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FC Bayern München- Markus Babbel kritisiert Ehrenpräsident Uli Hoeneß: "Er ist das größte Problem"

Aktualisiert:

von ran.de

Meisterfeier FC Bayern München am 18.05.2025 auf dem Rathausbalkon am Marienplatz in München Uli Hoeneß Ehrenpräsident München *** FC Bayern Munich championship celebration on 18 05 2025 on the Rathausbalkon at Marienplatz in Munich Uli Hoeneß Honorary President Munich xMSx

Bild: imago


Der FC Bayern hat noch einigen Baustellen im Kader. Eine Mitverantwortung, dass das Transfer-Geschehen nicht nach Wunsch läuft, sieht Markus Babbel auch bei Ehrenpräsident Uli Hoeneß.

Früher lief Markus Babbel 261 Mal in Pflichtspiele für den FC Bayern München auf, nun blickt der 52-Jährige als Experte (unter anderem für ran) auf das Geschehen an der Säbener Straße.

Nun kritisierte der Europameister von 1996 vor allem Ehrenpräsident Uli Hoeneß, der sich zuletzt unter anderem in der Diskussion um eine mögliche Verpflichtung von Stürmer Nick Woltemade (VfB Stuttgart) öffentlich mit Lothar Matthäus zankte.

"Lothar Matthäus hat nicht alle Tassen im Schrank! Diese Experten sind mir schon lange ein Dorn im Auge", giftete Hoeneß zuletzt öffentlich gegen Rekordnationalspieler Matthäus, als dieser eine Ablösesumme von 80 bis 100 Millionen Euro für Shootingstar Woltemade ins Spiel brachte.

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Babbel reagierte auf diesen öffentlichen Hoeneß-Angriff gegen seinen früheren Bayern-Mitspieler Matthäus vor allem mit Verwunderung.

"Ich verstehe Uli Hoeneß nicht mehr, aber schon seit Längerem nicht mehr. Es ist doch als Experte logisch – wenn einer einen Vertrag bis 2028 hat und der Verein keine Not hat, ihn zu verkaufen –, seine Meinung kundzutun, das ist Lothars Pflicht", sagte Babbel bei "Absolut Fussball", "und jetzt kommt der Uli Hoeneß wieder und beleidigt ihn öffentlich. Und ich frage mich: Was soll das?"

Ex-Profi Babbel sieht in den regelmäßigen Äußerungen von Hoeneß in der Öffentlichkeit sogar einen Schaden für den FC Bayern. "Er merkt gar nicht mehr, dass er mittlerweile das größte Problem des FC Bayern ist. Er schadet dem Verein mehr, als er ihm im Moment nutzt", sagte Babbel über den Münchner Ehrenpräsidenten.

FC Bayern München: Die 10 teuersten Neuzugänge - bald mit Luis Diaz?

  • Die teuersten Transfers des FC Bayern
    Der Transfer von Michael Olise aus dem vergangenen Sommer lässt sich bereits nach einer Saison als Volltreffer einordnen. Der Franzose kam aus der Premier League von Crystal Palace und kostete den deutschen Rekordmeister 53 Millionen Euro. Damit landet der 23-Jährige unter den teuersten Transfers der Münchner. Kommt bald auch Luis Diaz dazu? Für den Liverpool-Star bieten die Bayern wohl ähnlich viel. ran nennt die teuersten Bayern-Neuzugänge. (Stand: 11. Juli 2025/ Quelle: transfermarkt.de).

    IMAGO/NurPhoto

  • Platz 10 - Javi Martinez
    Für eine Ablöse von 40 Millionen Euro konnten die Bayern 2012 Javi Martinez verpflichten - der Spanier war entscheidend für das folgende Triple.

    imago sportfotodienst

  • Platz 9 - Corentin Tolisso
    Der Franzose kam im Sommer 2017 für 41,5 Millionen Euro aus Lyon.

    imago images / ActionPictures

  • Platz 8 - Dayot Upamecano
    Aus Leipzig verpflichtete der FCB 2021 Dayot Upamecano - der Innenverteidiger kostete 42,5 Millionen Euro.

    IMAGO/HMB-Media

  • Platz 7 - Leroy Sane
    Der deutsche Nationalspieler kostete den FC Bayern im Sommer 2020 eine Ablöse von 49 Millionen Euro.

    IMAGO/Laci Perenyi

  • Platz 6 - Min-jae Kim
    Als Verstärkung für die Innenverteidigung wurde Min-jae Kim im Sommer 2023 für 50 Millionen Euro aus Neapel verpflichtet.

    IMAGO/Goal Sports Images

  • Platz 5 - Joao Palhinha
    Für eine stolze Summe von 51 Millionen Euro wechselte Palhinha im Sommer 2024 in die bayrische Hauptstadt.

