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Trade Deadline: Jonathan Taylor als heißeste Aktie in der NFL - die wichtigsten Wechselkandidaten
Aktualisiert:
von Maximilian Stegmaier-LängeNFL
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Die Trade-Welle hat die NFL längst erwischt, noch bleiben aber sogar knapp zwei Wochen, um bis zur Trade-Deadline weitere Moves anzugehen. Diese NFL-Stars könnten in den kommenden Wochen noch wechseln und ihre neuen Teams von Titelkandidaten zu Titelfavoriten machen.
Nach den ersten Wochen der Regular Season zeichnet sich langsam ab, welche NFL-Teams dieses Jahr um den Titel mitspielen werden und welche eher um den Nummer-eins-Pick. Nachrüsten oder lieber teure Spieler abgeben und den Rebuild starten? Das ist zwei Wochen vor der Trade-Deadline am 10. November die Frage aller Fragen.
Das NFL-Transferkarussell hat mit den Trades um Marvin Harrison Jr., Jefferey Simmons, Quenton Nelson und DeForest Buckner ordentlich Fahrt aufgenommen – aber das war sicherlich nicht schon alles. ran nimmt die heißesten Trade-Kandidaten unter die Lupe.
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Jonathan Taylor - Running Back, Indianapolis Colts
Die Indianapolis Colts haben mit dem Trades von Guard Quenton Nelson und Defensive Tackle DeForest Buckner ihren Rebuild bereits eingeleitet. Ein weiterer Name, der immer wieder genannt wird, um viel Gegenwert zu erhalten, ist Running Back Jonathan Taylor.
Gerade kurz vor Schluss der Trade Deadline könnte sein Wert enorm hoch sein und die Colts gewillt, ihren nächsten Star abzugeben. Bisher hat Taylor über 100 Yards im Schnitt pro Spiel erzielt. Kenneth Walker hat in den ersten sieben Wochen gezeigt, wie ein Top-Running-Back eine gute Offensive weiter bereichern kann. Einige Teams dürften das für den restlichen Verlauf der Saison auch in Betracht ziehen.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Colts mehreren Medienberichten zufolge wohl nicht planen, das Gesicht ihrer Franchise abzugeben. Auch Taylor will nach mehreren Nachfragen nichts von einem Trade wissen. Aber das kann sich in den nächsten Tagen noch schlagartig ändern.
Brian Thomas Jr. - Wide Receiver, Jacksonville Jaguars
Die Jacksonville Jaguars sind mit vier Siegen und zwei Niederlagen sehr gut in die Saison gestartet. Dabei ist Wide Receiver Brian Thomas Jr. allerdings etwas unauffälliger in Erscheinung getreten, als noch in der vergangenen Saison. Ihm wurde vor der Saison eine größere Rolle zugesprochen.
Thomas Jr. gilt trotz allem als athletischer Receiver für die tiefen Wege. Laut "ESPN" sollen die Kansas City Chiefs und die Pittsburgh Steelers Interesse am 24-Jährigen haben. Der Erstrundenpick von 2024 könnte den Jaguars auf einer Position mit mehr Bedarf ordentlich Gegenwert einbringen.
Daron Payne – Defensive Tackle, Washington Commanders
Bei den Commanders ist noch nicht so wirklich klar, in welche Richtung sich die Saison 2026 entwickelt, aber der Name Daron Payne kursiert schon länger als Trade-Kandidat. Noch kann Washington ihn zu Geld, oder in diesem Fall zu Trade-Gegenwert in Form von Draft Picks bzw. anderen Spielern, machen – aber mit dem Ende dieser Spielzeit läuft sein Vertrag aus.
Payne dürfte bei Teams begehrt sein, die kurzfristig und hochwertig ein Loch in der Defensive Line stopfen wollen (looking at you, Chicago Bears), um im Titelrennen All-in zu gehen. Aber falls die Commanders sich bis November im erweiterten Kandidatenkreis für die Playoffs tummeln, könnte auch eine Vertragsverlängerung ihres Erstrundenpicks von 2018 denkbar sein.
