Bundeswirtschaftsminister meldet sich zu Wort
DFB wechselt Ausrüster: Robert Habeck kritisiert Adidas-Aus scharf
Veröffentlicht:
von Chris LugertSitzung des Bundeskabinetts ** NUR FÜR REDAKTIONELLE ZWECKE ** EDITORIAL USE ONLY **
Robert Habeck (Bündnis 90 Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz nimmt an der Sitzung des Bundeskabinetts im großen Kabinettsaal im Kanzleramt teil, fotografiert am 20.03.2024 in Berlin. Deutschland Berlin Berlin Copyright: MaurizioxGambarini *** Meeting of the Federal Cabinet FOR EDITORIAL PURPOSES ONLY EDITORIAL USE ONLY p Robert Habeck Bündnis 90 Die Grünen , Federal Minister of Economics and Climate Protection attends the meeting of the Federal Cabinet in the large cabinet room in the Chancellery, photographed on 20 03 2024 in Berlin Germany Berlin Berlin Copyright MaurizioxGambarini Copyright: MaurizioxGambarini doc7umylgrmmsx1wzqd33z ,EDITORIAL USE ONLY
Bild: Funke Foto Services
Am Donnerstag ließ der DFB die Bombe platzen: Nach mehr als 70 Jahren trennt sich der Verband von Ausrüster Adidas. Ab 2027 werden die Trikots von Nike gestellt. Kritik kam auch von Robert Habeck.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat die Entscheidung des DFB, die jahrzehntelange Partnerschaft mit Adidas nach dem Jahr 2026 zu beenden, unerwartet deutlich kritisiert.
"Ich kann mir das deutsche Trikot ohne die drei Streifen kaum vorstellen. Adidas und Schwarz-Rot-Gold gehörten für mich immer zusammen. Ein Stück deutscher Identität. Da hätte ich mir ein Stück mehr Standortpatriotismus gewünscht", sagte der Grünen-Politiker der "dpa".
Am Donnerstag hatte der DFB überraschend verkündet, dass ab 2027 der US-Ausrüster Nike die Männer- und Frauen-Nationalmannschaft sowie alle Jugendteams mit Trikots ausstatten wird.
Adidas zeigte sich in einer Stellungnahme offensichtlich überrumpelt von der DFB-Entscheidung. "Unser Vertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund läuft bis Ende 2026. Wir sind vom DFB heute darüber informiert worden, dass der Verband ab 2027 einen neuen Ausrüster haben wird", schrieb das Unternehmen.
Der DFB begründete den Wechsel offen mit dem besseren wirtschaftlichen Angebot, das Nike vorgelegt habe. Laut dem "Handelsblatt" zahlt der Konzern ab 2027 jährlich 100 Millionen Euro. Adidas überweist derzeit die Hälfte.
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