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Union Berlin: Ruhnert und Spekulationen um mögliche Wagenknecht-Partei
Veröffentlicht:
von Christoph GailerOliver Ruhnert mit großem Respekt vor Real
Bild: AFP/SID/RONNY HARTMANN
Um Union Berlins Sport-Geschäftsführer Oliver Ruhnert kursieren Gerüchte um einen politischen Partei-Wechsel. Hohe Ziele verfolgt er auf jeden Fall.
Die meinungsfreudige Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht kokettiert schon seit längerer Zeit mit einem Austritt aus der Partei und der Gründung einer eigenen Partei.
Besonders präsent war Wagenknecht in den zurückliegenden Monaten als große Kritikerin deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine, nachdem diese von Russland angegriffen worden war. Eine Nähe zu Kreml-Chef Wladimir Putin wird ihr schon seit Jahren vorgehalten.
Wie nun "derwesten.de" und zuletzt schon "Sport1" berichteten, könnte in Wagenknechts neu gegründeter Partei auch ein Spitzenfunktionär aus der Bundesliga eine wichtige Rolle einnehmen
Demnach könnte Union Berlins Sport-Geschäftsführer Oliver Ruhnert, bislang Fraktionsvorsitzender der Linken im Stadtrat von Iserlohn, zusammen mit Wagenknecht die Partei verlassen.
Das Wichtigste zur Bundesliga in Kürze
Von einer "führenden Rolle" Ruhnerts in Wagenknechts neuer Partei ist im Bericht die Rede, nachdem zuletzt in "Sport1"-Talk "Doppelpass" bereits darüber diskutiert wurde.
Dass der 51-Jährige durchaus höhere politische Ambitionen hat, daraus machte Ruhnert auch schon vor einiger Zeit in einem Interview mit der "Sportschau" keinen Hehl.
"Ich schließe das nicht aus. Ich bin keine 40 mehr, ich bin auch noch keine 70. Lust ja, keine Frage", sagte Ruhnert damals bezüglich einer möglichen Karriere im deutschen Bundestag.
Gerüchte um Schalke-Rückkehr von Ruhnert
Ebenfalls zuletzt machten Gerüchte die Runde, Ruhnert könnte sein Engagement bei Union Berlin im Sommer 2024 beenden und zu seinem Ex-Klub Schalke 04 zurückkehren, um dort als neuer starker Mann im sportlichen Bereich das Sagen zu haben.
Bei den Gelsenkirchenern arbeitete Runert von 2008 bis 2017 in verschiedenen Positionen, etwa als Leiter der Nachwuchsabteilung, als Scout sowie als Trainer der zweiten Mannschaft.
Es gibt allerdings durchaus Zweifel, dass ein Job im deutschen Profifußball und gleichzeitig eine hohe Position in der Partei der umstrittenen Politikerin Wagenknecht zu vereinbaren ist - besonders auch, falls Ruhnert wirklich zu Schalke 04 zurückkehren sollte.
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So glaubt etwa freie Journalist Marcus Bark nicht an ein Engagement bei den "Königsblauen" und eine gleichzeitige "führende Rolle" Ruhnerts in der künftigen Wagenknecht-Partei.
"Wenn Oliver Ruhnert, wie gerade im Doppelpass kolportiert, eine 'führende Rolle' in einer noch von Sahra Wagenknecht zu gründenden Partei einnehmen würde, würde der Souverän des S04 ein Engagement Ruhnerts verhindern. Da setze ich Geld drauf", schrieb Bark auf "X", vormals "Twitter".
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