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DFB: Klopp streicht vor Serbien-Spiel nächsten Spieler aus dem Kader - geschichtsträchtiger Debüt-Traum geplatzt

Aktualisiert:

von SID

ran Fußball

DFB-Spiel: Wer wird Kapitän?

Videoclip • 01:43 Min


Bundestrainer Jürgen Klopp hat Neuling Felix Keidel aus dem Kader für das Nations-League-Spiel gegen Serbien am Abend gestrichen. Das geht aus der Kaderliste der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hervor.

Und wieder muss Jürgen Klopp eine schwierige Entscheidung treffen. Dieses Mal trifft es Felix Keidel.

Der Elversberger Mittelfeldspieler steht gegen den sieglosen Tabellenletzten der DFB-Gruppe damit nicht zur Verfügung, dem Aufgebot gehören noch acht mögliche Debütanten an.

Ursprünglich hatte Klopp für die Partie in München 25 Spieler nominiert. Nico Schlotterbeck steht nach seiner Außenbandverletzung im Sprunggelenk aber nicht zur Verfügung. Laut UEFA-Regularien dürfen nur 20 Feldspieler und drei Torhüter im Kader stehen.

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Zwei Spieler bereits zuvor aus dem Kader gestrichen

Bei seiner Premiere in den Niederlanden (1:1) hatte Klopp noch den Hoffenheimer Bambase Conte aus dem Aufgebot gestrichen. Der Mittelfeldspieler gab dann in der folgenden Begegnung mit Griechenland (0:1), als aus Belastungsgründen Schlotterbeck pausierte, sein Länderspieldebüt.

Für das Rückspiel gegen Griechenland am Sonntag (20:45 Uhr) in Thessaloniki plant Klopp mit einem 23er-Kader: Ein zusätzlicher Spieler wird wegen der Streich-Vorgabe voraussichtlich nicht mitreisen.

Klopp peilt gegen Serbien seinen ersten Sieg an. Drei Partien zum Start ohne Erfolg gab es unter keinem seiner zwölf Vorgänger.

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DFB-Team: Kein Debüt für einen Elversberg-Profi

Felix Keidel wäre im Falle eines Debüts der erste Spieler der SV Elversberg in der Nationalmannschaft gewesen. Immerhin: Mit Francis Onyeka (19) und Noah Darvich (20) sind zwei Spieler des Aufsteigers für die deutsche U21 im Einsatz.

Zudem hat mit Bambasé Conté gegen Griechenland ein Spieler sein Debüt geben können, der in der Vorsaison als Leihspieler in Elversberg aktiv war. Für Keidel bietet sich möglicherweise beim Auswärtsspiel in Griechenland noch eine Chance.

Felix Keidel im Training

Bild: picture-alliance/Eibner-Pressefoto/SID/Jenni Maul


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Felix Keidel: Von der 3. Liga in die Nationalmannschaft

Keidel war eine der großen Überraschungen des 44er-Kaders von Klopp. Geboren wurde der eigentlich auf der defensiven Außenbahn ausgebildete Keidel in Duisburg.

Sein Vater Ralf spielte seinerzeit für den MSV, an der Wedau erhielt er jedoch keine fußballerische Ausbildung. Mit neun Jahren schloss er sich dem FC Ingolstadt an und begann seine ersten Schritte in einem Nachwuchsleistungszentrum.

In der Saison 2024/25 machte er mit starken Leistungen beim FCI auf der linken Abwehrseite auf sich aufmerksam, die SV Elversberg bezahlte nur 400.000 Euro für den Defensivspezialisten.

Mittlerweile ist Keidel Stammkraft in der Bundesliga und kommt in fünf Pflichtspielen bereits auf drei Scorerpunkte.

Durch seine Streichung muss er mindestens bis zum Auswärtsspiel in Griechenland auf sein Debüt warten.

Urbig, Janelt und Co. vor Debüt

Weiter auf ihr Debüt hoffen können dagegen andere Akteure. Bestätigt ist das bereits für Jonas Urbig vom FC Bayern, er wird im Tor stehen.

Ferner könnten auch Finn Jeltsch (VfB Stuttgart), Said El Mala (1. FC Köln), Mika Baur (Celtic Glasgow), Vitaly Janelt (FC Brentford) und Derry Scherhant (SC Freiburg) ihr Debüt feiern.

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