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NFL: So können die Detroit Lions nicht konkurrenzfähig mit Top-Teams sein! Ein Kommentar
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von Kai EsserDETROIT, MI - SEPTEMBER 13: Detroit Lions head coach Dan Campbell looks at the video board during a regular season NFL, American Football Herren, USA football game between the New Orleans Saints and the Detroit Lions on September 13, 2026 at Ford Field in Detroit, Michigan. (Photo by Scott W. Grau Icon Sportswire) NFL: SEP 13 Saints at Lions EDITORIAL USE ONLY Icon26091346
Bild: Icon Sportswire
Die Detroit Lions haben eine fantastische Offense, dafür aber eine umso löchrigere Defense. Das ist keine gute Mischung, wenn man in die Playoffs will. Von Super Bowl sollte man da erst gar nicht reden. Ein Kommentar.
Es klingt so abgedroschen, wie es eigentlich auch ist - "Defense wins Championships".
Diese Phrase, die sportartenübergreifend genutzt wird, ist gefühlt älter als alle Spieler der NFL. Doch im Gegensatz zu anderen angeblichen Bauernregeln ist diese noch immer aktueller, als es so manches Team wahr haben will.
Mit "so manches Team" sind die Detroit Lions gemeint. Die ereilt in den ersten Wochen nämlich ein Symptom, dass sie bereits abgelegt zu haben schienen: Gegen diese Defense kann jeder punkten. Und so wird man ganz sicher keinen Super Bowl gewinnen.
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NFL: Die Detroit Lions können nicht jede Woche einen Shootout gewinnen
Freilich, die Offense sucht ihresgleichen. Jared Goff, Amon-Ra St. Brown, Jahmyr Gibbs, dazu eine starke Offensive Line - es wird schwer, in der NFL bessere Angriffsreihen zu finden. 31 Punkte jeweils gegen die New Orleans Saints und die Buffalo Bills werden auch nicht viele Teams in dieser Saison machen.
Aber das war eigentlich nie das Problem in der Ära Dan Campbell bei den Lions. Oft war es die Defense, die entweder auf ganzer Linie oder punktuell versagte. Aktuell sieht es - und da muss man in Woche zwei vorsichtig sein - wieder nach Ersterem aus.
Klar, gegen Josh Allen im Superman-Modus kann man schon mal 41 Punkte kassieren. Und das ist völlig unironisch gemeint. Wenn er an seinem obersten Limit spielt, dann ist ihm keine Defense unter der Sonne gewachsen.
Allerdings: Gegen die New Orleans Saints und Tyler Shough muss man - bei allem nötigen Respekt - als Team, das die Ambition hat, im Februar noch kompetitiv Football zu spielen, keine 30 Punkte kassieren und in die Overtime gehen. In den jüngsten sechs Vierteln ließen die Lions 71 Punkte zu. Das ist schlichtweg unerhört.
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Detroit Lions müssen sich auf Pass Rush um Aidan Hutchinson verlassen
Jedes Team hat am Ende des Tages eine Schwachstelle. Dass die Schwachstelle der Lions ausgerechnet die Passverteidigung ist, ist ungünstig, schlägt sich aber in den Ergebnissen und Statistiken nieder.
Umso mehr braucht die Secondary Hilfe. Das geht nicht nur über Neuzugänge, sondern auch über den Pass Rush. Je früher der beim Quarterback ankommt, desto besser. In den ersten beiden Spielen waren es sieben Sacks, was wirklich völlig in Ordnung bis sehr gut ist.
Doch auch hier ist wichtig, wann diese Sacks kommen. Bei Third Downs? Nur ganz selten. Gerade gegen Buffalo schafften die Lions es kaum, vom Feld zu kommen. Superstar Aidan Hutchinson hat zwar drei Sacks, trotzdem ist die Lions-Defense so anfällig. Man stelle sich nur mal vor, sie hätten auch keinen guten Pass Rush. Allen und die Bills hätten locker die 50er-Marke geknackt.
Am Ende liegt es an den Coaches, die richtigen Spielzüge in den richtigen Momenten anzusagen, und an den Spielern wiederum, genau dann die Plays zu machen. Football auf diesem Niveau ist ein Spiel von Momenten. Oft sind es genau die, die ein Spiel kippen lassen. Oder eben der mögliche Kippunkt ausfällt.
Und diese Punkte liegen zumeist in der Defense.
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