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1. FC Köln: Weltmeister kontert Transfer-Experten nach El-Mala-Verlängerung - "Schwachsinn"

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von ran.de

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1. FC Köln: Said El Mala? Pierre Littbarski platzt der Kragen

Videoclip • 01:49 Min


Transfer-Experte Florian Plettenberg bezeichnet die Verlängerung von Said El Mala und die Vergabe der Nummer 10 als scheinheiligen Akt des 1. FC Köln. Effzeh-Ikone Pierre Littbarski kontert.

Erst vor wenigen Tagen hat Bundesligist 1. FC Köln die Vertragsverlängerung bis 2031 mit Shootingstar Said El Mala bekannt gegeben.

Zudem erhielt der 19-Jährige die Trikotnummer 10 bei den Rheinländern, die zuvor unter anderem Lukas Podolski trug.

Transferexperte Florian Plettenberg äußerte sich am Sonntag im "Doppelpass" auf "Sport1" kritisch zu den Geschehnissen rund um El Mala und bezeichnete die Freude von Thomas Kessler als "scheinheilig".

Pierre Littbarski wollte das nicht so stehen lassen und konterte Plettenberg: "Manchmal nervt es nur noch."

Die Köln-Legende wetterte: "Für mich ist das absoluter Schwachsinn. Der Verein muss zweigleisig fahren, er muss mit den Millionen planen und ohne den Millionen planen. Aber Thomas Kessler darf sich doch freuen, auch in der Öffentlichkeit, dass der Junge bei uns bleibt. Daran ist nichts scheinheilig."

Littbarski zufolge sollte die Freude, dass ein Top-Talent wie El Mala in der Bundesliga bleibt, überwiegen.

"Seid doch froh, dass uns so ein Spieler noch in der Bundesliga erhalten bleibt. Die Engländer kaufen uns alles weg, was nicht schnell genug auf die Bäume kann. Da sind wir doch froh, dass wir so einen grandiosen Fußballer in Köln halten können", appellierte der Weltmeister von 1990.

"Ihr wollt doch nicht nur über Luschen, die den Ball nicht fünf Meter geradeaus schlagen können, berichten", ergänzte er.

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Plettenberg: "Scheinheilige El-Mala-Nummer"

"Die Kölner, ich liebe die Kölner, sollen mir aufhören mit ihrer scheinheiligen El-Mala-Nummer", hatte Plettenberg verbal ausgeholt. "Sie wären die Ersten gewesen, die Said El Mala für 50 Millionen Euro nach Brentford ins Niemandsland nach London verkauft hätten."

Doch letztlich wurde aus dem Verkauf El Malas zu Brentford doch nichts. "Nur, weil El Mala und seine Mutter am Ende gesagt haben, 'Brentford möchte ich doch nicht', ist er in Köln geblieben. Und jetzt wird er so glorifiziert, als wäre er der neue Poldi", legte der "Sky"-Reporter nach.

"Dabei hat El Mala in der Jugend noch nicht mal beim 1. FC Köln gespielt. Das ist für mich einfach scheinheilig", sagte Plettenberg - und sagte pauschal über das Transfer-Geschehen: "Deswegen können wir keine Spieler in Deutschland halten, weil die Engländer so doof sind und uns die Spieler hier völlig overpriced abkaufen."

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