichten. Beide wurden nach der Zusammenstellung des ersten 53-Mann-Kaders auf die Injured-Reserve-Liste gesetzt.
Jayden Daniels besitzt mit Terry McLaurin, Stefon Diggs und Antonio Williams weiterhin eine gefährliche Receiver-Gruppe. Der Ausfall von Tunsil trifft allerdings ausgerechnet den Schutz des wichtigsten Spielers im Kader. Deshalb reicht es zunächst nur für das Mittelfeld.
Platz 19: Indianapolis Colts
Daniel Jones beginnt die Saison laut offiziellem Depth Chart als Starter. Riley Leonard und Anthony Richardson sind seine Ersatzleute.
Mit Jonathan Taylor sowie den Receivern Keenan Allen, Alec Pierce und Josh Downs besitzt Indianapolis genügend offensive Qualität. Entscheidend wird sein, wie sicher Jones nach seiner Achillessehnenverletzung agiert und ob die Offensive Line ihn zuverlässig schützen kann.
Platz 18: Tampa Bay Buccaneers
Tampa Bay geht mit Baker Mayfield und Jalon Daniels als Quarterbacks in die Saison. Die geringe Erfahrung hinter Mayfield erhöht das Risiko bei einem möglichen Ausfall des Starters.
In der Defensive bleibt Vita Vea ein zentraler Baustein. Der Defensive Tackle hat seinen Vertrag bis 2027 verlängert, ein Abschied ist damit aktuell kein Thema. Die Abgänge von Mike Evans, Lavonte David und Jamel Dean hinterlassen trotzdem Lücken, die sich nicht ohne Weiteres schließen lassen.
Platz 17: Dallas Cowboys
Joe Milton III wurde nach der Zusammenstellung des ersten Kaders entlassen. Sam Howell ist damit der wichtigste Ersatzmann hinter Dak Prescott. Zusätzlich verstärkte Dallas das Backfield über die Waiver List mit Demercado.
Die Defensive bietet mit Quinnen Williams, Rashan Gary und Von Miller enorme individuelle Qualität. Trotzdem muss sich erst zeigen, ob der stark veränderte Kader schnell genug zusammenfindet. Offensiv bleibt die Gesundheit von Prescott entscheidend.
Platz 16: Jacksonville Jaguars
Jacksonville kommt aus einer Saison mit 13 Siegen und verfügt weiterhin über eine starke Grundlage. Trevor Lawrence führt die Offensive an, während Travis Hunter sowohl als Receiver als auch als Cornerback eingesetzt werden kann.
Nach dem Abgang von Travis Etienne soll unter anderem Chris Rodriguez Jr. das Laufspiel tragen. Die Jaguars besitzen viel Talent, müssen aber beweisen, dass sie ihre starke Vorsaison bestätigen können.
Platz 15: Los Angeles Chargers
Rashawn Slater und Joe Alt kehren nach ihren schweren Verletzungen zurück. Damit erhält Justin Herbert seine beiden wichtigsten Offensive Tackles wieder. Im Zentrum der Line setzt Los Angeles unter anderem auf Kayode Awosika, Jake Slaughter und Cole Strange.
Herbert gibt den Chargers eine hohe Grundqualität. Hinter den Stammspielern bestehen allerdings weiterhin Fragen, zudem muss die Defensive den Abgang von Jesse Minter auffangen. Das Potenzial für die Playoffs ist vorhanden, die Tiefe eines Spitzenteams noch nicht.
Platz 14: Cincinnati Bengals
Cincinnati hat die Defensive Line mit Dexter Lawrence II, Jonathan Allen und Boye Mafe deutlich verändert. Zusammen mit Myles Murphy soll die Gruppe mehr Druck erzeugen und das Laufspiel stabilisieren.
Offensiv bleibt die Rechnung einfach: Solange Joe Burrow gesund ist, gehören die Bengals zum erweiterten Favoritenkreis. Ja'Marr Chase und Tee Higgins bilden weiterhin eines der stärksten Receiver-Duos der NFL. Die Frage ist, ob die Defensive den Quarterback ausreichend unterstützt.
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Platz 13: Chicago Bears
Caleb Williams geht nach seiner bislang stärksten NFL-Saison als unumstrittener Quarterback in das neue Jahr. Mit Rome Odunze und Luther Burden III stehen ihm zwei junge Receiver zur Verfügung, die bereits eine wichtige Rolle in der Bears-Offense übernommen haben. Gemeinsam bilden sie das Fundament eines Angriffs, von dem in Chicago der nächste Entwicklungsschritt erwartet wird.
