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Niclas Füllkrug und Nadiem Amiri mit heftigem Streit: "Beleidigungen sind gefallen"

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von ran.de

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Videoclip • 02:26 Min


Nach dem Auswärtssieg gerät Bremens Doppelpacker Niclas Füllkrug mit dem Mainzer Nadiem Amiri aneinander. Dabei sind nach Aussage eines der Protagonisten auch Beleidigungen gefallen.

Stürmer Niclas Füllkrug unterstreicht auch gegen den 1. FSV Mainz 05 seine starke Frühform und erzielt für Werder Bremen beim 3:2-Erfolg einen Doppelpack.

Nach sieben Spieltagen steht der 33-Jährige bereits bei acht Treffern und sammelt nachhaltig Argumente, um sich für den DFB-Kader von Bundestrainer Jürgen Klopp zu positionieren.

Nach der Partie kam es jedoch zu einer unschönen Szene, als der Routinier mit dem Mainzer Nadiem Amiri aneinander geriet. Füllkrug gestikulierte wild und redete dabei auf den Nationalspieler ein. Beide standen sich Stirn-an-Stirn gegenüber. Der Bremer Youri Regeer musste daraufhin dazwischen gehen, um die Streithähne zu trennen.

Großes Drama ist über die Szene hinaus jedoch nicht zu erwarten. "Alles gut. Ich kenne Fülle ja vom DFB. Mir sind von Anfang an ein paar Sachen im Spiel auf den Sack gegangen. Nach einem Foul gegen Danny da Costa wollte Füllkrug sich nicht entschuldigen. Da war ich schon ein bisschen sauer. Aber so ist Fußball", betonte Amiri gegenüber "Sky".

Und weiter: "Wir verstehen uns. Ein paar Beleidigungen sind gefallen. Aber von daher, alles gut, kein Stress." Der DFB-Star erklärte zudem auf Nachfrage der Reporterin, dass sich die Beiden im Anschluss auch wieder die Hand gegeben hätten.

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Füllkrug nach Doppelpack emotional bei Auswechslung

Nach seinen zwei Treffern wurde Füllkrug in der 81. Minute ausgewechselt. Dabei zeigte sich der Angreifer bereits sehr emotional - brüllte und gestikulierte wild vor der Werder-Bank, bevor er Platz nahm.

"Ich war k.o. Je kaputter man ist, desto höher die Emotionen. Das ist gar nicht böse gemeint. Das war hitzig und witzig jetzt im Nachhinein", erklärte die Lebensversicherung der Werderaner.

Und weiter: "Ich war fix und fertig, habe auf die Auswechslung gewartet, weil ich gemerkt habe: Wir brauchen elf Mann auf dem Platz, die richtig marschieren können. Ich wollte runter, weil das Spiel irgendwann schon sehr an den Kräften genagt hat. Es war sehr intensiv, so tief zu verteidigen. Mainz hat mit keiner Flanke gezögert. Die Wege wurden immer weiter."

Den Disput mit Amiri erklärte Füllkrug bei "DAZN" damit, dass der Mainzer "nicht ganz so respektvoll zu meinem Mitspieler" gewesen sei. Daher habe er den Mittelfeldspieler dazu angehalten, "dass er den Ball flach halten soll".

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