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Trade Deadline: Jonathan Taylor als heißeste Aktie - die wichtigsten NFL-Wechselkandidaten

Aktualisiert:

von Maximilian Stegmaier-Länge, Malte Ahrens

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Videoclip • 01:24 Min


Die Trade-Welle hat die NFL längst erwischt, noch bleiben aber knapp zwei Wochen, um bis zur Trade Deadline weitere Moves anzugehen. Diese NFL-Stars könnten in den kommenden Wochen noch wechseln und ihre neuen Teams von Titelkandidaten zu Titelfavoriten machen.

Nach dem ersten Drittel der Regular Season zeichnet sich langsam ab, welche NFL-Teams dieses Jahr um den Titel mitspielen werden und welche eher um den Nummer-eins-Pick konkurrieren.

Nachrüsten oder lieber teure Spieler abgeben und den Rebuild starten? Das ist knapp zwei Wochen vor der Trade-Deadline am 10. November die Frage aller Fragen.

Das NFL-Transferkarussell hat mit den Trades um Marvin Harrison Jr., Jefferey Simmons, Quenton Nelson und DeForest Buckner ordentlich Fahrt aufgenommen – aber das war sicherlich nicht schon alles. 

ran nimmt die heißesten Trade-Kandidaten unter die Lupe.

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Jonathan Taylor - Running Back, Indianapolis Colts

Die Indianapolis Colts haben mit dem Trades von Guard Quenton Nelson und Defensive Tackle DeForest Buckner ihren Rebuild bereits eingeleitet. Ein weiterer Name, der immer wieder genannt wird, um viel Gegenwert für den Rebuild zu erhalten, ist Running Back Jonathan Taylor.

Laut "ESPN" sind die Colts offen für Trade-Angebote. Der 27-Jährige ist heiß begehrt bei einigen Contendern. So sollen die Denver Broncos, Green Bay Packers, Minnesota Vikings, New York Giants und Seattle Seahawks wohl allesamt bereits ihr Interesse signalisiert haben.

Taylor steht noch bis inklusive der Spielzeit 2028 in Indianapolis unter Vertrag, entsprechend hoch dürfte der geforderte Trade-Gegenwert ausfallen. Wie "ESPN" weiter berichtet, sollen die Colts bereits ein Angebot über einen Zweitrunden-Pick und zusätzliche Kompensationen erhalten haben.

Brian Thomas Jr. - Wide Receiver, Jacksonville Jaguars

Die Jacksonville Jaguars sind mit vier Siegen und zwei Niederlagen sehr gut in die Saison gestartet. Dabei ist Wide Receiver Brian Thomas Jr. allerdings etwas unauffälliger in Erscheinung getreten, als noch in der vergangenen Saison. Ihm wurde vor der Saison eine größere Rolle zugesprochen.

Thomas Jr. gilt trotz allem als athletischer Receiver für die tiefen Wege. Laut "ESPN" sollen die Kansas City Chiefs und die Pittsburgh Steelers Interesse am 24-Jährigen haben. Der Erstrundenpick von 2024 könnte den Jaguars auf einer Position mit mehr Bedarf ordentlich Gegenwert einbringen.

Josh Sweat - Edge, Arizona Cardinals

Viele Teams sind noch auf der Suche nach einem Edge Rusher. Ein interessanter Kandidat könnte Josh Sweat von den Arizona Cardinals sein. Aktuell gibt es Gerüchte, dass er einen neuen Vertrag haben möchte, obwohl er aktuell in seinem zweiten Jahr eines 76-Millionen-US-Dollar-Deals ist. Dies könnte mögliche Teams abschrecken.

Mögliche Optionen für den 29-Jährigen könnten die Dallas Cowboys sein. Ein anonymer NFC-GM sagte kürzlich: "Sweat nach Dallas macht sehr viel Sinn." Sollte man sich auf einen neuen Vertrag einigen können, wäre Arizona wohl offen für einen Trade. Anderweitig könnten die Bears oder die San Francisco 49ers Interessenten sein.

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Tony Pollard - Running Back, Tennessee Titans

Die Titans sehen schlecht aus. Aber Tony Pollard sieht gut aus. Vier Yards pro Lauf sind eine solide Hausmarke, die Interessenten auf den Plan ruft. Sein halbwegs günstiger Restvertrag bis Ende der Saison könnte den ein oder anderen Titelkandidaten anziehen.

Der Verschleiß auf der Running-Back-Position ist so hoch, dass das Telefon in Tennessee klingeln wird, sobald die Titans sich offiziell aus dem Playoff-Rennen verabschiedet haben (falls jemand nach fünf Niederlagen zum Auftakt noch an ein Wunder glauben sollte).

Riq Woolen - Cornerback, Philadelphia Eagles

Riq Woolen ist eine heiße Aktie, da er 2027 Free Agent wäre und die Eagles somit jetzt die letzte Chance haben, einen Gegenwert zu bekommen. Für ein mögliches Empfänger-Team könnte ein Trade ebenfalls lukrativ sein, da Woolens Vertrag die garantierten zwölf Millionen US-Dollar bereits per Bonus ausgezahlt wurden und sein Grundgehalt bei lediglich 1,26 Millionen US-Dollar liegt.

Der Cornerback hat in fünf Saisons in der NFL bereits 12 Interceptions gefangen und ist eine schnelle Option für die Verteidigung von tiefen Würfen des gegnerischen Quarterbacks.

Josh Uche - Edge, Miami Dolphins

Noch so ein Kandidat, der aus einem auf dem Papier schlechten Team heraussticht. Die Dolphins geben im Rahmen ihrer limitierten Möglichkeiten alles, aber es kommt nicht so viel Zählbares dabei heraus.

Josh Uche hat in seinem siebten NFL-Jahr einen Minimalvertrag unterschrieben und ist nun einer der Lichtblicke in Miami, wo sich die tapfer kämpfenden Dolphins tief im Rebuild befinden. Draftkapital im Tausch für einen Routinier mit geringem Gehalt ist gern gesehen.

In dieser Saison für die Miami Dolphins unterwegs: Josh Uche

Bild: Icon Sportswire


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Jerry Jeudy - Wide Receiver, Cleveland Browns

Acht Catches für 81 Yards sind ganz schön wenig für einen Receiver, der zu den absoluten Topverdienern seines Teams gehört. Die Browns zählen zu den Überraschungen des ersten Saisondrittels, aber Jerry Jeudys Zeit in Ohio könnte abgelaufen sein. Nicht, weil er mit 27 Jahren den Anschluss verloren hätte. 600 Yards 2025 und 1.200 im Jahr davor sind vertretbar. Doch bei den Browns hat die Jugend übernommen. Und weil Jeudys Vertrag fürs Jahr 2027 nicht garantiert ist, dürften sich Interessenten finden.

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Trade-Szenarien ändern sich permanent

Noch ist nicht für alle Teams eindeutig abzusehen, ob sie Mitte November eher als Verkäufer oder als Käufer auftreten werden. Die kommenden zwei Wochen werden diesbezüglich Klarheit bringen – gerade bei den Teams, deren Bilanz nach sieben Spieltagen noch keine eindeutige Tendenz zeigt.

Als weitere mögliche Trade-Kandidaten werden Steelers-Linebacker Alex Highsmith, Defensive Tackle Grover Stewart von den Colts und Giants-Pass-Rusher Kayvon Thibodeaux gehandelt, deren Teams zum Auftakt mit Leistungsschwankungen zu kämpfen hatten oder wo genannte Spieler leistungsmäßig hintenüberfallen.

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