Fußball
DFB-Team: Jürgen Klopp nominiert XXL-Kader - Warum darf der Bundestrainer 44 Spieler nominieren?
Veröffentlicht:
von Malte Ahrensran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 01:05 Min
Jürgen Klopp hat bei seiner ersten Kadernominierung für das DFB-Team direkt einen neuen Maßstab gesetzt. Insgesamt nominierte er 44 Spieler. ran erklärt, warum er sich dafür entschieden hat und wie das möglich ist.
Jürgen Klopp hat seinen ersten Kader als Bundestrainer offiziell bekanntgegeben. Dabei ist vielen Fans vor allem die Größe des Kaders aufgefallen.
Die Nominierung von 44 Spielern ist auch eine Reaktion auf die lange Länderspielpause, in der erstmals vier Spiele ausgetragen werden.
Neben Dauerbrennern wie Kapitän Joshua Kimmich sind auch Debütanten wie Mika Baur und Felix Keidel im Oktober im Aufgebot des DFB-Teams dabei.
ran erklärt, warum sich der Bundestrainer für so viele Spieler entschieden hat und warum das regeltechnisch möglich ist.
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DFB-Team: Belastungssteuerung der Profis
Erstmals finden in einer Länderspielpause abgesehen von großen Turnieren vier Spiele statt. Das bedeutet auch eine höhere Belastung für die Spieler.
Innerhalb von zehn Tagen werden vier Spiele stattfinden. Es geht gegen die Niederlande, zweimal gegen Griechenland und gegen Serbien.
Da laut Klopp nach der Länderspielpause eine intensive Phase auf Vereinsebene anstehe, ist ihm der Kontakt mit den Vereinstrainern und die individuelle Belastungssteuerung sehr wichtig.
44 Spieler: Warum darf der Kader so groß sein?
Eine Regulierung für die Kader gibt es lediglich an Spieltagen. So ist zwischen einem Nominierungskader und einem Spieltagskader zu unterscheiden.
Daher ist die Kaderstärke von 44 Spielern von Klopp und seinem Trainerteam in zwei Kader unterteilt worden. So werden die Spiele gegen die Niederlande und Griechenland mit einem anderen Spieltagskader bestritten, wie das Rückspiel gegen die Griechen und gegen Serbien.
Lediglich Nico Schlotterbeck, Jamal Musiala, Serge Gnabry und Finn Dahmen sind in beiden Kadern eingeplant.
Neuanfang im DFB-Team: Chance für junge Talente & Überraschungskandidaten
Neue Gesichter und etablierte Spieler werden sich erneut beim DFB kennenlernen und aneinander gewöhnen müssen. Klopp möchte bei seinem Neuanfang möglichst viele Spieler beobachten und ausprobieren, um in eine bestimmte Zukunft gehen zu können.
Zu seinem Vorgehen mit zwei Kadern äußerte er sich wie folgt: "Wir haben uns an der WM orientiert. Ich möchte in der Zeit aber auch so viele Spieler wie möglich kennenlernen. Ich habe in den vergangenen Wochen viele Spieler getroffen. Es macht einen großen Unterschied, wenn man einen Spieler live sieht. Wir haben keine A- oder B-Mannschaft gemacht. Wir wollen alle vier Spiele gewinnen. Die Kader sind darauf ausgerichtet, dass es zusammenpasst."
Und weiter: "Ein Kader ist immer für das nächste Spiel. Und Spieler, die in ein, zwei Jahren eine Stütze sein können. Wir sehen ganz viel Potenzial und wollen dabei sein bei der Entwicklung. Ich bin sehr happy mit der Auswahl. Es bedeutet ihnen allen unheimlich viel, für die Nationalmannschaft zu spielen. Das wollen wir wieder sichtbar machen. Am Montag beginnen wir mit dem ersten Kader."
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