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Eintracht Frankfurt: Markus Krösche vor dem Aus? Salihamidzic und Bobic Nachfolgekandidaten? Das steckt dahinter
ran Fußball Bundesliga
Eintracht Frankfurt - Zoff mit Markus Krösche? Jetzt spricht Adi Hütter
Videoclip • 01:20 Min
Steht das Ende der Ära Markus Krösche bei Eintracht Frankfurt bevor? Nach ran-Informationen spricht einiges für eine baldige Trennung, prominente Nachfolger werden bereits gehandelt. Vieles ist aber noch unklar.
Bei Eintracht Frankfurt brodelt es seit Tagen gewaltig.
Und das nicht erst nach dem enttäuschenden 3:3-Unentschieden zum Bundesliga-Auftakt beim 1. FC Union Berlin, als die Hessen den Sieg in der Nachspielzeit noch aus der Hand gaben.
Im Zentrum der Diskussion steht Sportvorstand Markus Krösche, dessen Abgang nach Informationen von ran immer wahrscheinlicher wird.
Ob und wann es zu einem vorzeitigen Aus des noch bis 2028 vertraglich gebundenen Funktionärs kommen könnte, ist jedoch unklar.
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Eintracht Frankfurt: Krösche-Aus könnte teuer werden
Wie die "Bild" schon vor dem Auftakt in Berlin berichtete, wolle der Eintracht-Aufsichtsrat bei einer Sitzung am 2. September ein mögliches Ende der Zusammenarbeit mit Krösche erörtern.
Ein Szenario sei demnach, dass Krösche erst einmal eine Auszeit nehmen würde, da er auch schon längere Zeit keinen Urlaub mehr gemacht habe. In weiterer Folge wäre Ende September dann möglicherweise der Zeitpunkt, an dem Krösche und Präsident Mathias Beck eine mögliche Vertragsauflösung diskutieren könnten.
Beck wolle auch aufgrund der großen Verdienste Krösches seit seinem Amtsantritt 2021 unbedingt eine saubere Trennung vom Sportvorstand erzielen. Immerhin ist der 45-Jährige einer der Hauptverantwortlichen dafür, dass der Klub während seiner Ära einen Transferüberschuss von rund 200 Millionen Euro erwirtschaften konnte.
Wie ran erfuhr, will die ohnehin finanziell angeschlagene Eintracht aber auch vermeiden, dass man Krösche bei einem Rauswurf eine hohe Abfindung zahlen müsste, die Rede ist von angeblich bis zu fünf Millonen Euro.
Außerdem braucht die Eintracht wohl auch noch Zeit, um einen möglichen Krösche-Nachfolger zu verpflichten. Wobei schon viele prominente Kandidaten kursieren, mutmaßlich aus interessierten Vereinskreisen gestreut.
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Krösche-Nachfolger: Salihamidzic, Schäfer - oder Bobic?
Rund um den Bundesliga-Auftakt hielten sich die Eintracht-Verantwortlichen zum Thema Krösche bedeckt. Trainer Adi Hütter, dem schon nach wenigen Wochen ein schwieriges Verhältnis zum Sportvorstand nachgesagt wird, hielt sich im Interview nach dem Bundesliga-Auftaktspiel sichtlich zurück. Er sei mit Krösche "in ständigem Austausch", das Verhältnis sei "sehr ordentlich", erklärte der Österreicher.
Krösche selbst lehnte eine "Sky"-Interviewanfrage ab und wollte gegenüber Pressevertretern "nur über Fußball" reden.
Währenddessen nennt die "Bild" bereits fünf Nachfolge-Kandidaten: Den früheren Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic, Marcel Schäfer von RB Leipzig, Ex-Eintracht-Profi Christoph Spycher (Young Boys Bern), den ehemaligen Bayern-Kaderplaner Marco Neppe (FC Paris) und Joti Chatzialexiou (1. FC Nürnberg). Der ehemalige Dortmunder Sebastian Kehl habe Außenseiterchancen.
Nach ran-Infos kursiert zudem immer wieder der Name von Fredi Bobic, der von 2016 bis 2021 als Krösches Vorgänger erfolgreich zusammen mit dem aktuellen Vorstandsboss Axel Hellmann bei der Eintracht arbeitete und auch Adi Hütter erstmals an den Main holte. Der Ex-Nationalspieler hatte aber erst im Juni einen neuen Vertrag bei Legia Warschau mit einer Beförderung zum Sportdirektor unterschrieben.
Markus Krösche: Rückendeckung vom Eintracht-Aufsichtsrat
Allerdings ist es nach Angaben des "kicker" auch möglich, dass Krösche weiter im Amt bleibt. Demnach arbeite aktuell keine Seite auf eine Trennung hin.
Trotz der Kritik am Fehlgriff mit Ex-Coach Albert Riera und dem Wirbel um seine Immobiliengeschäfte in Kroatien soll der Aufsichtsrat weiter hinter dem Manager stehen. Zumal die jüngsten medialen Vorwürfe der Untätigkeit fragwürdig sind, schließlich holte Krösche gerade erst Torwart Noah Atubolo per Leihe aus Freiburg und in Kürze wird wohl auch Verteidiger Lilian Brassier von Stade Rennes kommen.
"Die Aufsichtsratssitzung am Mittwoch ist eine lange geplante turnusmäßige Sitzung. Selbstverständlich wird es um alle Themen des Sommers, auch um die sportlichen, gehen", wird Präsident und Aufsichtsratsboss Beck vom "kicker" zitiert.
Und weiter: "Berichte zu Markus Krösche werde ich öffentlich nicht kommentieren. Fakt ist, er hat einen laufenden Vertrag, sich vor zwei Monaten klar zu Eintracht Frankfurt bekannt und befindet sich mit seinem Team auf der Zielgeraden des Transferfensters. Es besteht also kein Anlass, über die Zukunft von Markus Krösche zu spekulieren."
Im Juni hatte der AC Mailand reges Interesse an Krösche, um den 45-Jährigen zum neuen starken Mann im Management zu machen, doch letztlich blieb der Ex-Profi am Main. Wie lange noch, wird wohl schon in näherer Zukunft zeigen.
Eintracht Frankfurt: Gestörtes Verhältnis zwischen Krösche und Hellmann?
Insidern zufolge ist das Verhältnis zwischen Krösche und seinem Vorstandskollegen Hellmann schon seit einiger Zeit nicht das Beste, weshalb eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Dauer nur schwer vorstellbar sei.
Daher könnte am Ende tatsächlich das oben skizzzierte Szenario einer Trennung stehen: Krösche arbeitet zunächst bis zum Ende der Transferperiode, die ja in einigen Ländern noch länger geht.
Danach könnten beide Seiten über eine einvernehmliche Lösung verhandeln, die die Eintracht weit weniger kostet. Zumal Milan nach wie einen Nachfolger für den im Juni gefeuerten Sportdirektor Igli Tare suchen soll.
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