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Fußball

2. Bundesliga: Wolfsburg gewinnt verrückte Partie in Karlsruhe - Torfestivals in Cottbus und Heidenheim

Veröffentlicht:

von SID

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Videoclip • 02:01 Min


Angeführt von Fabian Reese hat Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg einen spektakulären Sieg in Karlsruhe eingefahren. Auch in Heidenheim und Cottbus gab es in der 2. Bundesliga am Samstagmittag Tore satt.

Zweimal zurückgelegen, dennoch gewonnen: Aufstiegsfavorit VfL Wolfsburg kommt in der 2. Fußball-Bundesliga immer besser in Fahrt.

Angeführt vom Doppeltorschützen Fabian Reese feierte der Absteiger mit dem 5:2 (3:2) im Topspiel beim Karlsruher SC den zweiten Sieg hintereinander. Mit nun sieben Punkten bleiben die Wölfe Spitzenreiter Hertha BSC auf den Fersen, Karlsruhe kassierte am dritten Spieltag dagegen die erste Niederlage.

Der KSC begann stark und legte durch Shio Fukuda (7.) und Marvin Wanitzek (12.) gleich zwei Mal vor. Doch der VfL ließ sich in einer flotten Partie nicht beirren und kam dank Reese zwei Mal zurück.

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Reese als überragender Spieler der Wolfsburger

Den Kopfballtreffer von Alexander Bernhardsson (10.) bereitete der Neuzugang vor, dann traf er mit einem Schuss aus rund 25 Metern selbst (28.).

Vinicius Souza (45.+2) sorgte mit dem Treffer zum 3:2 für den Schlusspunkt einer fulminanten ersten Halbzeit. VfL-Kapitän Hauke Wahl nach einem Reese-Eckball (88.) und Reese per Abstauber (90.+5) entschieden das Spiel in der Schlussphase.

Eigentor und Abwehrfehler: Cottbus gibt Sieg aus der Hand

Aufsteiger Energie Cottbus gab seinen zweiten Saisonsieg leichtfertig aus der Hand. Trotz starker erster Halbzeit und 1:0-Führung verloren die Lausitzer 3:4 (1:1) gegen die SpVgg Greuther Fürth. Während das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz nach kapitalen Abwehrfehlern seine dritte Pflichtspielpleite in Folge kassierte, gelang dem Beinahe-Absteiger aus Franken der erste Dreier.

Lucas Copado brachte die Gastgeber nach Kopfballvorlage von Leonardo Bittencourt früh in Führung (6.). Felix Klaus glich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit per Foulelfmeter aus (45.+3). Ein Eigentor von Fousseny Doumbia (46.) stellte gleich nach Wiederbeginn das Spiel auf den Kopf. Nur zwei Minuten nach dem 2:2 durch Tolcay Cigerci (70.) sicherte Ole Pohlmann den Fürther Sieg (72.). Für die Entscheidung sorgte Klaus mit seinem fünften Saisontreffer (80.). Dmytro Bohdanow gelang nur noch der Anschluss (90.+4).

Nach Keller-Platzverweis: Heidenheim gelingt Trendwende

Die Trendwende ist geschafft, der 1. FC Heidenheim stoppte seinen freien Fall zunächst. Nach der Pokal-Blamage beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II gelang dem Bundesliga-Absteiger in Überzahl ein glückliches 5:3 (0:1) gegen Dynamo Dresden. Nach zweimaligen Rückstand schossen Oualid Mhamdi (87.), Julian Niehues (90.) und Maximilian Breunig (90.+2) die Mannschaft von Frank Schmidt zum zweiten Saisonsieg.

Heidenheim verdankte die Trendwende einer klaren Leistungssteigerung nach der Pause - und nicht zuletzt einem unglücklichen Eigentor von Dresdens Friedrich Müller (77.). Zuvor war Dynamo trotz des Platzverweises für Thomas Keller (69.) sogar das 2:1 durch Robert Wagner gelungen (73.). Die erste Führung der zunächst klar überlegenen Dresdner durch Vincent Vermeij (30.) hatte Jan Schöppner ausgeglichen.

Für Dynamo, das durch Jonas Sterner (90.+7) den Schlusspunkt hinter die wilden zweiten Halbzeit mit sieben Toren setzte, war es die zweite Saisonniederlage nach dem 0:3 zum Zweitliga-Auftakt beim 1. FC Nürnberg. Die Heidenheimer hatten die Saison mit einem Sieg gegen den VfL Osnabrück begonnen (4:3), große Sorgen bereitet weiter die Defensive: In den nun vier Pflichtspielen der Saison kassierte die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt bereits 15 Gegentreffer.

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