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Trade Deadline: Pollard, Jeudy, Uche - Die heißesten Wechselkandidaten
Aktualisiert:
von Maximilian Stegmaier-LängeNFL
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Noch knapp einen Monat bis zur Trade-Deadline. Diese NFL-Stars könnten in den kommenden Wochen noch wechseln und ihre neuen Teams von Titelkandidaten zu Titelfavoriten machen.
Nach den ersten Wochen der Regular Season zeichnet sich langsam ab, welche NFL-Teams dieses Jahr um den Titel mitspielen werden und welche eher um den Nummer-eins-Pick. Nachrüsten oder lieber teure Spieler abgeben und den Rebuild starten? Das ist knapp einen Monat vor der Trade-Deadline am 10. November die Frage aller Fragen.
Das NFL-Transferkarussell nimmt langsam Fahrt auf – und ran nimmt die heißesten Trade-Kandidaten unter die Lupe.
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Daron Payne – Defensive Tackle, Washington Commanders
Bei den Commanders ist noch nicht so wirklich klar, in welche Richtung sich die Saison 2026 entwickelt, aber der Name Daron Payne kursiert schon länger als Trade-Kandidat. Noch kann Washington ihn zu Geld, oder in diesem Fall zu Trade-Gegenwert in Form von Draft Picks bzw. anderen Spielern, machen – aber mit dem Ende dieser Spielzeit läuft sein Vertrag aus.
Payne dürfte bei Teams begehrt sein, die kurzfristig und hochwertig ein Loch in der Defensive Line stopfen wollen (looking at you, Chicago Bears), um im Titelrennen All-in zu gehen. Aber falls die Commanders sich bis November im erweiterten Kandidatenkreis für die Playoffs tummeln, könnte auch eine Vertragsverlängerung ihres Erstrundenpicks von 2018 denkbar sein.
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Tony Pollard – Running Back, Tennessee Titans
Die Titans sehen schlecht aus. Aber Tony Pollard sieht gut aus. Vier Yards pro Lauf sind eine solide Hausmarke, die Interessenten auf den Plan ruft. Sein halbwegs günstiger Restvertrag bis Ende der Saison könnte den ein oder anderen Titelkandidaten anziehen.
Der Verschleiß auf der Running-Back-Position ist so hoch, dass das Telefon in Tennessee klingeln wird, sobald die Titans sich offiziell aus dem Playoff-Rennen verabschiedet haben (falls jemand nach fünf Niederlagen zum Auftakt noch an ein Wunder glauben sollte).
Josh Uche – Edge, Miami Dolphins
Noch so ein Kandidat, der aus einem auf dem Papier schlechten Team heraussticht. Die Dolphins geben im Rahmen ihrer limitierten Möglichkeiten alles, aber es kommt nicht so viel Zählbares dabei heraus.
Josh Uche hat in seinem siebten NFL-Jahr einen Minimalvertrag unterschrieben und ist nun einer der Lichtblicke in Miami, wo sich die tapfer kämpfenden Dolphins tief im Rebuild befinden. Draftkapital im Tausch für einen Routinier mit geringem Gehalt ist gern gesehen.
In dieser Saison für die Miami Dolphins unterwegs: Josh Uche
Bild: Icon Sportswire
Jerry Jeudy – Wide Receiver, Cleveland Browns
Acht Catches für 81 Yards sind ganz schön wenig für einen Receiver, der zu den absoluten Topverdienern seines Teams gehört. Die Browns zählen zu den Überraschungen des ersten Saisondrittels, aber Jerry Jeudys Zeit in Ohio könnte abgelaufen sein. Nicht, weil er mit 27 Jahren den Anschluss verloren hätte. 600 Yards 2025 und 1.200 im Jahr davor sind vertretbar. Doch bei den Browns hat die Jugend übernommen. Und weil Jeudys Vertrag fürs Jahr 2027 nicht garantiert ist, dürften sich Interessenten finden.
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Trade-Szenarien ändern sich permanent
Noch ist für viele Teams nicht eindeutig abzusehen, ob sie Mitte November eher als Verkäufer oder als Käufer auftreten werden. Die kommenden Wochen werden diesbezüglich Klarheit bringen – gerade bei den Teams, deren Bilanz nach fünf Spieltagen noch keine eindeutige Tendenz zeigt.
Als weitere mögliche Trade-Kandidaten werden Steelers-Linebacker Alex Highsmith, Defensive Tackle Grover Stewart von den Colts, Giants-Pass-Rusher Kayvon Thibodeaux und Jaguars-Receiver Brian Thomas Jr. gehandelt, deren Teams zum Auftakt mit Leistungsschwankungen zu kämpfen hatten oder wo genannte Spieler leistungsmäßig hintenüber fallen.
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