NFL Playoffs
NFL Playoffs: Detroit Lions ringen Los Angeles Rams in der Wild Card Round nieder
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DETROIT, MICHIGAN - JANUARY 14: Puka Nacua #17 of the Los Angeles Rams is unable to make a catch during the fourth quarter against the Detroit Lions in the NFC Wild Card Playoffs at Ford Field on January 14, 2024 in Detroit, Michigan. (Photo by Rey Del Rio/Getty Images)
Bild: Getty Images
Die Detroit Lions haben ihr erstes Playoff-Spiel seit über 32 Jahren gewonnen. In einem Football-Krimi siegte das Team um den Deutsch-Amerikaner Amon Ra St. Brown knapp mit 24:23 gegen Los Angeles. Rams-Rookie Puka Nacua stellte einen NFL-Rekord auf.
Nach zuvor drei klaren Siegen der Texans, Chiefs und Packers haben die NFL Playoffs ihren ersten Football-Krimi erlebt. In einem dramatischen Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten setzten sich am Ende die Detroit Lions knapp mit 24:23 gegen die Los Angeles Rams durch.
Alle fünf Touchdowns fielen dabei in der ersten Halbzeit, nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Abnutzungskampf mit starken Defensiven und einem besseren Ende für die Lions.
Amon Ra St. Brown besiegelt den Sieg
Der Deutsch-Amerikaner Amon-Ra St. Brown war mit sieben Receptions für 110 Yards einmal mehr der beste Receiver der Gastgeber. Sein letzter Catch bescherte Detroit ein neues First Down und besiegelte so den Sieg. Quarterback Jared Goff brachte 22 seiner 27 Pässe an den Mann und erzielte einen Raumgewinn von 277 Yards. Er warf einen Touchdown.
Auf der Gegenseite brillierte vor allem Puka Nacua. Der Rams-Receiver stellte mit 181 Receiving Yards einen neuen NFL-Rekord auf - es waren die meisten Receiving Yards eines Rookies in der langen Playoff-Geschichte der NFL.
Spielmacher Matthew Stafford warf bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte für 367 Yards (2 TDs). Für einen Sieg reichte es dennoch nicht.
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Offensivspektakel in der ersten Halbzeit
Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel, das vor allem von den beiden Offensiven geprägt wurde. Lions-QB Jared Goff fand seine Receiver reihenweise, auch das Laufspiel funktionierte wie aus einem Guss.
Die Folge: Detroit münzte seine ersten beiden Drives in einen Touchdown um. David Montgomery aus einem Yard und Jahmyr Gibbs aus zehn Yards brachten die Gastgeber aufs Scoreboard.
Bei den Los Angeles Rams dauerte es ein wenig, bis die Offensive klickte. Beim Stand von 14:3 für die Lions fand Quarterback Matthews Stafford dann aber die Rookie-Sensation und seinen Lieblingsreceiver Puka Nacua - 50-Yard-Touchdown.
Lions Head Coach Dan Campbell hatte wiederum die passende Antwort parat. Risikofreudig wie immer spielten die Lions einen vierten Versuch kurz vor der Endzone aus und belohnten sich durch einen Touchdown-Catch von Tight End Sam LaPorta.
Es folgte Big Play um Big Play - noch vor der Pause konnten die Rams nach einem 38-Yard-TD-Pass von Stafford auf Tutu Atwell erneut verkürzen. Halbzeitstand: 21:17 für die Lions.
In der Kabine fanden die Defensive Coordinators beider Teams scheinbar die richtigen Worte. War es in der ersten Halbzeit noch ein Touchdown-Festival, so dominierten ab dem dritten Viertel die beiden Defensiven.
Lions-Kicker Michael Badgley (54 Yards) und sein Pendant Brett Maher (27 Yards und 29 Yards) sorgten für die einzigen Punkte nach der Pause.
Ein letzter Versuch der Rams scheiterte vier Minuten vor dem Ende an Detroits 44 Yard Line. In der Folge gaben die Lions den Ball nicht mehr her.
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