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NFL: Zu hoch gepokert? Pittsburgh Steelers traden Star-Spieler nach gescheiterten Vertragsgesprächen - das sind die Modalitäten
Aktualisiert:
von Jan HorstkötterNFL
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Videoclip • 01:25 Min
Die Pittsburgh Steelers werden die restliche Saison ohne ihren Cornerback Joey Porter Jr. verbringen. Die Franchise schickt den 26-Jährigen zu den Dallas Cowboys – im Austausch für attraktive Draft-Picks.
Die Pittsburgh Steelers stehen aktuell gut da. Mit einer 2-1-Bilanz führen sie die AFC North an. Und das bislang ohne einen Einsatz ihres Top-Cornerbacks Joey Porter Jr. – es wird auch dabei bleiben.
Die Franchise schickt den Defensive Back nun im Austausch gegen einen Zweit- und einen Sechstrunden-Pick im kommenden Draft zu den Dallas Cowboys. Das berichtet unter anderem NFL-Insider Tom Pelissero.
Porter Jr. kam in dieser Saison offiziell wegen einer Rückenverletzung noch nicht zum Einsatz. Allerdings werden auch die bislang gescheiterten Vertragsgespräche mit den Steelers von vielen als weiterer Grund angesehen.
Trotz Pick 32 kein Erstrunden-Spieler
Der Cornerback, der 2026 in seine vierte Saison geht und somit noch unter seinem Rookie-Vertrag spielt, hatte sich vor der Spielzeit einen neuen Vertrag gewünscht.
Dieser kam allerdings nicht zustande. Kurz vor dem Start der aktuellen Spielzeit gab Steelers-General-Manager Omar Khan an, sich in der laufenden Saison nicht um die Verlängerung von Verträgen zu kümmern. Somit wurde der Deal mit Porter Jr. aufgeschoben.
Der 26-Jährige wurde im NFL Draft 2023 an 32. Stelle ausgewählt, was eigentlich einen Erstrunden-Pick – und damit die Möglichkeit der Fifth-Year-Option – bedeuten würde. Allerdings wurde der Erstrunden-Pick der Miami Dolphins von der NFL wegen "Tampering" gestrichen. Porter Jr. gilt somit als Zweitrunden-Pick.
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Joey Porter Jr. hoffte auf großen Zahltag
Durch die neuen Monster-Verträge seiner Cornerback-Kollegen Christian Gonzalez (Patriots, vier Jahre, 135 Millionen US-Dollar) und Devon Witherspoon (Seahawks, vier Jahre, 132 Millionen US-Dollar) in der Offseason erhoffte sich Porter Jr. wohl einen ähnlichen Zahltag. Bei dieser Mission scheiterte er aber.
Die Steelers entschieden sich für den Trade.
Der Defensive Back kommt in seinen bisherigen drei NFL-Spielzeiten auf insgesamt 165 Combined Tackles, drei Interceptions und 31 verteidigte Pässe.
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