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DFB-Nominierung: Jürgen Klopps beste Aussagen zum XXL-Kader der anstehenden Länderspiele - "Nationalstolz nicht den falschen Leuten überlassen"
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von ran.deran Fußball
DFB-Team: Jürgen Klopp legt sich auf erste Nummer 1 im Tor fest
Videoclip • 03:51 Min
Jürgen Klopp hat seinen ersten DFB-Kader nominiert und dabei einige neue Gesichter aufgeboten. Auch andere Entscheidungen für die Zukunft hat er bekanntgegeben. ran hat seine wichtigsten Aussagen für euch zusammengefasst.
Jürgen Klopp hat seinen ersten Kader als Bundestrainer nominiert - einige überraschende Namen sind dabei.
Die Wahl von Klopp und seinem Trainerteam fiel auf 44 Spieler, die in zwei Kader unterteilt werden. Der neue Bundestrainer legte sich bereits auf einen Kapitän und eine Nummer eins fest.
Klopp äußert sich ausführlich zu seinen sportlichen Entscheidungen, er sprach aber auch zu gesellschaftlichen und politischen Themen.
ran hat alle wichtigen Aussagen der DFB-Pressekonferenz zusammengefasst.
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Kader-Leaks für Klopp irrelevant:
"Es ist mir wurst, dass es frühzeitig rauskommt. Da habe ich gar kein Problem mit. Ich finde es nur ein bisschen arm, damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen, dass du Dinge früher raushaust, als man es eigentlich wissen müsste."
Jürgen Klopp über seine Botschaft an Deutschland:
"Es ist nichts, das man herbeireden kann. Es ist etwas, das man entwickeln muss. Fußball ohne Spaß ist ein unangenehmer Sport. Wir müssen wieder Spaß finden an der ganzen Nummer. Ich hoffe nicht, dass ich in Zukunft über politische Dinge sprechen muss. Aber ich kann sagen, dass ich uns die Fahne zurückholen möchte. Dass man das Gefühl hat, dass man happy ist, und dass man das Glück hat, in diesem wundervollen Land zu leben."
"Ich möchte Nationalstolz nicht den falschen Leuten überlassen. Es erfüllt mich mit Stolz, diesen Job auszuführen. Wenn wir uns in der Zeit, in der wir uns mit Fußball beschäftigen, damit beschäftigen, ist es dazu da, dass wir ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln und uns besser fühlen. Wir müssen für die Stimmung sorgen. Aber wir brauchen auch Leute, die das annehmen."
Kimmich bleibt Kapitän unter Klopp:
"Ich erwarte Top-Leistungen. Das, was er für die Bayern abreißt. Er muss vorne weggehen. Wir müssen uns auf eine neue Art Fußball einstellen. Wir haben taktische Themen, die wir zügig angehen müssen. Stabilität kommt nur von der Defensive. Ich erwarte, dass er sein Potenzial und seine Qualität jedes Mal einbringt."
Er bestätigte zudem, dass Kimmich Kapitän bleibt und er ihn als Mittelfeldspieler sieht. Wer im zweiten Kader als Kapitän auflaufen wird, wenn Kimmich nicht mehr dabei ist, hat sich der Bundestrainer bisher noch nicht überlegt.

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Marc-Andre ter Stegen als Nummer eins beim DFB:
"Im Moment gibt es sie. Das erste Spiel wird Marc-Andre ter Stegen bestreiten. Man braucht eine stabile Achse. Ich kenne ihn seit ewigen Zeiten. Er ist im Moment fit und der gleiche Torwart, der er vorher war. Er bringt die notwendige Erfahrung mit. Er macht einen sehr guten Job. Es geht darum, dass man Bälle hält, und da finde ich ihn außergewöhnlich."
"Die Nummer eins heute sein - es wird immer davon abhängen, wie die Jungs spielen. Mich interessiert das nächste Spiel mehr als das letzte. Es geht darum, für das nächste Spiel bereit zu sein und mir das Gefühl zu geben, dass es ihnen alles bedeutet, zu spielen."
Klopp über die Spiele in der Nations League:
"Ich bin einfach froh, dass wir spielen. Und es ist gut, dass es um etwas geht. Dass wir die vier Spiele gewinnen, kann ich nicht versprechen. Ich wäre happy, wenn man uns ansehen könnte, dass wir es wollen. Du brauchst für eine Entwicklung Zeit und offensichtliche Entwicklungsschritte. Es geht direkt zur Sache. Es gibt keine Probleme, es gibt nur Lösungen."
Klopp über Leistungsdruck für junge Spieler:
"Wir lernen, Spaß unter Druck zu haben. Wenn Druck da ist, dann geht es um was. Ich habe mit Felix Keidel gesprochen und habe ihn gefragt, wie die letzten 16 Stunden waren. Die Jungs sind für das, was wir mit ihnen machen, weit genug."
"Aber wir müssen uns das anschauen und wie wir ihnen helfen können. Ich mag mutige Entscheidungen. Wir werden diese Jungs begleiten. Wir können es ihnen leichter machen oder schwerer. Da müsst ihr Journalisten wissen, wie groß man die Geschichten machen muss."
Klopp über Unterschied zwischen Bundes- und Vereinstrainer
"Der Job ist anders. Das ist aber völlig wurscht. Hätte ich gerne mehr Zeit mit den Nationalspielern? Klar, das haben andere aber auch nicht, das ist ein fairer Wettbewerb. Ich habe aber die Möglichkeit, mit den Leuten zu sprechen. Ich bin es gewohnt, keine Zeit zu haben. Das ist im Fußball völlig normal. Dass wir als Mannschaft zusammenwachsen, ist wichtig."
"Wir müssen uns die Zeit geben. Und wir müssen Schritte machen. Ich habe die Tür weit aufgemacht. Wer dabei sein will, hat die Chance. Wir fangen gerade an, den Kader zu basteln. Das ist der erste Schritt, nicht der letzte."
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