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Bundesliga: VAR-Entscheidungen werden ab sofort vom Schiedsrichter im Stadion erklärt - Vorbild NFL
Aktualisiert:
von SIDPatrick Ittrich
Bild: imago images/Treese
In der Bundesliga und 2. Bundesliga werden die Schiedsrichter künftig die Eingriffe des Video Assistent Referees (VAR) mit Durchsagen erklären.
Achtung, Ansage: Wortgewaltig wie nie zuvor geben die Bundesliga-Schiedsrichter ab dem kommenden Wochenende den Ton an und rücken noch stärker als bisher in den Fokus.
Am 20. Spieltag startet in ausgewählten Stadien des Profifußballs die Testphase mit Lautsprecher-Erklärungen der Referees nach Eingriffen der Video-Assistenten.
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"Wir zahlen damit in das Thema Transparenz ein. Wir wagen nun einen ersten Schritt - und sind gut vorbereitet", sagte Schiedsrichter-Chef Knut Kircher am Montag zu den gemeinsamen Plänen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) nach dem Vorbild der US-Footballliga NFL: "Wir wollen die Zuschauer abholen, die im Stadion sind. Mit Blick auf die Nettospielzeit rechnen wir nur mit wenigen Sekunden - die werden nachgespielt."
Das Wichtigste zur Bundesliga in Kürze
Die Testphase soll bis zum Ende der aktuellen Saison laufen. Dann wollen die Verantwortlichen die Ergebnisse prüfen. Getestet wird vorerst in neun Stadien (Bayern München, Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt, SC Freiburg, Bayer Leverkusen, RB Leipzig, Fortuna Düsseldorf, SpVgg Greuther Fürth, FC St. Pauli) - analog zu den neun Mitgliedern der DFL-Kommission Fußball.
Unter anderem der Weltverband FIFA hat in verschiedenen Wettbewerben bereits Testläufe durchgeführt, etwa bei der Frauen-WM 2023 in Australien und Neuseeland. In Deutschland machen am Wochenende machen die fünf Partien Fortuna Düsseldorf – SSV Ulm, Bayern München – Holstein Kiel, FC St. Pauli – FC Augsburg, Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen – TSG Hoffenheim den Anfang.
Zur Einführung wird den Stadionbesuchern ein kurzer Videoclip gezeigt. In ihm wird erklärt, dass der Unparteiische zu Wort kommt, wenn er für eine Überprüfung am Monitor war oder wenn er eine Entscheidung aufgrund des VAR-Hinweises ändert.
Bundesliga-Transfergerüchte: Kim rückt in den Fokus des FC Chelsea

Minjae Kim (FC Bayern)
Der FC Chelsea beschäftigt sich laut Bayern-Insider Christian Falk mit einer möglichen Verpflichtung von Abwehr-Star Minjae Kim. Zwar liege noch kein konkretes Angebot vor, jedoch haben die "Blues" angeklopft. Der FC Bayern würde sich demnach ab 30 bis 40 Millionen Euro gesprächsbereit zeigen. Auch Tottenham, AC Mailand und Inter Mailand seien am Südkoreaner interessiert, ...RHR-Foto

Minjae Kim (FC Bayern)
...noch deutet aber nichts konkret auf einen Abschied hin. Laut Falk ist Kim auch ohne Stammplatz mit seiner Rolle in München zufrieden. Die Bayern schätzen den Innenverteidiger als starken ersten Backup, selbst wenn dieser dafür ein sehr deftiges Gehalt bezieht. Stand jetzt habe Kim nicht die Absicht, die Bosse über einen Wechselwunsch zu informieren.Marco Canoniero

Yan Diomande (RB Leipzig)
Leipzig-Youngster Yan Diomande zählt zu den großen Entdeckungen der Saison. Dies hat offenbar auch Manchester United festgestellt, die laut der spanischen Zeitung "Sport" Interesse am 19-Jährigen haben sollen. Demnach hätte der Flügelspieler die ManUnited-Bosse mit seiner "Schnelligkeit und Dribbelfähigkeit" beeindruckt. Allerdings läuft sein Vertrag bei RB bis Sommer 2030, sodass die mögliche Ablöse sehr hoch ausfallen dürfte.AFP/SID/RONNY HARTMANN

Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul)
Victor Osimhen steht nun wohl doch auf dem Zettel des FC Bayern. Der Rekordmeister prüft laut "FussballTransfers", ob ein Transfer des nigerianischen Torjägers möglich sein könnte. Osimhen wurde dem FC Bayern bereits im Winter angeboten, allerdings lehnte Max Eberl einen Transfer damals noch ab. Nun beschäftigen sich die Münchner Verantwortlichen erneut mit dem Angreifer. Auch Osimhen selbst kann sich einen Wechsel nach München offenbar gut vorstellen. Neben dem FC Bayern zeigen allerdings auch andere Klubs Interesse - darunter mehrere Vereine aus Saudi-Arabien.IMAGO/Buzzi

Luka Vuskovic (Hamburger SV)
Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.IMAGO/HMB-Media

Said El Mala (1. FC Köln)
Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.IMAGO/Revierfoto

Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)
Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.2025 Getty Images

Julian Ryerson (Borussia Dortmund)
Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.2025 Getty Images
Der Referee wird dann per Knopfdruck sein Headset freischalten und über die Lautsprecher zu hören sein. Vereinheitlicht soll der Schiri über die betreffende Szene, das Ergebnis und die finale Entscheidung berichten.
"Der VAR ist ein wichtiges Instrument und soll es bleiben soll", sagte Bayern-Sportvorstand und Kommissionsmitglied Max Eberl: "Wer wollen die Transparenz im Stadion besser machen. Die Durchsage kann da ein Schritt nach vorne sein." Ein System mit Erklärungen auf den Videoleinwänden kam aufgrund der unterschiedlichen technischen Ausstattungen in den Stadien vorerst nicht infrage.
Laut VAR-Chef Jochen Drees gibt es seit einem Jahr die Überlegungen hinsichtlich der Durchsage. In mehreren Trainingslagern haben die Schiedsrichter geübt, zwei Piloten halfen bei der Suche nach der richtigen Kommunikation. Den letzten Feinschliff gab es zuletzt beim Lehrgang in Portugal.
Drees machte keinen Hehl daraus, dass nicht alle Schiedsrichter begeistert von der Neuerung waren. "Es ist ungewohntes Terrain für sie, wir mussten Überzeugungsarbeit leisten - aber nun stehen alle Betroffenen dem Ganzen offen gegenüber", sagte der Ex-Referee: "Es gehört ab jetzt zum Teil des Schiedsrichter-Profils."
Sorgen bereiten vor allem technische Ausfälle oder Versprecher in Kombination mit einem anschließenden Shitstorm in den Sozialen Netzwerken. Um die "Gefahren" so gering wie möglich zu halten, starten die Schiris laut Drees mit einer "Basisversion der Verkündung". Eine Weiterentwicklung sei aber "durchaus denkbar".