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FIFA-Machtkampf: Bekommt Gianni Infantino einen ernstzunehmenden Gegner?
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von ran.de:newstime
Ex-Profi will Infantino herausfordern
Videoclip • 01:24 Min • Ab 12
Der FIFA-Machtkampf könnte bei der Präsidentschaftswahl 2027 spannend werden. Denn offenbar soll Gianni Infantino einen ernsthaften Gegenkandidaten bekommen.
Bekommt Gianni Infantino bei der nächsten Wahl zum FIFA-Präsidenten tatsächlich ernsthafte Konkurrenz? Der Schweizer spürt zwar immer stärkeren Gegenwind und vor allem vonseiten der UEFA gibt es Widerstand. Einen Gegenkandidaten für die Präsidentschaftswahl am 18. März 2027 in Marokko aber noch nicht.
Möglicherweise ändert sich das.
Denn wie die britische Zeitung "The Times" berichtet, wollen mehrere Funktionäre Arsene Wenger, den früheren Trainer des FC Arsenal, dazu bewegen, gegen Infantino anzutreten.
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Arsene Wenger: Seit 2019 bei der FIFA
Wenger wäre dabei alles andere als ein gewöhnlicher Gegenkandidat. Der Franzose genießt im internationalen Fußball hohes Ansehen, verfügt über jahrzehntelange Erfahrung und kennt inzwischen auch die Abläufe innerhalb des Weltverbandes.
Seit 2019 ist der 76-Jährige bei der FIFA Direktor für globale Fußballentwicklung und beschäftigt sich unter anderem mit der Nachwuchsförderung.
Ausgerechnet Infantino hatte Wenger damals zum Weltverband geholt. Dass beide nicht immer auf einer Linie liegen, zeigte sich allerdings erst im vergangenen August.
Wenger distanzierte sich öffentlich von dem Finanzprojekt "FIFA Forward Enterprise", an dessen Vorbereitung er nach eigenen Angaben nicht beteiligt gewesen war. Von den Plänen habe er erst aus den Medien erfahren. Für ihn war die Einstellung des Vorhabens "absolut notwendig und unumstritten".
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Gianni Infantino: Nächster Ärger für den FIFA-Boss
Damit hören die Negativ-Nachrichten rund um Infantino aber nicht auf. Die "Times" berichtet jetzt, dass der Schweizer im Jahr 2024 neben seinem offiziell ausgewiesenen Gehalt von 4,274 Millionen Schweizer Franken weitere 1,72 Millionen US-Dollar erhalten haben soll.
Das Geld soll von FWC2026 geflossen sein, der US-Gesellschaft, die für die Organisation der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 verantwortlich war. Brisant ist dabei vor allem, wo die zusätzliche Vergütung auftaucht – und wo nicht. Während die Summe in einer öffentlich zugänglichen US-Steuererklärung der Gesellschaft aufgeführt wird, sucht man sie im FIFA-Jahresbericht für 2024 vergeblich.
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FIFA bleibt Erklärung schuldig
Dabei schreibt das Regelwerk des Weltverbandes vor, dass die Bezüge des Präsidenten, der Mitglieder des FIFA-Rates und des Generalsekretärs offengelegt werden müssen.
Die FIFA bestreitet, gegen ihre eigenen Statuten verstoßen zu haben, und versichert, sämtliche Meldepflichten einzuhalten. Eine Erklärung dafür, weshalb die zusätzlichen Zahlungen im Jahresbericht nicht auftauchen, blieb der Verband laut "Times" allerdings schuldig.
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