Eine der Überraschungen des Sommers war Jordan van den Berg. Der in Johannesburg geborene Südafrikaner zog im Alter von zehn Jahren mit seiner Familie in die USA und wurde im Draft an 213. Stelle ausgewählt. Der Defensive Tackle überzeugte während der Vorbereitung und schaffte den Sprung in den 53-Mann-Kader.
Platz 12: Green Bay Packers
Die Packers müssen zu Saisonbeginn auf zwei ihrer wichtigsten Spieler verzichten. Micah Parsons befindet sich auf der PUP-Liste und fehlt mindestens vier Begegnungen. Running Back Josh Jacobs steht auf der Commissioner Exempt List und darf vorerst weder trainieren noch an Spielen teilnehmen.
Green Bay reagierte mit der Verpflichtung von Running Back Kaleb Johnson. Jordan Love verfügt weiterhin über eine vielseitige Gruppe um Christian Watson, Jayden Reed, Matthew Golden und Tight End Tucker Kraft. Ohne Parsons und Jacobs fehlt dem Team zunächst aber Qualität auf beiden Seiten des Balls.
Platz 11: Kansas City Chiefs
Die Chiefs führen Patrick Mahomes, Justin Fields und Rookie Garrett Nussmeier im aktiven Kader. Fields ist damit die erfahrene Absicherung hinter Mahomes, während Nussmeier ohne unmittelbaren Einsatzdruck entwickelt werden kann.
Kenneth Walker III verstärkt das Laufspiel, Rashee Rice und Xavier Worthy bilden das Zentrum des Receiver-Corps. Die Defensive ist jünger geworden, besitzt mit Chris Jones und George Karlaftis aber weiterhin bewährte Führungsspieler. Kansas City bleibt gefährlich, wirkt insgesamt jedoch nicht so tief besetzt wie die besten Teams der AFC.
Platz 10: Detroit Lions
Jahmyr Gibbs bleibt der wichtigste Running Back der Lions. Nach dem Abgang von David Montgomery holte Detroit Isiah Pacheco, der als primäre Ergänzung für Gibbs eingeplant ist.
Jared Goff kann weiterhin auf Amon-Ra St. Brown und Jameson Williams zurückgreifen. Auch Aidan Hutchinson bleibt das defensive Aushängeschild. Detroit besitzt eine der stärksten Offenses der Liga, muss nach mehreren personellen Veränderungen aber erst wieder die Balance der vergangenen Jahre finden.
Platz 9: San Francisco 49ers
Christian McCaffrey steht im aktiven Kader. Bei den Passempfängern setzt San Francisco unter anderem auf Mike Evans, Deebo Samuel Sr., Demarcus Robinson und die jungen De'Zhaun Stribling sowie Jordan Watkins.
Nick Bosa wurde bereits zu Beginn des Camps von der PUP-Liste aktiviert. Nach seinem Kreuzbandriss und zwischenzeitlichen Beschwerden wird seine Belastung dennoch genau gesteuert. Ist Bosa vollständig einsatzfähig, gehört San Francisco zu den gefährlichsten Teams der NFC. Die Verletzungshistorie des Kaders verhindert eine noch höhere Platzierung.
Platz 8: Houston Texans
C.J. Stroud führt weiterhin eine gut besetzte Offensive an. Nico Collins bleibt sein wichtigster Passempfänger, David Montgomery soll dem Laufspiel mehr Stabilität verleihen.
Die Defensive verfügt mit Will Anderson Jr., Danielle Hunter und Jadeveon Clowney über zahlreiche Möglichkeiten im Pass Rush. Houston ist auf beiden Seiten des Balls stark besetzt und gehört zu den ernsthaften Anwärtern in der AFC.
Platz 7: Baltimore Ravens
Lamar Jackson bleibt der entscheidende Spieler der Ravens. Tyler Huntley und der ungedraftete Joe Fagnano komplettieren die Quarterback-Gruppe.
Mit Trey Hendrickson hat Baltimore den Pass Rush verstärkt. Der neue Head Coach Jesse Minter übernimmt einen Kader, der weiterhin auf physisches Laufspiel und eine aggressive Defensive ausgerichtet ist. Die Qualität für einen tiefen Playoff-Lauf ist vorhanden.