Josh Sweat - Edge, Arizona Cardinals
Viele Teams sind noch auf der Suche nach einem Edge Rusher. Ein interessanter Kandidat könnte Josh Sweat von den Arizona Cardinals sein. Aktuell gibt es Gerüchte, dass er einen neuen Vertrag haben möchte, obwohl er aktuell in seinem zweiten Jahr eines 76-Millionen-US-Dollar-Deals ist. Dies könnte mögliche Teams abschrecken.
Mögliche Optionen für den 29-Jährigen könnten die Dallas Cowboys sein. Ein anonymer NFC-GM sagte kürzlich: "Sweat nach Dallas macht sehr viel Sinn." Sollte man sich auf einen neuen Vertrag einigen können, wäre Arizona wohl offen für einen Trade. Anderweitig könnten die Bears oder die San Francisco 49ers Interessenten sein.
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Tony Pollard – Running Back, Tennessee Titans
Die Titans sehen schlecht aus. Aber Tony Pollard sieht gut aus. Vier Yards pro Lauf sind eine solide Hausmarke, die Interessenten auf den Plan ruft. Sein halbwegs günstiger Restvertrag bis Ende der Saison könnte den ein oder anderen Titelkandidaten anziehen.
Der Verschleiß auf der Running-Back-Position ist so hoch, dass das Telefon in Tennessee klingeln wird, sobald die Titans sich offiziell aus dem Playoff-Rennen verabschiedet haben (falls jemand nach fünf Niederlagen zum Auftakt noch an ein Wunder glauben sollte).
Riq Woolen - Cornerback, Philadelphia Eagles
Riq Woolen ist eine heiße Aktie, da er 2027 Free Agent wäre und die Eagles somit jetzt die letzte Chance haben, einen Gegenwert zu bekommen. Für ein mögliches Empfänger-Team könnte ein Trade ebenfalls lukrativ sein, da Woolens Vertrag die garantierten zwölf Millionen US-Dollar bereits per Bonus ausgezahlt wurden und sein Grundgehalt bei lediglich 1,26 Millionen US-Dollar liegt.
Der Cornerback hat in fünf Saisons in der NFL bereits 12 Interceptions gefangen und ist eine schnelle Option für die Verteidigung von tiefen Würfen des gegnerischen Quarterbacks.
Josh Uche – Edge, Miami Dolphins
Noch so ein Kandidat, der aus einem auf dem Papier schlechten Team heraussticht. Die Dolphins geben im Rahmen ihrer limitierten Möglichkeiten alles, aber es kommt nicht so viel Zählbares dabei heraus.
Josh Uche hat in seinem siebten NFL-Jahr einen Minimalvertrag unterschrieben und ist nun einer der Lichtblicke in Miami, wo sich die tapfer kämpfenden Dolphins tief im Rebuild befinden. Draftkapital im Tausch für einen Routinier mit geringem Gehalt ist gern gesehen.
In dieser Saison für die Miami Dolphins unterwegs: Josh Uche
Bild: Icon Sportswire
Jerry Jeudy – Wide Receiver, Cleveland Browns
Acht Catches für 81 Yards sind ganz schön wenig für einen Receiver, der zu den absoluten Topverdienern seines Teams gehört. Die Browns zählen zu den Überraschungen des ersten Saisondrittels, aber Jerry Jeudys Zeit in Ohio könnte abgelaufen sein. Nicht, weil er mit 27 Jahren den Anschluss verloren hätte. 600 Yards 2025 und 1.200 im Jahr davor sind vertretbar. Doch bei den Browns hat die Jugend übernommen. Und weil Jeudys Vertrag fürs Jahr 2027 nicht garantiert ist, dürften sich Interessenten finden.
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Trade-Szenarien ändern sich permanent
Noch ist nicht für alle Teams eindeutig abzusehen, ob sie Mitte November eher als Verkäufer oder als Käufer auftreten werden. Die kommenden zwei Wochen werden diesbezüglich Klarheit bringen – gerade bei den Teams, deren Bilanz nach sieben Spieltagen noch keine eindeutige Tendenz zeigt.
Als weitere mögliche Trade-Kandidaten werden Steelers-Linebacker Alex Highsmith, Defensive Tackle Grover Stewart von den Colts und Giants-Pass-Rusher Kayvon Thibodeaux gehandelt, deren Teams zum Auftakt mit Leistungsschwankungen zu kämpfen hatten oder wo genannte Spieler leistungsmäßig hintenüberfallen.
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