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FC Bayern: "Witz des Jahres": Uli Hoeneß poltert wegen der UEFA und einer vermeintlichen Benachteiligung

Aktualisiert:

von SID

ran Fußball Bundesliga

FC Bayern - Kompany zum Abseits-Wahnsinn: "Sechs mal gejubelt"

Videoclip • 01:15 Min


Die lange Länderspielpause kurz nach Beginn der neuen Bundesligasaison sorgt bei Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß für Ärger.

Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat mit deutlicher Kritik an der Planung der Länderspiele auf die verpasste Tabellenführung des Fußball-Rekordmeisters reagiert.

Es sei "eine Katastrophe, vier Wochen nach Bundesliga-Beginn schon zwei Wochen Pause zu machen", sagte Hoeneß mit Blick auf die lange Länderspielphase bei "Bild": "Wir haben 18 Spieler auf Reisen gehabt. Dass da der Rhythmus verloren geht, ist doch ganz normal."

Die Bayern waren am Samstag nur zu einem 2:2 (0:1) beim FC Augsburg gekommen und hatten es verpasst, in der Tabelle an Borussia Dortmund vorbeizuziehen. Zuletzt hatte die Bundesliga wegen der Nations League so lange wie noch nie während einer laufenden Saison pausiert.

Jedoch ist für den Kalender nicht die von Hoeneß deswegen angezählte Europäische Fußball-Union (UEFA), sondern der Weltverband FIFA verantwortlich.

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Uli Hoeneß: FC Bayern als Leidtragende der langen WM

"Die Vereine", polterte Hoeneß dennoch, müssten sich "endlich mal durchsetzen, weil wir bezahlen die Spieler und nicht die Nationalmannschaften".

Dass die UEFA einen "albernen Wettbewerb wie die Nations League" vorziehe, sei "der Witz des Jahres". Letztlich seien die Bayern so auch "der große Leidtragende dieser langen WM", weil infolge des Turniers nur wenig Zeit zur Vorbereitung geblieben sei, betonte Hoeneß.

Uli Hoeneß (m.) zwischen Herbert Hainer (l.) und Karl-Heinz Rummenigge

Bild: Sven Simon


Rudi Völler pflichtet Hoeneß bei: "Nicht gut"

DFB-Sportdirektor Rudi Völler bezeichnete die neue Lösung im Sport1-Doppelpass aufgrund der hohen Belastung für die Spieler ebenfalls als "nicht gut". Er "hoffe", ergänzte der 66-Jährige, "dass die FIFA oder die UEFA das überdenkt und übergeht zu drei und drei Spielen oder zurückkommt zur alten Regelung".

Bayerns Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hatte den neuen Kalender dagegen gelobt. Er sei "für den Klubfußball besser" und für alle Beteiligten der richtige Weg, sagte er im September bei "Sky".

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