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Borussia Dortmund: Transfer von Giannis Konstantelias wird immer skurriler - PAOK-Ultras protestieren, Spieler wieder abgereist
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von ran.deran Fußball Bundesliga
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Der BVB steht kurz vor der Verpflichtung von Offensivspieler Giannis Konstantelias. Während es bei seinem Klub massive Proteste der Ultras gegen den Wechsel gibt, reiste der Spieler nach seinem Medizincheck bereits wieder aus Dortmund ab.
Der bevorstehende Wechsel von Giannis Konstantelias von PAOK Thessaloniki zu Borussia Dortmund wird immer wilder.
Wie die "Ruhr Nachrichten" berichten, unterzeichnete der 23-Jährige bereits einen Vierjahresvertrag, der ihm 3,5 Millionen Euro im Jahr einbringen soll. Demnach soll der Transfer aber noch nicht vollständig vollzogen sein. Zwischen den Klubs bestehe zwar wohl eine grundsätzliche Einigung, letzte formelle Schritte müssten aber offenbar noch vollzogen werden.
Der griechische Nationalspieler war am Sonntag bereits beim Medizincheck beim BVB, soll danach aber wieder in seine Heimat aufgebrochen sein, heißt es in der Meldung weiter.
Unter den Anhängern seines Noch-Arbeitgebers kamen die News des bevorstehenden Abgangs derweil gar nicht gut an.
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Konstantelias-Transfer zum BVB: PAOK-Ultras protestieren gegen Deal
Laut übereinstimmenden Medienberichten soll PAOKs Ultra-Gruppe "Gate 4" Druck auf die Vereinsführung des griechischen Klubs machen, den Verkauf des Stars noch zu stoppen.
So gab es demnach Proteste vor der Geschäftsstelle. "Die Fahne von PAOK wird für immer am Mast wehen. Trotz aller Besserwisser und Pessimisten hat das PAOK-Volk nur eine Forderung: Giannis Konstantelias, der größte Fußballer, der nach Giorgos Koudas das Trikot unseres Vereins getragen hat, soll weiterhin das Trikot mit dem Doppelkopf auf der Brust tragen", hieß es zudem in einem Social-Media-Statement der Ultras.
Für den harten Kern der Fans ist Konstantelias offenbar weit mehr als nur ein Spieler des Klubs. Der flexibel einsetzbare Offensivspieler stammt aus der eigenen Jugend und ist längst Identifikationsfigur für die Anhänger.
Das Vorgehen der Ultras ist derweil nichts Neues. In der Vergangenheit wehrten sie sich bereits mit Protesten erfolgreich gegen einen Verkauf von Konstantelias zum VfB Stuttgart. Der Deal wurde aufgrund des Drucks der Anhänger schlussendlich von der PAOK-Vereinsführung noch gestoppt und der Vertrag mit dem Aushängeschild des Vereins im Juli 2025 stattdessen bis 2029 verlängert.
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Konstantelias will zum BVB - auch entgegen der Fan-Proteste
Konstantelias' Abreise nach dem obligatorischen Medizincheck sei demnach aber kein Indiz, dass er seine Meinung über den Wechsel aufgrund des Fan-Aufstands nochmals überdenken würde.
Die Gründe sind vielmehr privater Natur, da er erst vor wenigen Tagen zum zweiten Mal Vater geworden ist und sich daher kurzweilig wieder aus Dortmund zu seiner Familie verabschiedete.
Nach Informationen der "Ruhr Nachrichten" soll der Spieler Fan-Ärger nicht nur in Griechenland groß gewesen sein, sondern auch bei seiner Anreise zum BVB deutlich geworden sein. Demnach wurde Konstantelias von einem mutmaßlichen PAOK-Anhänger noch am Flughafen angehalten, der ihm ein Smartphone vorgehalten und eine Erklärung für den Transfer verlangt haben soll.
"Das ist meine Entscheidung", hätte der kommende Neuzugang der "Schwarz-Gelben" wohl daraufhin entgegnet. Sein Spielerberater soll das Gespräch dann offenbar beendet haben.
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Konstantelias-Transfer zum BVB: PAOK-Ultras besetzen Vereins-Büros wohl erfolglos
Neben den Protesten gegen den Verkauf des PAOK-Stars eskalierte die Situation in Thessaloniki offenbar noch weiter.
Wie die griechische Zeitung "Gazzetta" berichtet, sollen einige Ultras in Büros des Vereins im Stadion eingedrungen seien und hätten dieses "besetzt", um den Transfer ihrer Identifikationsfigur noch zu verhindern.
Weiter heißt es, dass die Anhänger ein Treffen mit Klubbesitzer Iwan Sawwidis gefordert hätten. Die Außenseite des Stadions wurde wohl mit großen Banner versehen. Anders als beim verhinderten Stuttgart-Deal bleiben die Bemühungen der Ultras diesmal aber offenbar ohne Erfolg.
Der BVB sei "für alle Eventualitäten immer gut vorbereitet. Und ich glaube, wir haben was Gutes in petto", hatte Carsten Cramer, der Sprecher der BVB-Geschäftsführung, am Samstag am Rande des Testspiels gegen die AS Rom gegenüber "Sky" erklärt.
Die Dortmunder zahlen demnach rund 30 Millionen Euro Konstantelias, der als Ersatz für den geplatzten Transfer von Said El Mala vom 1. FC Köln kommt. Der Spieler verbrachte bis auf eine halbjährige Leihe zu KAS Eupen nach Belgien seine gesamte Karriere bei PAOK und erzielte dabei in 190 Pflichtspielen 44 Tore und 26 Assists.
Er wäre bereits der zweite Grieche, der in diesem Sommer zum BVB wechselt. Konstantinos Karetsas kam zuvor bereits für kolportierte 30 Millionen Euro vom KRC Genk.
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