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FC Bayern: Saibari hat als Kane-Backup Potenzial, Gnabry nutzt Chance nicht - Erkenntnisse zum Sieg im DFB-Pokal

Veröffentlicht:

von Christoph Gailer

ran Fußball

Bayern-Fans träumen schon: "Ballon d'Or 2027!"

Videoclip • 02:06 Min


Standesgemäß hat der FC Bayern in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den Zweitligisten Magdeburg gewonnen. Dabei fielen vor allem Ibrahim Saibari und Alphonso Davies positiv auf - aber es gab auch Enttäuschungen. ran zeigt die Erkenntnisse zum FCB-Sieg.

Letztlich war es erwartungsgemäß deutlich, der FC Bayern München hat sich in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 6:1 (2:1) gegen den Zweitligisten Magdeburg durchgesetzt.

Damit sammelte der Rekord-Pokalsieger noch mal zusätzliches Selbstvertrauen vor dem Topduell am Samstagabend in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund (ab 18:30 Uhr im Liveticker).

Gegen Magdeburg nutzte Co-Trainer Aaron Danks in Abwesenheit des erkrankten Cheftrainers Vincent Kompany die Chance, etwas zu rotieren vor dem "German Clasico".

Tatsächlich konnte sich der ein oder andere Akteur aus der vermeintlich zweiten Reihe gegen Magdeburg ins Rampenlicht spielen. ran zeigt die Erkenntnisse zum Bayern-Sieg gegen Magdeburg.

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Saibari hat Potenzial als Kane-Backup

Zum ersten Mal seit über zwei Monaten stand Ismael Saibari beim FC Bayern mal wieder als Mittelstürmer in der Startelf. Er ersetzte den frischgebackenen Weltfußballer Harry Kane, der nach der Rückkehr aus London 90 Minuten auf der Bank saß. Und Saibari konnte bei seinem Auftritt gegen den Zweitligisten Pluspunkte als Kane-Backup sammeln.

Besonders in Kombination mit Michael Olise glänzte der marokkanische Sommer-Neuzugang schon in der Anfangsphase der Begegnung. Beim 1:0 assistierte er dem Franzosen, beim 2:0 bereitete Olise vor und Saibari vollendete.

Abseits der Treffer zeigte Saibari auch immer wieder Spielintelligenz, wich geschickt aus oder ließ sich nach hinten fallen - ähnlich, wie es auch Kane so erfolgreich macht als Stürmer Nummer 1 des Rekordmeisters.

Davies nähert sich seiner Topform immer mehr an

Im Sommer 2026 haben die Bayern neben Saibari auch für die Linksverteidiger-Position nachgelegt. Nathaniel Brown kam als Top-Konkurrent von Alphonso Davies nach München und hat sich bislang gegen den Kanadier durchgesetzt.

Dennoch zeigte Davies als Einwechselspieler gegen Magdeburg in der zweiten Halbzeit, dass er zurück auf dem Weg zu alter Topform ist, die er vor seinem Kreuzbandriss schon mal hatte. Am Mittwochabend überzeugte der Flügelflitzer quasi als Diaz-Ersatz auf der linken Seite im Dreiersturm. In der zweiten Halbzeit erzielte er ein Tor, bereitete eines vor und holte auch noch einen Elfmeter heraus - mehr geht kaum.

So macht er sich für die Bayern-Verantwortlichen natürlich auch immer interessanter als dauerhafte Alternative als Linksaußen, wenn er schon aktuell an Brown in der Defensive nicht vorbeikommt.

In Abwesenheit von Diaz: Gnabry nutzt seine Chance nicht

So sehr Davies seinen Joker-Einsatz gegen den Zweitligisten zur Eigenwerbung nutzte, so enttäuschend agierte Routinier Gnabry. Der 31-Jährige konnte sich gegen Magdeburg nur selten in Szene setzen, obwohl er wenige Tage davor in der Bundesliga in Freiburg noch überzeugend agierte und beim 3:1-Sieg im Breisgau sogar traf.

Dabei wären starke Leistungen für den gebürtigen Stuttgarter in dieser Saisonphase umso wichtiger, um sich in der aktuell für ihn günstigen Situation nachhaltig beim Trainerteam ins Gedächtnis zu spielen. Immerhin fehlen derzeit noch einige Offensiv-Stars wie Luis Diaz oder Jamal Musiala.

Wenn diese beiden Akteure zurückkehren und auch Lennart Karl seine Form wiederfinden sollte, wird der interne Konkurrenzkampf um Einsatzminuten für Gnabry mit Sicherheit nicht einfacher.

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Die nächste Generation bringt sich in Stellung

Während der Shootingstar der Vorsaison, Lennart Karl, derzeit etwas seine Form und Leichtigkeit aus dem Vorjahr sucht, bringen sich potenzielle Nachfolger als quasi Aufsteiger des Jahres an der Säbener Straße schon in Stellung.

Beim Kantersieg gegen Magdeburg bekamen mit David Santos Daiber und Tim Binder zwei hauseigene Talente Spielminuten. Und Santos Daiber sorgte dann sogar für den Schlusspunkt mit seinem Treffer zum 6:1 in der Nachspielzeit.

Für den 19-jährigen Binder war der Einsatz gegen Magdeburg gleichzeitig sein Profi-Debüt für den Rekordmeister, der gleichalte Daibler hat sogar schon in der zurückliegenden Saison erstmals unter Kompany gespielt.

Bischof agiert überraschend fehleranfällig

Bis zur 82. Minute stand auf der Münchner Doppelsechs neben Konrad Laimer noch Tom Bischof auf dem Platz, dann wurde er durch Daiber Santos ersetzt. Trotz des deutlichen Sieges der Gastgeber erwischte der Ex-Hoffenheimer nicht seinen besten Tag.

Vor allem in Sachen Passsicherheit in der Vorwärtsbewegung war Bischof überraschend fehleranfällig (sieben Fehlpässe in der gegnerischen Hälfte), was durchaus zu ein paar gefährlichen Gegenstößen der Magdeburger führte.

Diese kleine Schwächeperiode kommt für den Kapitän der deutschen U21 zur Unzeit, denn in den kommenden Wochen wird er zumindest auf der Sechs durch die bevorstehende Rückkehr von Joshua Kimmich wohl kaum über Joker-Einsätze hinauskommen.

Daher wäre es umso wichtiger gewesen, in Abwesenheit des Platzhirsches als Startelf-Spieler sportlich zu überzeugen - genau das gelang dem 21-Jährigen zumindest gegen Magdeburg nicht.

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