Champions League
Joshua Kimmich: Bayern-Comeback verzögert sich wohl weiter - Klopp findet Debatte "absolut pietätlos"
Aktualisiert:
von ran.de/SIDran Fußball
DFB-Team: Klopp mit Kritik an Bildungssystem - "Es gibt zu wenig..."
Videoclip • 02:09 Min
Aufgrund eines Trauerfalls im engsten Familienkreis stand Joshua Kimmich dem FC Bayern gegen Arsenal nicht zur Verfügung und wird laut "Sky" auch in Freiburg fehlen. Bundestrainer Jürgen Klopp redete sich rund um den DFB-Kapitän in Rage.
Nach seinem Fehlen gegen den FC Arsenal aufgrund eines Trauerfalls in der Familie, wird Bayern-Star Joshua Kimmich laut "Sky" auch am Sonntag in der Bundesliga in Freiburg nicht in den Kader des Rekordmeisters zurückkehren.
Der Routinier war schon zuletzt gegen die "Gunners" das große Thema, obwohl er im Spitzenspiel der Königsklasse bereits fehlte. Bundestrainer Jürgen Klopp hat in der Halbzeitpause des Champions-League-Spiels zwischen dem FC Bayern und dem FC Arsenal (2:2) das Thema Kimmich auf den Tisch gebracht - und sich dabei in Rage geredet.
Im "DAZN"-Interview wurde der 59-Jährige gefragt, wie er die Leistung des FCB-Mittelfeldduos bestehend aus Tom Bischof und Aleksandar Pavlovic bewerten würde.
Die Antwort von Klopp hatte es in der Folge in sich. "Das sind Top-Partner, die können überragend zusammen spielen", konstatierte der Coach. Bischof und Pavlovic werden wohl auch am Sonntag in Freiburg erneut die Doppelsechs bei den Bayern bilden.
Joshua Kimmich (vorne) und Jürgen Klopp
Bild: Sven Simon
Jürgen Klopp über Kimmich-Debatte: "Absolut pietätlos"
Am Rande der Arsenal-Partie wurde der Bundestrainer deutlich: "Ich finde es heute nur absolut pietätlos, wenn wir da jetzt drüber reden. Wir können das ja nicht machen, ohne dass dann anschließend auch ein Kimmich-Thema daraus gemacht wird."
Und weiter: "Jo Kimmich ist ein überragender Mittelfeldspieler, der in unserem Team immer einen Platz haben wird, aber wir brauchen ja mehr als einen Mittelfeldspieler."
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FC Bayern: Jürgen Klopp lobt Bischof und Pavlovic
So sei dies eine Diskussion "nur in diesem Land, wo es dann heißt, wenn einer mal nicht anfängt, dass er dann nie wieder spielt. Das ist richtig verrückt." So brauche man "mehr als einen, im Idealfall vier, fünf, sechs, um dann auch auf bestimmte Art Fußball spielen zu können."
Lob für das Bayern-Duo hatte Klopp aber dennoch übrig. "Pavlo und Tom haben das super gemacht - aber das heißt nicht, dass das nicht auch mit Jo Kimmich funktionieren kann oder mit Felix Nmecha oder mit Mika Baur oder mit Yannik Engelhardt. Die haben das auch richtig gut gemacht."
Tom Bischof (vorne links) und Aleksandar Pavlovic beim DFB-Team
Bild: Michael Weber
DFB-Team: Bischof vertrat Kimmich im Mittelfeld
So sei es für ihn und sein Trainerteam wichtig, "dass wir wissen, wen wir haben und wen wir dann aufstellen - das ist noch mal etwas ganz anderes. Ein grundsätzliches Thema gibt es da überhaupt nicht."
Seit der vergangenen Länderspielpause, als Kimmich in der zweiten Woche gut von Bayern-Teamkollege Tom Bischof vertreten wurde, ist eine Diskussion über den Stellenwert des DFB-Kapitäns entbrannt.
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Kimmich nach Trauerfall nicht dabei
Der 32-Jährige hatte beim Duell gegen Arsenal nicht im Kader des Rekordmeisters gestanden. Bereits am Dienstag hatte Kimmich das Abschlusstraining der Münchner verpasst. Zunächst hatte der Verein lediglich von privaten Gründen gesprochen.
Am Mittwochmorgen bestätigte der Klub dann offiziell, dass der Routinier nach einem Trauerfall im engsten Familienkreis nicht zur Verfügung stehen wird.
Der FC Bayern sprach seinem Führungsspieler und dessen Familie sein Mitgefühl aus und bat ausdrücklich darum, die Privatsphäre der Betroffenen zu respektieren.
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FC Bayern: Wie lange fehlt Joshua Kimmich?
Wie lange Joshua Kimmich dem FC Bayern nicht zur Verfügung stehen wird, ist derzeit offen.
Die offizielle Mitteilung des Vereins bezog sich ausschließlich auf das Champions-League-Spiel gegen Arsenal am Mittwochabend. Allerdings berichtet "Sky", dass Kimmich auch am Sonntag (25. Oktober) beim Bundesliga-Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg nicht zum Kader gehören wird.
Der FC Bayern machte dazu bislang keine weiteren Angaben.
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