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Fußball

Gianni Infantino: Zusätzliches Gehalt schlägt hohe Wellen - FIFA reagiert deutlich

Veröffentlicht:

von Franziska Wendler

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Ex-Profi will Infantino herausfordern

Videoclip • 01:24 Min • Ab 12


Bekommt FIFA-Boss ein zusätzliches Gehalt? Der Fußball-Weltverband reagiert in einem Statement.

Neue Schlagzeilen rund um Gianni Infantino. Der Fußball-Weltverband FIFA hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach ihr Präsident zusätzliche Gehaltszahlungen erhalten hat.

"Die FIFA zahlt dem FIFA-Präsidenten kein zweites Gehalt und kommt allen Offenlegungspflichten in Bezug auf die Vergütung nach", hieß es in einem Statement des Verbandes.

Hintergrund ist ein Bericht der englischen Zeitung "The Times", die zuvor vermeldet hatte, Infantino habe rund um die Weltmeisterschaft ein zweites Gehalt erhalten.

Gezahlt wurde dieses demnach von der US-Gesellschaft, die von der FIFA für die Organisation der WM ins Leben gerufen wurde. Im Finanzbericht der FIFA soll dies allerdings nicht dokumentiert worden sein.

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FIFA widerspricht Berichten

"Die FIFA weist nachdrücklich jegliche Behauptungen zurück, sie habe es versäumt, Finanzinformationen offenzulegen, oder gegen die FIFA-Statuten verstoßen", erklärten die Verantwortlichen in ihrem Schreiben.

Und weiter: "Die Finanzunterlagen der FIFA werden unabhängig geprüft, und sämtliche Angaben stehen im Einklang mit den steuerrechtlichen Vorschriften in der Schweiz, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern."

Die "Times" verweist in ihrem Bericht indes auf die Steuererklärung der WM-Organisationsgesellschaft. In jener ist festgehalten, dass Infantino zusätzliche 1,76 Millionen US-Dollar (rund 1,6 Millionen Euro) für das Jahr 2024 erhalten hat.

Im FIFA-Bericht war für diesen Zeitraum ein Verdienst von 4,274 Millionen Schweizer Franken (knapp 4,6 Millionen Euro) vermerkt. Laut "Times" könnte der 56-Jährige für die Jahre 2025 und 2026 sogar noch höhere Beträge kassiert haben.

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Infantino steht heftig in der Kritik

Die FIFA erklärte diesbezüglich: "Über die jährliche Vergütung des FIFA-Präsidenten sowie über sonstige vertragliche Leistungen entscheidet der unabhängige Unterausschuss für Vergütungsfragen."

Für seinen Alleingang in Sachen WM-Vermarktung war Infantino im Sommer heftig in die Kritik geraten. Die "Times" war dabei bereits maßgeblich an der Aufdeckung der Pläne beteiligt.

Seither fordert unter anderem die UEFA ein Ende von Infantino als FIFA-Boss.

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