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1860 München: Investor Hasan Ismaik will Klub nicht vor der Insolvenz retten

Veröffentlicht:

von ran.de

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Bayern-Fans spotten nach 1860-Absturz: "Karma"

Videoclip • 02:07 Min


Investor Hasan Ismaik hat klargestellt, dass er den nun in die Regionalliga Bayern abgestürzten TSV 1860 München nicht vor der drohenden Insolvenz bewahren wird. Außedem plant er weiter den Verkauf des Klubs.

Beim TSV 1860 München hören die Negativ-Schlagzeilen nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga Bayern nicht auf.

Nachdem infolge des Abstiegs der bisherige Hauptsponsor "die Bayerische" von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht hat, verursacht Investor Hasan Ismaik weitere Sorgen beim Traditionsklub aus Giesing.

Der Jordanier hat nun via "Süddeutscher Zeitung" angekündigt, kein Geld mehr in den Klub zu investieren, um die mögliche Insolvenz zu verhindern.

Haltung "unverändert": Ismaik will 1860-Anteile verkaufen

"Ich glaube, mittlerweile ist allen klar, dass es keine Lösung sein kann, Jahr für Jahr einfach nur neues Geld zur Verfügung zu stellen", erklärte Ismaik. Seiner Einschätzung nach sei die Frage "heute nicht, ob eine Person einer anderen einen weiteren Kredit gewährt", sagte der "Löwen"-Investor.

Vielmehr gehe es ihm um die langfristige Perspektive des Vereins: "Die eigentliche Frage ist, wie der Verein eine stabile Zukunft aufbauen will, die nicht jede Saison von Notfallfinanzierungen abhängig ist."

In Sachen drohender Insolvenz vertritt Ismaik eine klare Haltung. Diese Frage sei nicht "von einer Person allein zu beantworten. Es hängt von den Entscheidungen ab, die die Verantwortlichen des Vereins in der kommenden Zeit treffen werden", erklärte er und sagte damit durch die Blume, dass er 1860 München nicht aus der drohenden finanziellen Schieflage befreien werde.

Vielmehr bekräftigte der Unternehmer, dass seine generelle Haltung "unverändert" sei, er die Anteile am nunmehrigen Viertligisten verkaufen wolle.

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Nur wenige 1860-Spieler mit Regionalliga-Verträgen: Wie geht es sportlich weiter?

Auch sportlich stehen viele Fragezeichen vor den Verantwortlichen des früheren Bundesliga-Klubs. Nach dem Zwangsabstieg kann ein Großteil der Spieler den Verein ablösefrei verlassen, weil sie keine Verträge für die Regionalliga haben.

Wie der "kicker" berichtet, sind nur acht Spieler des aktuellen Kaders aufgrund vorhandener Verträge auch in der Regionalliga Bayern an den Klub gebunden. Die großen Stars wie Kevin Volland oder Florian Niederlechner haben hingegen keine Kontrakte für die vierte Liga.

Auch die Zukunft von Trainer Markus Kauczinski ist in der Schwebe. Dem Bericht nach ist es eher unwahrscheinlich, dass er den Gang in die Regionalliga mit den "Löwen" antreten werde. Als heißer Nachfolge-Kandidat wird Alper Kayabunar genannt, der bislang die zweite Mannschaft von 1860 München coachte.

Auch interessant: 1860-Drama im Newsticker: Nach Zwangsabstieg folgt der nächste finanzielle Rückschlag

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