Platz 6: New England Patriots
Drake Maye erhält mit A.J. Brown und Romeo Doubs zwei neue Anspielstationen. Damit ist die Receiver-Gruppe deutlich stärker und tiefer besetzt als in der vergangenen Saison. Tommy DeVito und Rookie Behren Morton stehen als Backups bereit.
Auch defensiv besitzt New England kaum offensichtliche Schwachstellen. Nach der starken Vorsaison müssen die Patriots allerdings zeigen, dass sie mit den gestiegenen Erwartungen umgehen können.
Platz 5: Philadelphia Eagles
Nach dem Abgang von A.J. Brown verteilt sich die Verantwortung im Passspiel auf DeVonta Smith, Marquise Brown, Rookie Makai Lemon, Dontayvion Wicks und Elijah Moore. Einen direkten Ersatz für Browns besondere Kombination aus Physis und Explosivität gibt es nicht.
Jalen Hurts und Saquon Barkley halten die Offensive trotzdem auf Spitzenniveau. Die Verpflichtung von Cornerback Riq Woolen verbessert zusätzlich die Secondary. Philadelphia bleibt einer der vollständigsten Kader der NFC.
Platz 4: Denver Broncos
Bo Nix geht mit Jaylen Waddle, Courtland Sutton, Marvin Mims Jr. und Pat Bryant in die Saison. Denver besitzt damit eine vielseitige Receiver-Gruppe, die sowohl Geschwindigkeit als auch körperliche Präsenz bietet.
Die Defensive gehört weiterhin zu den größten Stärken des Teams. Wenn Nix seine Entwicklung fortsetzt, haben die Broncos alle Voraussetzungen, um in der AFC weit zu kommen.
Platz 3: Buffalo Bills
Buffalo entschied sich im ersten 53-Mann-Kader für lediglich fünf Wide Receiver: D.J. Moore, Keon Coleman, Joshua Palmer, Khalil Shakir und Skyler Bell. Die Gruppe ist klein, bietet Josh Allen aber unterschiedliche Spielertypen.
James Cook trägt weiterhin das Laufspiel, während die Offensive Line zu den stabilsten Einheiten des Kaders gehört. Auch defensiv ist Buffalo besser besetzt als in der vergangenen Saison. Die Bills bleiben einer der Topfavoriten der AFC.
Platz 2: Seattle Seahawks
Zach Charbonnet beginnt die Saison auf der PUP-Liste und fehlt mindestens vier Spiele. Seattle setzt im Backfield zunächst auf Rookie Jadarian Price, George Holani und Emanuel Wilson.
Sam Darnold kann mit Jaxon Smith-Njigba, Cooper Kupp und Rashid Shaheed eine hochklassige Receiver-Gruppe bedienen. Die Defensive verlor zwar einzelne Leistungsträger, bleibt mit Devon Witherspoon, Leonard Williams, Ernest Jones IV und Nick Emmanwori hervorragend besetzt. Seattle verfügt weiterhin über einen der komplettesten Kader der Liga.
Platz 1: Los Angeles Rams
Die Rams gehen mit einer außergewöhnlich prominent besetzten Defensive Line in die Saison. Aaron Donald hat sein Karriereende beendet und steht im aktiven Kader. Bei seiner ersten Einheit absolvierte der dreimalige Defensive Player of the Year lediglich individuelle Übungen, am folgenden Tag setzte er planmäßig aus. Ob Donald bereits zum Saisonauftakt gegen die San Francisco 49ers in Australien spielen wird, ist noch offen.
Auch Myles Garrett wird nach seinen Knieproblemen weiterhin vorsichtig aufgebaut. Der Pass Rusher nahm zuletzt weder an Individual- noch an Teamübungen teil. Die Rams arbeiten darauf hin, ihn bis zum Auftaktspiel einsatzbereit zu bekommen. Jared Verse wurde im Rahmen des Garrett-Trades nach Cleveland abgegeben, mit Donald, Garrett, Kobie Turner und Braden Fiske verfügt Los Angeles trotzdem über enormes Potenzial in der Front.
Offensiv ist der Super-Bowl-Champion weiterhin herausragend besetzt. Matthew Stafford führt einen Angriff mit Puka Nacua, Davante Adams und Kyren Williams an. Los Angeles erzielte in der Saison 2025 ligaweit die meisten Punkte und die meisten Offensiv-Yards. Aufgrund dieser Qualität und der zusätzlichen Möglichkeiten in der Defensive bleiben die Rams vor dem Saisonstart die Nummer eins des Rankings.
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