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Eintracht Frankfurt: Verwirrung um Zukunft von Markus Krösche - wie geht es mit dem Sportvorstand weiter?

Aktualisiert:

von Christoph Gailer

ran Fußball Bundesliga

Eintracht Frankfurt - Zoff mit Markus Krösche? Jetzt spricht Adi Hütter

Videoclip • 01:20 Min


Steht das Ende der Ära Markus Krösche bei Eintracht Frankfurt bevor? Zur Zukunft des Sportvorstandes gibt es unterschiedliche Berichte.

Bei Eintracht Frankfurt brodelt es seit einigen Tagen offenbar gewaltig.

Und das nicht erst nach dem enttäuschenden 3:3-Unentschieden zum Bundesliga-Auftakt beim 1. FC Union Berlin, als die Hessen den Sieg in der Nachspielzeit noch aus der Hand gaben.

Im Zentrum der Diskussion steht Sportvorstand Markus Krösche, dessen Abgang wohl immer wahrscheinlicher wird.

Zur Frage, ob und wann es zu einem vorzeitigen Aus des noch bis 2028 vertraglich gebundenen Funktionära kommen könnte, gibt es jedoch unterschiedliche Berichte.

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Eintracht Frankfurt: Wird Krösche-Aus bei Aufsichtsratssitzung besiegelt?

Wie die "Bild" berichtet, wolle der Eintracht-Aufsichtsrat bei einer Sitzung am 2. September ein mögliches Ende der Zusammenarbeit mit Krösche erörtern.

"Es droht ein Beben in der Führungsetage", hieß es zuvor bereits in einer Meldung des Mediums, mit der die Gerüchte um ein nahendes Aus des Sportvorstands vor dem Union-Spiel so richtig Fahrt aufnahmen.

Ein Szenario sei demnach, dass Krösche im September erst einmal eine Auszeit nehmen würde, da er auch schon längere Zeit keinen Urlaub mehr gemacht habe. In weiterer Folge wäre Ende September dann möglicherweise der Zeitpunkt, an dem Krösche und Aufsichtsratsboss sowie Präsident Mathias Beck eine mögliche Vertragsauflösung diskutieren könnten.

Beck wolle laut "Bild" auch aufgrund der großen Verdienste Krösches seit seinem Amtsantritt 2021 unbedingt eine saubere Trennung vom Sportvorstand erzielen. Immerhin war der 45-Jährige einer der Hauptverantwortlichen dafür, dass der Klub während seiner Ära einen Transferüberschuss von rund 200 Millionen Euro erwirtschaften konnte.

Außerdem brauche die Eintracht wohl auch noch Zeit, um einen möglichen Krösche-Nachfolger zu verpflichten.

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Krösche-Nachfolger: Salihamidzic, Schäfer und Co. werden in Frankfurt gehandelt

Rund um den Bundesliga-Auftakt hielten sich die Eintracht-Verantwortlichen zum Thema Krösche bedeckt. Trainer Adi Hütter, dem Medienberichten zufolge schon nach wenigen Wochen ein schwieriges Verhältnis zum Sportvorstand nachgesagt wird, hielt sich im Interview nach dem Bundesliga-Auftaktspiel sichtlich zurück. Er sei mit Krösche "in ständigem Austausch", das Verhältnis sei "sehr ordentlich", erklärte der Österreicher. Krösche selbst lehnte eine "Sky"-Interviewanfrage ab.

Währenddessen halten sich die Spekulationen hartnäckig - auch schon um mögliche Krösche-Nachfolger beim Bundesligisten. Die "Bild" bringt etwa den früheren Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic ins Gespräch. Auch Marcel Schäfer von RB Leipzig wird offenbar genannt, ebenso Ex-Eintracht-Profi Christoph Spycher, der bei den Young Boys Bern in seiner Schweizer Heimat tätig ist.

Der ehemalige Bayern-Kaderplaner Marco Neppe soll wohl ebenfalls ein möglicher Nachfolge-Kandidat sein. Dessen Vater Jürgen saß früher sogar im Eintracht-Aufsichtsrat. Neben dem als Außenseiter eingeordneten Ex-BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl wird auch noch der Name Joti Chatzialexiou (1. FC Nürnberg) genannt.

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Rückendeckung vom Aufsichtsrat für Krösche: Alles nur haltlose Gerüchte?

Doch nicht alle Berichte gehen so deutlich von einer unmittelbar bevorstehenden Krösche-Trennung aus. So berichtet der "Kicker" unter Berufung auf vereinsinterne Quellen, dass die Verantwortlichen sich ob der Gerüchte um ein Krösche-Aus zuletzt sehr überrascht zeigten.

Demnach arbeite aktuell keine Seite auf eine Trennung hin. Dabei hat sich der Sportvorstand inhaltlich durchaus angreifbar gemacht, wie die "Frankfurter Rundschau" in einem Bericht herausarbeitete. "Er hat in den letzten eineinhalb Jahren seinen Instinkt verloren", betonte das Medium. Auch mit der Verpflichtung von Ex-Trainer Albert Riera lag Krösche daneben. Der Spanier wurde nach wenigen Monaten bereits wieder entlassen und trat anschließend mehrere Male übel gegen die Eintracht nach.

Dennoch soll Krösche vom Aufsichtsrat weiterhin vollste Rückendeckung erhalten, heißt es in dem Bericht. "Die Aufsichtsratssitzung am Mittwoch ist eine lange geplante turnusmäßige Sitzung. Selbstverständlich wird es um alle Themen des Sommers, auch um die sportlichen, gehen", wurde Beck bezüglich des Aufsichtsrats-Meetings vom "Kicker" vor dem Union-Spiel zitiert.

"Berichte zu Markus Krösche werde ich öffentlich nicht kommentieren. Fakt ist, er hat einen laufenden Vertrag, sich vor zwei Monaten klar zu Eintracht Frankfurt bekannt und befindet sich mit seinem Team auf der Zielgeraden des Transferfensters. Es besteht also kein Anlass, über die Zukunft von Markus Krösche zu spekulieren", führte der Aufsichtsratsboss und Präsident der SGE weiter aus.

Im Juni hatte der AC Mailand wohl reges Interesse an Krösche, um den 45-Jährigen zum neuen starken Mann im Management zu machen, doch letztlich blieb der Ex-Profi am Main. Wie lange noch, wird wohl schon in näherer Zukunft zeigen.

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