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NFL: Shedeur Sanders ist nicht das proklamierte Jahrhundert-Talent - ein Kommentar
Aktualisiert:
von Sebastian KratzerCLEVELAND, OHIO - NOVEMBER 16: Shedeur Sanders #12 of the Cleveland Browns walks off the field after losing to the Baltimore Ravens 23-16 at Huntington Bank Field on November 16, 2025 in Cleveland, Ohio. (Photo by Jason Miller/Getty Images)
Bild: Getty Images
Browns-Quarterback Shedeur Sanders gibt sein lang ersehntes Debüt in der NFL. Dabei zeigt er, warum dies so lange gedauert hat. Ein Kommentar.
von Sebastian Kratzer
13,5.
Nein, das sind nicht die Krankheitstage des ran-Praktikanten wegen Kater, sondern das Quarterback-Rating von Shedeur Sanders in seinem Debüt für die Cleveland Browns.
Gegen die Baltimore Ravens brachte der 23-Jährige lediglich vier von 16 Pässen an den eigenen Mitspieler. Zudem leistete er sich eine üble Interception, die das Spiel zugunsten der Ravens drehte.
Er kam überhaupt erst ins Spiel, da sich Starting-Quarterback Dillon Gabriel eine Gehirnerschütterung zuzog. Die Offense wirkte zugegebenermaßen auch vor Sanders' Einwechslung alles andere als stabil, doch wirklich retten konnte er sie nicht.
Dass ein Rookie-Quarterback, der ins kalte Wasser geworfen wird, in der NFL nicht auf Anhieb funktioniert, ist keine große Sache.
Wenn jener Quarterback und dessen Fanbase jedoch davon überzeugt waren, bereits für viel höhere Aufgaben berufen zu sein, dann ist diese Leistung ein Statement.
NFL: Shedeur Sanders trifft keine Schuld
Das Verrückte an der ganzen Geschichte ist: Den Quarterback selbst trifft für den Auftritt gegen die Ravens keine Schuld.
Browns-Headcoach Kevin Stefanski gab zu, dass der Sohn von Cornerback-Legende Deion Sanders bislang wenig bis keine Trainingseinheiten mit der Starting-Offense absolvierte.
Schuld trifft Sanders aber für sein Auftreten während des Drafts, als er während der Team-Interviews großspurig und arrogant aufgetreten ist.
Schuld trifft Sanders (und seine Familie) dafür, ihn öffentlich als Jahrhundert-Talent präsentiert zu haben und seinen Fall in die 5. Runde des Drafts als Verschwörung der Team-Besitzer abgetan zu haben.
Das Wichtigste in Kürze
Selten polarisierte ein Rookie in seiner ersten NFL-Saison so stark wie er. Denn weil die Browns in der laufenden Saison offensiv zu den schlechtesten Teams der NFL zählen, übte seine nicht kleine Fangemeinschaft harte Kritik an den Browns ; forderte, ihrem Messias endlich eine Chance zu gegeben.
Diese hat er gegen die Ravens bekommen und (vorerst) nicht genutzt.
Bedeutet das, er bekommt nie wieder eine Chance bei den Browns?
Bedeutet das, dass er nie das Zeug zum NFL-Starter haben wird?
Bedeutet das, seine "Hater" hatten die ganze Zeit Recht?
Ja? Nein? Vielleicht!? All diese Fragen werden erst noch beantwortet. Welche Frage aber beantwortet wurde, ist, dass Sanders eben nicht das proklamierte Jahrhundert-Talent ist, dass eine Offensive ansatzlos auf ein neues Niveau hebt.
Heißt übersetzt: Die Cleveland Browns haben bei dem sportlichen Umgang mit Shedeur Sanders alles richtig gemacht.
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