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3. Liga: Match Fixing bei Niederlage gegen Havelse? Saarbrücken-Kapitän Florian Pick erhebt schwere Vorwürfe gegen Schiedsrichter

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von ran.de

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3. Liga: Saarbrücken-Kapitän mit schweren Betrugsvorwürfen gegen Schiedsrichter

Videoclip • 01:27 Min


Nach der 2:3-Niederlage des 1. FC Saarbrücken beim TSV Havelse übt Florian Pick deutliche Kritik am Schiedsrichter. Der Saarbrückener Kapitän erhebt dabei schwere Vorwürfe.

Der 1. FC Saarbrücken unterlag im Drittliga-Duell beim abgeschlagenen Tabellenschlusslicht TSV Havelse überraschend mit 2:3.

Vor allem Saarbrücken-Kapitän Florian Pick war nach dem Spiel sichtlich angefressen und erhob schwere Betrugsvorwürfe gegen den Unparteiischen Maximilian Lotz, der ganze drei Elfmeter für Havelse pfiff.

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Match Fixing? Pick äußert Verdacht

Laut Pick, der seine Sichtweise im Interview nach der Partie deutlich äußerte, müsse man "mal darüber sprechen, was der Schiedsrichter hier veranstaltet hat. Das darf man nicht unkommentiert lassen. Ich kann nur hoffen, dass da heute zugeschaut wurde, ob das Match Fixing war. Ich kann mir das nicht erklären."

Dem 31-Jährigen war der Ärger über den Schiedsrichter sichtlich anzumerken. "Ich muss aufpassen, sonst platzt mir hier der Kragen", so der FCS-Kapitän weiter.

Die ersten beiden Strafstöße resultierten aus leichten Schubsern, die zumindest als strittig bewertet werden können. Laut Saarbrücken-Trainer Argirios Giannikis waren diese Entscheidungen eher "kleinlich", wie er die Situationen nach dem Spiel einordnete.

Ähnliche Situationen für Saarbrücken nicht gepfiffen

Auf der anderen Seite wurden dagegen ähnlich Situationen nicht gepfiffen, was den Unmut bei den Saarbrückern verschärfte. "Wenn er schon so kleinlich pfeift, muss er die auf der anderen Seite auch geben", so Giannikis über die ausbleibenden Elfmeter-Pfiffe für sein Team.

Auch Havelse-Coach Sami Ferchichi kann den Ärger der Saarbrücken über die Schiedsrichterentscheidungen nachvollziehen: "Wenn es gegen mich gepfiffen werden würde, würde ich genauso sagen: 'Da muss man weiterspielen lassen.'" Auch Johann Berger, der die ersten beiden Strafstöße verwandelte, reagierte nach der Partie mit Verständnis gegenüber seinem Gegner: "Ich kann den Unmut der Saarbrücker da verstehen."

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Saarbrücken hat "auch eine Scheiße gespielt"

Pick nahm jedoch auch sein eigenes Team in die Pflicht. Ihm zufolge habe die Mannschaft "hier schon auch eine Scheiße gespielt". Die Schuld sieht der 31-Jährige demnach nicht allein beim Unparteiischen. Man habe aufgrund vieler Fehler auch "zurecht verloren".

Dennoch bleibt der Vorwurf der Spielmanipulation im Raum. Ob Pick nach seinen Aussagen mit Konsequenzen rechnen muss, bleibt abzuwarten.

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