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Kopf-ab-Jubel hat Folgen: Strafe für Paris Brunner offiziell

Aktualisiert:

von ran.de

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DFB-Team: Kein Titelversprechen! Pressesprecherin mit Seitenhieb

Videoclip • 02:28 Min


Monaco-Stürmer Paris Brunner sorgt mit seinem Kopf-ab-Jubel im Spiel gegen Straßburg für Schlagzeilen. Nun gibt es Konsequenzen.

Entscheidung im Fall Paris Brunner: Die Kopf-ab-Geste, die der deutsche Stürmer in Diensten der AS Monaco nach seinem Tor im Spiel bei Racing Straßburg gezeigt hatte, hat Folgen.

Die Disziplinarkommission der LFP sperrt den Angreifer für zwei Spiele, zwei weitere Partien werden zudem auf Bewährung ausgesetzt. Gültig ist die Strafe dabei ab dem nächsten Ligaspiel.

Brunner glänzte am vierten Spieltag mit einem Traumtor zum 1:1-Ausgleich. Durch den Treffer sicherte er seinem Klub einen Punkt in der Fremde.

Doch in Erinnerung bleibt nach dem Spiel nicht sein sehenswerter Treffer, sondern der darauffolgende Jubel des 20-Jährigen. Brunner stürmte in Richtung der Heimfans und hielt sich zuerst die Hände vor die Ohren. Anschließend machte er die "Kopf-ab"-Geste, indem er sich mit den Fingern über die Kehle strich.

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Paris Brunner: Vorladung vor die Disziplinarkommission

Während seine fragwürdige Jubelgeste auf dem Platz noch ohne Konsequenzen blieb, schaltete sich im Anschluss der Nationale Ethikrat ein und brachte ihn vor die Disziplinarkommission der französischen Profifußballliga (LFP).

Brunner selbst äußerte sich bereits kurz danach zu dem Vorfall und erklärte den Auslöser für seinen Jubel. "Sie haben über meine Familie gesprochen, über meine Mutter, über meinen Vater. Ich konnte sie sehen. Nach dem Tor waren die Emotionen hoch, vor allem nach einem Tor wie diesem", erklärte der Angreifer. Er "wollte nicht respektlos sein. Das geschah im Eifer des Gefechts", hieß es weiter.

Dennoch bereue er sein Verhalten nicht, lediglich die Botschaft hinter der Geste sollte eine andere sein, als viele später interpretiert hätten: "Ich würde nicht sagen, dass ich es bereue, aber das war nicht die Botschaft, die ich vermitteln wollte. Es wurde missverstanden. Was ich sagen wollte, war: 'Was für ein Tor, es ist vorbei.'"

Abgesehen von der Sperre läuft es für Brunner im Fürstentum übrigens bestens. Nach seinem Abschied aus Dortmund 2024 scheint der U17-Welt- und Europameister endlich sein volles Potential ausschöpfen zu können. Nach einer zwischenzeitlichen Leihe zu Cercle Brügge, hat der deutsche Mittelstürmer mit Filipe Luís nun einen Trainer, der auf ihn setzt.

Brunner steht zudem erstmals im Aufgebot der deutschen U21-Nationalmannschaft. Er gehört nach dem starken Saisonstart zum 23-köpfigen Kader für die letzten drei Qualifikationsspiele auf dem Weg zur EM 2027.

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