    IMAGO/Ulmer/Teamfoto

  • Platz 4 - Michael Olise
    Im selbigen Transferfenster schloss sich auch Michael Olise den Münchnern an - der Franzose kam für 53 Millionen Euro von Crystal Palace.

    IMAGO/Brauer-Fotoagentur

  • Platz 3 - Matthijs de Ligt
    Kam im Sommer 2022 für 67 Millionen Euro von Juventus Turin.

    IMAGO/Claus Bergmann

  • Platz 2 - Lucas Hernandez
    Wechselte im Sommer 2019 für 80 Millionen Euro von Atletico Madrid an die Säbener Straße.

    IMAGO/Revierfoto

  • Platz 1 - Harry Kane
    Der Engländer kam im Sommer 2023 für eine Rekordablöse von 95 Millionen Euro.

    IMAGO/Sportimage


Vor allem die Tatsache, dass Hoeneß sich immer wieder zu Wort melde, obwohl er offiziell ein operatives Amt mehr beim deutschen Rekordmeister innehat, stört Babbel: "Uli Hoeneß gefällt mir überhaupt nicht, weil entweder machst du mit oder du bleibst weg, aber das Zwischendrin ist für alle Beteiligten ein Desaster."

Für Babbel steht Hoeneß daher vor der Grundsatzfrage, ob er wieder - wie früher - operativ im Geschehen beim FC Bayern mitmischt oder sich künftig zumindest öffentlich komplett raushält.

"Entweder ist er wieder voll dabei und kann so weitermachen wie früher und meinen, das ist immer noch in, wobei sich die Zeiten nun mal geändert haben, oder er bleibt komplett weg", forderte der frühere Nationalspieler Babbel, der mit den Münchnern unter anderem als Profi drei Mal Meister wurde.

Bundesliga 2025/26: Die TV-Geld-Tabelle der 18 Klubs

  • Saison 2025/26: Die TV-Geld-Tabelle der Bundesliga
    In der Saison 2025/26 werden erneut hunderte Millionen Euro an TV-Geldern an die Bundesliga-Klubs ausgeschüttet. ran zeigt die genaue Verteilung der TV-Gelder. (Quelle: kicker)

    IMAGO/Jan Huebner

  • Platz 18: Hamburger SV
    TV-Gelder 2025/26: 31.433.177 Euro

    2025 Getty Images

  • Platz 17: FC St. Pauli
    TV-Gelder 2025/26: 32.760.422 Euro

    2025 Getty Images

  • Platz 16: 1. FC Heidenheim
    TV-Gelder 2025/26: 37.248.042 Euro

    2025 Getty Images

  • Platz 15: FC Augsburg
    TV-Gelder 2025/26: 40.055.166 Euro

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  • Platz 14: SV Werder Bremen
    TV-Gelder 2025/26: 42.651.380 Euro

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  • Platz 13: 1. FC Köln
    TV-Gelder 2025/26: 42.936.917 Euro

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  • Platz 12: VfL Wolfsburg
    TV-Gelder 2025/26: 50.752.825 Euro

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  • Platz 11: Borussia Mönchengladbach
    TV-Gelder 2025/26: 50.966.597 Euro

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  • Platz 10: 1899 Hoffenheim
    TV-Gelder 2025/26: 51.431.210 Euro

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  • Platz 9: 1. FSV Mainz 05
    TV-Gelder 2025/26: 55.406.782 Euro

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  • Platz 8: VfB Stuttgart
    TV-Gelder 2025/26: 55.524.006 Euro

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  • Platz 7: 1. FC Union Berlin
    TV-Gelder 2025/26: 55.820.213 Euro

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  • Platz 6: SC Freiburg
    TV-Gelder 2025/26: 61.976.546 Euro

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  • Platz 5: RB Leipzig
    TV-Gelder 2025/26: 68.082.693 Euro

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  • Platz 4: Eintracht Frankfurt
    TV-Gelder 2025/26: 69.583.927 Euro

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  • Platz 3: Bayer Leverkusen
    TV-Gelder 2025/26: 75.459.630 Euro

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  • Platz 2: Borussia Dortmund
    TV-Gelder 2025/26: 76.023.127 Euro

    2025 Getty Images

  • Platz 1: FC Bayern München
    TV-Gelder 2025/26: 83.405.172 Euro

    2025 Getty Images


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Sportvorstand Max Eberl, der zuletzt auch immer wieder zu Hoeneß' öffentlichen Aussagen Stellung beziehen musste, nimmt Babbel hingegen trotz der noch offenen Kader-Baustellen in Schutz.

"Für mich ist Max Eberl die ärmste Sau, weil jede Geschichte rauskommt. Es ist nicht eine Geschichte dabei, wo sie sich um einen Spieler bemühen und diese nicht rauskommt", erklärte Babbel, "und Max Eberl ist die ärmste Sau, weil er lustigerweise dann alles wegmoderieren muss und vor allen Dingen sich permanent rechtfertigen muss, warum die Dinge nicht klappen".