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Fußball

Cristiano Ronaldo: Hammer um Nationalmannschaft von Portugal

Aktualisiert:

von Raman Rooprail

:newstime

Cristiano Ronaldo tritt aus Nationalteam zurück

Videoclip • 01:21 Min • Ab 12


Cristiano Ronaldo beendet seine Karriere bei der portugiesischen Nationalmannschaft. Das hat der Rekord-Torjäger in einem Statement auf "Instagram" bekanntgegeben.

Superstar Cristiano Ronaldo (41) hat das Ende seiner Karriere in Portugals Fußball-Nationalmannschaft verkündet. Seine Entscheidung teilte der Europameister von 2016, der sich zuletzt einen öffentlichen Streit mit Nationaltrainer Jorge Jesus geliefert hatte, am Donnerstag in den Sozialen Medien mit. "Heute geht meine Reise in der Nationalmannschaft zu Ende", sagte Ronaldo nach 146 Toren in 234 Länderspielen in einer Videobotschaft.

Ronaldo hatte Ende September für einen Eklat gesorgt, nachdem er das Trainingslager der Portugiesen im Streit mit Jesus vorzeitig verlassen hatte. Anschließend warf der Angreifer von Al-Nassr dem Coach vor, sein Wort gebrochen zu haben, ihm Einsatzzeit zu gewähren. Der Verband belegte Ronaldo deshalb mit einer 30-tägigen Sperre und einer Geldstrafe von 255 Euro. Die Sanktion wurde rückwirkend ab dem 30. September verhängt und lief Ende Oktober aus.

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Cristiano Ronaldo: 23 Jahre für Portugal

Ronaldo entschuldigte sich später bei Mitspielern und Fans, betonte zunächst aber, seine Karriere in der Nationalmannschaft fortsetzen zu wollen. Jesus hatte eine Rückkehr zuletzt nicht ausgeschlossen.

Ronaldo, der 2003 im Alter von 18 Jahren sein Debüt für Portugal gab, hatte zuletzt erklärt, dass dies "wahrscheinlich" sein letztes Jahr als Fußballprofi sein werde.

Nun sagte er in seiner fünfminütigen Abschiedserklärung auch: "Ich gehe mit erhobenem Haupt, stolz auf den Weg, den ich gegangen bin und im Bewusstsein, dass ich alles gegeben habe, was ich für Portugal hatte."

Zudem erwähnte er Siege, "die ich nie vergessen werde. Es gab Niederlagen, an die zu denken mir bis heute schwerfällt". Und er habe "auch versagt, ich habe auch gelitten, es gab Momente, in denen ich den Portugiesen nicht das geben konnte, was ich mir so sehr gewünscht hatte. Aber ich habe niemals aufgegeben", betont Portugals Rekordtorschütze und richtet Worte an seine Mitspieler: "Ich hatte das Privileg, euer Kapitän zu sein. Aber kein Kapitän geht allein. Und ihr seid Teil meiner Geschichte."

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Ronaldo zum Abschied: "Ich wollte der Beste sein"

Thema war natürlich auch sein größter Triumph bei der EM 2016 in Frankreich. Bilder des verletzten Ronaldo an der Seitenlinie während des Finals gegen den Gastgeber werden in dem Abschiedsclip gezeigt. Damals agierte er so gestenreich, als würde er zum Trainerteam zählen, trieb das Team stetig an.

Dazu sagt "CR7": "Ich wollte gewinnen, ich wollte der Beste sein, ich wollte Geschichte schreiben." 2003 gab er im Alter von 18 Jahren sein Debüt für Portugal und gewann neben dem EM-Titel zweimal die Nations League (2019, 2025).

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Portugal in der Nations League auf Kurs

Sollte er kein offizielles Abschiedsspiel bekommen, wäre das 1:0 über Wales zum Nations-League-Auftakt Ende September sein letzter Auftritt für die Nationalmannschaft Portugals. Damals musste er nach 67 Minuten für Goncalo Ramos weichen, der fortan den Stammplatz im Angriff übernahm.

Titelverteidiger Portugal hat bisher alle vier Nations-League-Spiele gewonnen, drei davon ohne Ronaldo, und sich bereits zwei Spieltage vor Abschluss der Gruppenphase für das Viertelfinale qualifiziert. Für Portugal stehen gegen Dänemark (14. November) und Wales (17. November) die nächsten Partien an.

Der Zwist mit dem portugiesischen Verband dürfte trotz allem spätestens seit Donnerstag beigelegt sein. Die Selecao verabschiedete ihr "ultimatives Symbol" Ronaldo "in tiefer Dankbarkeit" und kündigte eine "angemessene Würdigung" zum Abschied an. "Obrigado, Capitão!", hieß es: "Cristiano Ronaldo hat Portugals Namen zu Ruhm verholfen und Generationen junger Menschen inspiriert, die davon träumen, in seine Fußstapfen zu treten. Für viele von uns ist er der beste Spieler aller Zeiten!"

Ronaldo, der Junge aus dem kleinen Funchal auf Madeira, geht also als einer der Größten. Doch am Ende fehlte ihm die Kraft, die Schnelligkeit und die Power, die ihn in den Glanzzeiten seiner Karriere immer ausgezeichnet hatten. Und so macht er den Weg frei für eine neue Generation. "Portugal", betont Ronaldo ganz am Ende seiner pathetischen Videobotschaft, "wird immer ein Teil von mir sein. Auf immer."

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